Das neue Buch von Daniel Bindernagel (Hrsg.) „Die Eigensprache der Kinder - Idiolektische Gesprächsführung mit Kindern, Jugendlichen und Eltern“ erscheint im Carl-Auer-Herbstprogramm 2016. Vorbestellungen unter www.carl-auer.de
Im Buch „Schlüsselworte – Idiolektische Gesprächsführung in Therapie, Beratung und Coaching“ erklären Ausbilder und Praktiker die Prinzipien der idiolektischen Gesprächsführung und erläutern ihre Integration in verschiedene Therapieverfahren
29.07.2016

Leseprobe: „Die Eigensprache der Kinder“

Die Sprache bildet eine der wichtigsten Grundlagen menschlicher Gesellschaften. Über die Sprache verständigen wir uns über uns selbst, unsere Mitmenschen und Umwelten und drücken unsere individuelle Persönlichkeit aus.

Jeder Mensch spricht eine ganz "eigene“ Sprache. Das reicht weit über die Auswahl der Worte oder die grammatikalische Struktur hinaus. Es umfasst die Betonung ebenso wie nonverbale Signale, die fast jede Kommunikation begleiten, und vieles mehr. Die persönlichen Anteile des Sprechens sind wie ein Fingerabdruck, die „Wissenschaft“ davon wird als Idiolektik bezeichnet.

Das Besondere der Idiolektik besteht darin, dass sie als theoretisches Lehrfach nicht so einfach zu vermitteln ist. Ein auf Idiolektik basiertes Verständnis eines Gesprächspartners setzt weniger Wissen denn Haltung voraus: Um die Eigensprache eines Menschen zu erkunden, das heißt seinen ganz einzigartigen Anteil an dem, was er sagt und über sich mitteilt, braucht es eine Grundhaltung, die empathische Offenheit, Paralogik, heitere Gelassenheit, Achtsamkeit, Resonanz und Erfahrung voraussetzt. Dies gilt insbesondere für die idiolektische Erkundung der Eigensprache von Kindern.  

Das Buch „Die Eigensprache der Kinder – Idiolektische Gesprächsführung mit Kindern, Jugendlichen und Eltern“, herausgegeben von Daniel Bindernagel, ist das erste Buch, das sich mit idiolektischer Gesprächsführung in diesem therapeutischen Gebiet beschäftigt. Es beschreibt, wie durch die sensible Annahme der besonders bildhaften Sprache von Kindern, ihrer Spontaneität und ihrer Fähigkeit, ganz konkrete Fragen zu stellen,  ihr Selbstvertrauen aufgebaut und ihre Selbstsicherheit gestärkt werden können. Leseprobe am Seitenende.

Carl-Auer-Literaturtipp:
Daniel Bindernagel (Hrsg.) „Die Eigensprache der Kinder - Idiolektische Gesprächsführung mit Kindern, Jugendlichen und Eltern“, jetzt vorbestellen! 
Daniel Bindernagel, Eckard Krüger, Tilman Rentel, Peter Winkler (Hrsg.): „Schlüsselworte – Idiolektische Gesprächsführung in Therapie, Beratung und Coaching“