Danke
Hans Baitinger
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Verleger, liebes Team des Carl-Auer-Verlages,
ich möchte mich an dieser Stelle für die Gelegenheit bedanken, in der Systemischen Kehrwoche als Autor mitzuwirken. Es war mir eine wichtige und heilsame Erfahrung. Ich bedanke mich vor allem für die Aufmerksamkeit, die meinen Beiträgen geschenkt wurde und für die Geduld, die es unter Umständen erforderte, diese zu lesen.
Für mich war es ein Grenzgang zwischen dem Gebiet der Homöopathie und jenem der Systemischen Theorie, soweit ich diese verstanden und nachvollzogen habe. Einige Fragen wurden geklärt, anderen blieben offen. Sicherlich wurden manche Fragen nicht gestellt.
Ich bedanke mich für jegliches Feedback, besonders jenes Frau Taraba`s, das an Umfang seinesgleichen suchte. Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den stillen und verborgenen Feedbacks und allen, die noch kommen werden.
Natürlich werde ich die Systemische Kehrwoche weiterhin besuchen und auch noch älteren Beiträgen meinen Kommentar schenken, z.B. jenem Herrn Caby`s vom 28.12.2005, sobald es meine Zeit erlaubt.
Jetzt muß ich zunächst zwei Buchartikel schreiben und einige Patienten warten auf meine Antwort.
Hans Baitinger, Arzt für Allgemeinmedizin, Homöopathie , Psychotherapie, Am Stadtpark 95, 90409 Nürnberg, Tel.: 0911-3651831, Fax: 0911-359299 email: hans@baitinger-therapie.de. homepage:
Veranstaltungshinweise:
- Gesundheit – nicht zu lassen, nicht zu fassen? Symposium zur “Verborgenheit der Gesundheit” für Praktizierende aller Heilberufe, Betroffene und Interessierte, 31. März – 1. April 2006, in Heidelberg bitte vormerken oder am besten gleich anmelden! hans@baitinger-therapie.de Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Baden-Württemberg beantragt!
- Georg Lück und Hans Baitinger, Am Tellerrand der Homöopathie: Veranstaltung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen mit entsprechenden Fortbildungspunkten am 20.05.2006, 9-18 Uhr in Remscheidt. Anmeldungen schon jetzt möglich an hans@baitinger-therapie.de. Näheres unter http://www.baitinger-therapie.de
4 Kommentare
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Lieber Gunthard, lieber Herr Simon, lieber Herr Trenkle,
erfüllt von den bisherigen Erfahrungen der Systemischen Kehrwoche sowohl als Leser als auch als Autor schlage ich folgendes Design einer wissenschaftlichen Studie vor:
Es werden Patienten und Klienten in die Studie aufgenommen, die sowohl an schweren körperliche Erkrankungen als auch Psychosomatische Erkrankungen als auch Erkrankungen des Formenkreises des Klientels, das gemeinhin Pschotherapeutische Praxen aufsucht (Neurosen, Psychosen etc. Coaching-Anliegen). Evtl. müßte da noch genauer diskutiert werden, welche Gruppen man wirklich aufnimmt. Auf jeden Fall sollten schwere körperliche Erkrankungen mit dabei sein.
Alle Teilnehmer der Studie, sowohl Patientinnen als auch Patienten als auch Behandler, Berater und Coaches werden einer gründlichen anamnestischen Untersuchung unterzogen, die den Kriterien entspricht, die wir in der sogenannten klassischen Homöopathie an eine Anamnese anlegen und zwar vor was die Symptomatik als solche betrifft. Diese Untersuchung wird als allgemeinmedizinische zu betrachten sein, die sich in jedes heilkundliche Setting einfügt. Die Anamneseerhebung wird von in dieser Technik Erfahrenen durchgeführt, die nicht selbst Behandler, Berater oder Coaches der Hilfesuchenden sind.
Dieses „reflecting team“ wird von allen Behandlern in seiner Zusammensetzung akzeptiert und nachvollziehbar mit den Methoden der Anamneseerhebung vertraut gemacht.
Es werden verschiedene Behandlungsgruppen gebildet, die mit unterschiedlichen Verfahren arbeiten, z.B.
∑ „reine“ Schulmedizin (pharmakologische, chirurgische, physikalische Behandlung).
∑ Systemische Therapie,
∑ Homöopathie,
∑ Konventionelle Psychotherapie oder Psychoanalyse
Das Ergebnis der jeweiligen therapeutischen Interventionen wird mit der jeweiligen Entwicklung der in der Anamnese erhobenen Symptomatik und deren Veränderungen verglichen, ebenfalls von diesem „reflecting“Team.
Die Dauer der Untersuchung richtet sich nach Schwere und Art der jeweiligen Erkrankung, sollte aber sowohl wissenschaftlich anerkannten Kriterien unterliegen als auch die Besonderheiten der jeweiligen Methode entsprechen.
Die Auswertung erfolgt an einem unabhängigen Institut, z.B dem Institut für Sozialmedizin der Charité an der Universität Berlin oder einem Institut der Universität Herdecke-Witten.
Diese Auswertung sollte nicht nur das jeweilige Behandlungsergebnis dokumentieren sondern auch Art und Weise der Anwendung der jeweiligen Methode, einschließlich der Anamneseerhbung
Ich würde mich freuen, von Ihnen Ihr geschätztes Statement zu erfahren.
Mit herzlichen Grüßen
Hans Baitinger
Nürnberg, den 23.01.2006
Kommentar by Hans Baitinger — 23. Januar, 2006 @ 08:13 Uhr
Lieber Herr Baitinger,
wenn Sie einen Geldgeber für solch ein Projekt auftreiben, sehe ich keine unüberwindlichen Schwierigkeiten, es durchzuführen. Aber nur dann…
Beste Grüße, FBS
Kommentar by FBSimon — 23. Januar, 2006 @ 09:04 Uhr
Lieber Herr Simon,
da die zur Zeit zur Verfügung stehenden Gelder offensichtlich für das Thema Familien-Unternehmen festgefroren sind, sehe ich jetzt gerade auch keine Möglichkeit.
Ich werde jedoch weitersuchen, Ihre unterstützenden Worte “sozusagen im Rücken” und hoffe gegenenfalls auf weitere Unterstützung bei der Durchführung dieser Studie.
Vielleicht wäre ein entsprechendes Brain- u.a. -storming hilfreich, entsprechende “Geldgeber” zu finden.
Herzliche Grüße
Hans Baitinger
Kommentar by Hans Baitinger — 23. Januar, 2006 @ 10:45 Uhr
Lieber Herr Baitinger,
an welche Gelder denken Sie, wenn Sie sagen, sie seien für das Thema Familienunternehmen festgefroren?
Beste Grüsse, FBS
Kommentar by FBSimon — 24. Januar, 2006 @ 13:34 Uhr