Dieses Buch stellt die sexuell handelnde, fühlende und denkende Person in den Mittelpunkt. Selbstbestimmung geht vor Symptombesserung, „Sein“ vor „Tun“.
Ulrich Clement ist einer der renommiertesten Sexual- und Paartherapeuten im deutschsprachigen Raum
13.10.2016

„Braucht der Penis Applaus?“

Die renommierte Wochenzeitschrift Die Zeit hat sich mit dem Paartherapeuten und Sexualforscher Ulrich Clement zu einem amüsanten und selbstironischen Gedankenaustausch um das vermeindlich schlichte Phänomen des männlichen Höhepunktes verabredet. Die Headline „Braucht der Penis Applaus?“ ist sorgfältig gewählt. Nein, es handelt sich nicht um eine Spielart des in den USA soeben heftig diskutierten ‚Locker Room Talks‘, schließlich steht da ‚Applaus‘ und nicht ‚Standing Ovations‘. 

Nichts ist anzüglich, manches erheiternd. Vor allem aber gewährt Clement ganz beiläufig Einblicke in die Grammatik der Sexualität und Pornografie, die sich dabei – wie stets - als mitnichten simpel erweist. Ulrich Clement wäre nicht Ulrich Clement, käme auch beim Thema Ejakulation sein 
profundes Fachwissen nicht in gewohnt unverkrampfter Souveränität zum Tragen. Der Artikel macht Lust darauf, mehr von diesem Autor zu lesen, zum Beispiel „Clements Verkehrsnachrichten“ auf Carl-Auer.de

Carl-Auer-Literaturtipp:
Ulrich Clement: „Dynamik des Begehrens – Systemische Sexualtherapie in der Praxis“
Angelika Eck (Hrsg.): „Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“