„James March ist für die Organisationstheorie das, was Miles Davis für den Jazz ist.“ John Padgett, University of Chicago (zitiert nach SPIEGEL ONLINE, 2.2.2007)
Das Autorenteam antwortet mit dem Ansatz der „Organisation N. N.“: Sie ist ein unbeschriebenes Blatt, ein offenes Spielfeld, das mit kreativer Energie immer wieder neu zu definieren ist.
26.07.2016

James G. March: Erfahrung ist eine unvollkommene Lehrerin

James C. March gilt als Vorreiter der Organisationsforschung und ist einer der bedeutendsten Vertreter der verhaltenswissenschaftlichen Entscheidungstheorie. Große Aufmerksamkeit erhielt er durch seine Kritik an vorherrschenden Denkprinzipien wie der Theorie der besten Wahl.

Im Carl-Auer-Herbstprogramm 2016 erscheint sein Buch „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“. Der Autor geht darin der Frage nach, ob Erfahrung bei der Entwicklung von „Intelligenz“, insbesondere in Organisationen, eine Rolle spielt oder spielen sollte. Organisationen streben wie Personen nach Intelligenz. Diese definiert sich als ein stetes Streben nach besserer Anpassung an die Umwelt und nach Sinnhaftigkeit. James G. March würdigt die Erfolge solcher Lernprozesse, zeigt aber auch, warum die Folgerungen, die Organisationen und Einzelne aus ihren Erfahrungsdaten ziehen, häufig irreführend sind.

Carl-Auer-Literaturtipp:
James G. March:  „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“
Susanne Ehmer, Wolfgang Regele, Doris Regele, Herbert Schober-Ehmer: „ÜberLeben in der Gleichzeitigkeit – Leadership in der „Organisation N. N.“


Als Vorgeschmack auf das neue Herbstprogramm finden Sie in der folgenden Leseprobe: