Simons Systemische Kehrwoche
30. September 2010
Kakogenics
by Fritz B. Simon
Die Erklärung menschliche Verhaltens aufgrund “genetischer Faktoren” hat meiner Erfahrung nach immer ein tiefer – manchmal auch offener – liegendes Motiv: den Freispruch von Verantwortung und Schuld irgendwelcher Individuen, Eltern, Familien, Organisationen, der Gesellschaft etc.
So verständlich dieses Bemühen ist, so blöd ist es auch. Denn die Kehrseite der Verwendung dieses …
28. September 2010
Sarrazins Eugenik
by Fritz B. Simon
Gestern habe ich in 3Sat ein Gespräch mit Thilo Sarrazin gesehen. Sein Buch habe ich nicht gelesen und ich werde es wahrscheinlich auch nicht lesen, da es mich eigentlich nicht sehr interessiert.
Trotzdem habe ich das Gespräch mit Interesse gesehen, weil da deutlich wurde, dass Herr Sarrazin offenbar Sorge um die …
27. September 2010
Klicks
by Fritz B. Simon
Das web ist ja faszinierend. Vor allem, was man da an Mengen produzieren kann.
So sind bis heute hier auf den Seiten der Kehrwoche über 25.500 Kommentare platziert worden
Und – wie mir heute ein Seminarteilnehmer sagte – ein Video von mir über Systemtheorie auf youtube ist mehr als 21.000 …
26. September 2010
Marathon
by Fritz B. Simon
Habe den Start des Berlin-Marathons im Fernsehen gesehen: 40.000 Menschen laufen (mehr oder weniger) gleichzeitig los, auf der Straße ein Gedränge wie in der Strassenbahn im Berufsverkehr. Und das Versprechen von viel Schweiß, Atemnot und schmerzenden Muskeln.
Kurz gesagt: das Grauen.
5 Euro
by Fritz B. Simon
Die Hartz IV-Sätze werden erhöht:
lächerlich…
25. September 2010
Neapolitanischer Müll
by Fritz B. Simon
In Neapel stapelt sich mal wieder der Müll auf den Strassen. Da ich Anfang des Jahres ein paar Wochen in der Stadt gelebt habe, interessiert mich der Umgang mit Abfall dort.
Was ist anders als in Berlin oder Heidelberg oder Frankfurt … ?
In den Sinn kommt mir als erstes, dass in …
23. September 2010
Achtsamkeit
by Fritz B. Simon
Es gibt Worte, die sind in Mode. Achtsamkeit ist ein Begriff, der sich im Momen großer Beliebtheit in der psychosozialen Szene erfreut, aber auch bei den Gutmenschen im HR-Management.
Meine ständige Begleiterin hat eine unvergleichlich großartige Qualität (neben anderen): Sie spürt instinktiv und sofort, wenn sie mit Bigotterie und Verlogenheit konfrontiert …
