Mia Roths Autobiografie „Überleben durch Vergessen“ ist ein außergewöhnliches und mutiges Buch – erhellend wie ein Fachbuch und spannend wie ein Krimi.
16.09.2015

„Überleben durch Vergessen“ – Außergewöhnliche Autobiografie in deutscher Originalausgabe bei Carl-Auer erschienen

Um herauszufinden, woher ihre starke Abneigung gegen weiße Bettwäsche kommt, bittet eine Frau den Psychotherapeuten Woltemade Hartman um Hilfe. Was im Verlauf der Hypnotherapie ans Licht kommt, erzählt die autobiografische Geschichte „Überleben durch Vergessen“ der Historikerin Mia Roth.

Die dramatische Geschichte beginnt 1941 im besetzten Jugoslawien, führt über Rom und Florenz nach London und Südafrika und endet schließlich in Australien. Es ist eine Geschichte über Nationalsozialismus und Kollaboration, über Liebe und Mord, über Lüge und Vertrauen, über Traum und Tabu. Und es ist eine Geschichte von Resilienz und Stärke.

Eingewoben in ihre Lebensgeschichte beschreibt die Autorin die drei therapeutischen Sitzungen, die Woltemade Hartman im Nachwort selbst kommentiert.

Mia Roths Autobiografie „Überleben durch Vergessen – Die jüdische Geliebte, der Retter von der Gestapo und die kleine Zeugin“ ist ein außergewöhnliches und mutiges Buch – erhellend wie ein Fachbuch und spannend wie ein Krimi.

Buchinfos online inklusive Interview mit Mia Roth
Weitere Buchinformationen inklusive Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und Flyer, der ein Interview mit der Autorin Mia Roth enthält, sind auf der Webseite zum Buch auf carl-auer.de online:
Überleben durch Vergessen – Die jüdische Geliebte, der Retter von der Gestapo und die kleine Zeugin“

Mia Roth referiert im November 2015 auf Fachkongress in Heidelberg 
Die Geschichtsprofessorin und Autorin Mia Roth wird an der „2. Teile-Therapie-Tagung“ in Heidelberg teilnehmen und ihr Buch „Überleben durch Vergessen“ zum Gegenstand eines Vortrags machen. Ihre Geschichte mit Bezügen zu Hypnotherapie, Ego-State-Therapie und deutsch-jüdischer Geschichte im Zweiten Weltkrieg spricht im Rahmen der Fachtagung besonders Traumatherapeuten an, da sie wichtige Fragen zu Trauma, Amnesie, Vergessen und Erinnern aufwirft. Mehr Infos zur Tagung, die vom 5. bis 8. November 2015 stattfindet, unter www.teile-tagung.de.