Simons Systemische Kehrwoche
31. Mai 2006
Irritation III
by Jan V. Wirth
Hallo verehrte LeserInnen,
ich schliesse hiermit, wenn Sie erlauben, an meine vorherigen Anstrengungen an, sich aus der sozialarbeiterisch ja häufig gern favorisierten interaktionalen Ebene zu lösen und mit Hilfe der Bielefelder Theorie das Gleiche vom Unterschiedlichen zu unterscheiden [„Das, was Sie uns erzählen, das trifft ja auf alle Gespräche zu“ – ...
30. Mai 2006
Irritation II
by Jan V. Wirth
Guten Abend, liebe LeserInnen,
die angesprochene Lehrveranstaltung war an dieser Stelle natürlich NICHT beendet, nur der gestrige Beitrag. Sorry, Herr Levold.
Hiermit schiebe ich den Vermerk nach. Die „Kopie“ ist von mir in Gänsefüßchen gesetzt worden, da es streng genommen gegen den Datenschutz verstiesse, einen Vermerk, auch wenn er die Beteiligten anonym …
29. Mai 2006
Irritation I
by Jan V. Wirth
Hallo, liebe LeserInnen allerseits.
Nun hat es mich [erfreulicherweise] erwischt. Das musste ja so kommen: Ja, ich habe noch nie gebloggt. Diese Statement klingt für manche langjährigen Weblogger sicherlich etwas altbacken, vielleicht auch nur defizitär. Für sie tun sich da möglicherweise postmoderne Abgründe bzw. Leerstellen auf. Bloggen ist doch …
28. Mai 2006
Gebt mir eine schönere Sprache
by Uli Wetz
Gebt mir eine schönere Sprache
(also: unter anderem)
Datemi una lingua più bella
(voglio dire: tra altro)
Dieser Text hier ist nur zu einem einzigen Zweck geschrieben, nämlich: daß er in eine andere Sprache übersetzt werden möge, denn ich möchte einen Text von mir einmal anders klingen hören, als er mir immer wieder von …
27. Mai 2006
Beschimpfung
by Uli Wetz
Rechtschreibreform: Einleitung
Ich kann nicht anders, jetzt, gegen Ende dieser Woche, muß ich auch endlich einmal beschimpfen!
Der Anlaß mag vielen nichtig sein. Er sollte es nicht! Und mir ist er es nicht!
Es geht um die Rechtschreibreform bzw. um das Rechtschreibreformgewürge.
Ich bin gegen die Rechtschreibreform. Ich möchte nicht mißverstanden werden: Ich bin …
26. Mai 2006
Hölderlin und anderes. Sechs Texte
by Uli Wetz
an hölderlin
„wo gefahr ist
wächst das rettende auch“
gewiß
mein freund
aber wo das rettende wächst
vervielfacht die gefahr sich
*
das uralte sprachspiel
von hier ein wörtlein genommen
von dort ein wörtlein genommen
noch eins dazu vielleicht
flink …
25. Mai 2006
Zu Menschenbild und Ich in der systemischen Theorie
by Uli Wetz
Einleitung
Jede Theorie – vor allem jede, die praktisch wird, und da ganz besonders etwa jede zur Psychotherapie – muß sich Fragen zu ihrem Menschenbild stellen.
Liest man Schriften zur systemischen Therapiepraxis, so erlebt man das Objekt der Therapie – den Menschen … als „Patienten“, als „Klienten“, als „Kunden“ … – als …