Das erste deutschsprachige Buch, das konsequent systemisch-konstruktivistische Ideen auf den Bereich der Therapie süchtigen Trinkens anwendet.
Das in diesem Buch vorgestellte Tübinger Hypnose-Programm zur Raucherentwöhnung ist das erste durch eine wissenschaftliche Studie evaluierte Programm, das sich sowohl für die Gruppen- als auch für die Einzelbehandlung eignet.
06.04.2016

Zigaretten- und Alkoholkonsum nimmt unter Jugendlichen ab

Rauchen und Trinken gehört für Jugendliche in Deutschland nicht mehr zum Lebensstil. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben heute die Ergebnisse ihrer jüngsten Umfrage zur Drogenaffinität von Teenagern vorgestellt.

Aktuell rauchen nach eigenen Angaben 7,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Die Raucherquote liegt damit in dieser Altersgruppe auf dem niedrigsten Stand aller Studien, die die BZgA seit den 1970er Jahren durchgeführt hat. In derselben Altersgruppe erklärten 10 Prozent regelmäßig Alkohol zu trinken, bei den 18- bis 25-Jährigen waren es 33,6 Prozent. Im Jahr 2005 lagen die Quoten noch bei 18,6 Prozent beziehungsweise 40,5 Prozent. Etwa jeder Dritte 12- bis 17-Jährige erklärte, noch nie Alkohol getrunken zu haben. 

Das sogenannte „Komasaufen“ bleibt ein Problem. Zwar geht auch die Verbreitung des Rauschtrinkens leicht zurück, insgesamt ist sie jedoch immer noch zu hoch: 15,9 Prozent der männlichen und 12,5 Prozent der weiblichen Jugendlichen geben an, dass sie sich mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken, bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bei den Männern 44,6 Prozent und bei den Frauen 32,9 Prozent.

Carl-Auer Buchtipps: 

Rudolf Klein: „Berauschte Sehnsucht – Zur ambulanten systemischen Therapie süchtigen Trinkens“

Cornelie C. Schweizer: „Vom blauen Dunst zum frischen Wind – Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung in 5 Sitzungen. Das Tübinger Programm“