30. April 2010: Internationaler Tag der gewaltfreien Erziehung
„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“, so steht es seit November 2000 in § 1631 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Mit diesem „Gesetz zur Ächtung von Gewalt“ wurde die gewaltfreie Erziehung zum Leitbild für das künftige Zusammenleben von Eltern und Kindern in Deutschland. Trotz dieser gesetzliche Vorgabe, der gesellschaftlichen Diskussionen und Angebote an Eltern erziehen 14 Prozent der Eltern noch immer mit Ohrfeigen und Schlägen (Quelle: DKSB). Auch psychische Gewalt ist weit verbreitet.
Der Internationale Tag der gewaltfreien Erziehung fordert uns alle auf, über Alternativen nachzudenken und gewaltfreie Erziehungsmethoden anzuwenden. Denn alle Eltern wollen gute Eltern sein.
Der erste Internationale Tag der gewaltfreien Erziehung wurde am 30. April 1998 von der internationalen Organisation zur Beendigung körperlicher Gewalt gegen Kinder, EPOCH worldwide (End Physical Punishment Of Children) und insbesondere deren Ländervertretung in den USA ausgerufen. Die Idee wurde seither durch internationale Organisationen weiter verbreitet.
Ausführliche Informationen zum Aktionstag finden Sie hier.
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