Simons Systemische Kehrwoche

Wahrheit

Holm von Egidy

“Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.” Vielleicht trifft dieses Statement sehr gut, wie der heutige common sense, zumal der systemtheoretisch reflektierte, zu diesem Thema steht. Und die nette skeptische Paradoxie, in die man durch so eine Behauptung konsequent gedacht eigentlich läuft, wird eben “entfaltet”, indem man sich um Wahrheit gar nicht mehr bekümmert. Der Skeptiker, der weiß, dass jede Aussage falsifizierbar ist, gewinnt nämlich sehr viel: Gibt es keine Wahrheit mehr, dann entfällt auch ihre Autorität. Niemand, weder eine äußere noch eine innere Stimme, kann dann noch im Namen der Wahrheit Anweisungen zum seligen Leben geben. Ich selbst bin Drehbuchautor und Regisseur und Produzent und Held des Films, der sich “mein eigenes Leben” nennt.

Die Praxis ist komplizierter. Es kommen Überraschungen, Widerstände, Planloses. Wie kann das sein? Die Antwort, auch das sei dann eben Teil von Buch und Regie, ist doch ziemlich unbefriedigend. Die Freiheit hat Grenzen, das Leben ist größer. Nun kann man natürlich die übliche Argumentation vorführen: wenn das Leben nicht solipsistisch ist, dann gibt es etwas außer mir, das unabhängig von mir ist. Was unabhängig besteht, heißt Realität. Sobald ein Beobachter überhaupt nur diese Unterscheidung treffen kann, zwischen sich und von ihm unabhängiger Realität, muss es auch einen Zugang dazu geben. Eine Grenze zu ziehen ist nur möglich, wenn zu ihren beiden Seiten ein Bezug bestehen kann. Nicht zufällig wird diese Fähigkeit Wahr-nehmung genannt. Interessant hierbei auch, dass im Eingangsstatement der Lügner noch vorkommt, der zwischen wahr und falsch zu unterscheiden weiß.

Es scheint mir, dass ich Kopfschmerzen habe, klingt ziemlich absurd. Manches scheint also ziemlich klar und gewiss zu sein. Wenn allerdings ein sehr bekannter systemischer Aufsteller sagt, “die Wahrheit ist in dem Augenblick, in dem sie aufleuchtet, voll gültig”, ist Skepsis angebracht. Was “aufleuchtet”, befindet sich im Modus des Wahrnehmens. “Voll gültig” kann eine Wahrnehmung nicht sein, insofern sie perspektivisch, beobachterabhängig und somit fehlbar ist. Von welchem Standpunkt aus wird hier Standpunktlosigkeit behauptet? In Bezug auf eigenes Erleben im Erleben selbst mag das so sein. Sobald aber das Erleben sich auf etwas oder jemand bezieht, wird ein Standpunkt eingenommen, Irrtümer sind möglich. Voll gültige Einsichten über andere Menschen kann es also nicht geben, sie wären aus ähnlichen Gründen übrigens auch nicht aussprechbar.

Doch gibt es, wie mir scheint, eine Lösung, diese beiden Verständnisweisen von Wahrheit miteinander zu vereinbaren. Sowohl in der Nachfolge von Parmenides im Westen wie von Nagarjuna im Osten wurde die Lehre einer doppelten Wahrheit vertreten. Diese besagt, sehr kurz skizziert, dass im Bereich von Individuen nur irrtumsanfällige Wahrheiten möglich sind, und Wahrheit insofern hier allein als relative Wahrheit vorkommen kann. Dennoch ist die Bezeichnung Wahrheit berechtigt, insofern eben etwas ist und nicht nichts. Diese unbedingte Wahrheit nun, ihre andere Seite, lässt sich eben nicht wahrnehmen, sondern, das ist die These, nur sein. Einen Aspekt davon kennen wir, durch das So-Sein unserer Subjektivität, die wir unmittelbar erfahren. Sobald wir darüber reflektieren und sprechen, befinden wir uns schon wieder in der Ebene der relativen Wahrheit.

Wozu beginne ich dieses Blog mit solchen Überlegungen? Nun, ich bin Philosoph und kann das nicht von meinem Leben trennen. Und als systemischer Aufsteller, das ist mein Beruf, komme ich implizit oder explizit fast in jeder Aufstellung mit solchen Fragen in Berührung. Hier, wie vielleicht sonst selten in dieser Dichte, sind Perspektiven und Unmittelbarkeit, Konstruktion und Realität im Spiel und in der Wandlung. Doch wie dies verstehen?

Die Heimat der Wahrheit ist die Frage.

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10 Kommentare

  1. Lieber Herr von Egidy,
    Der berühmte Aufsteller, den Sie erwähnt haben, würde zu ihrem Blog-Eintrag möglicherweise sagen, dass solche Reflektionen über die Wahrheit die Wahrheit schwächen und diese sich deshalb verbieten ;-)
    Grüße
    Matthias Ochs

    Kommentar by Matthias Ochs — 26. September, 2006 @ 07:12 Uhr

  2. Zupfen wir also ein wenig am Gänseblümchen. Vielleicht nicht ganz wie „Liebt mich, liebt mich nicht, liebt …“ Aber vielleicht so ähnlich. “Oh Gott o Godot, wenn es keine Wahrheit gibt, wie kann ich das wissen? Vielleicht, vielleicht nicht … Also:

    Zitat bzw. Blütenblatt 1:
    “Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.” Vielleicht trifft dieses Statement sehr gut, wie der heutige common sense, zumal der systemtheoretisch reflektierte, zu diesem Thema steht. Und die nette skeptische Paradoxie, in die man durch so eine Behauptung konsequent gedacht eigentlich läuft, wird eben “entfaltet”, indem man sich um Wahrheit gar nicht mehr bekümmert.“

    „Konsequent“. Was heißt „konsequent“? Was wäre die entfaltete Alternative? Und warum die Formulierung „eigentlich“? Womöglich ist es das, was meinermuttersohn mit prinzipieller „Prinzipienauslegung“ meint. Im Prinzip müßte man jedesmal angeben, bspw. in Form eines Index, ob man gerade auf solcher Basis operiert, argumentiert oder sich simultan an mehreren Prinzipien orientiert, so wie es bspw. kurativer Prinzipiengebrauch bei Aufstellungen nahelegt. Auch Wahrscheinlichkeitsaussagen auf der Basis der simultanen Verrechnung analog vorliegender Daten haben sicherlich ihre (psycho – logische) Logik und diese dürfte sich von der (aristotelisch inspirierten ?) Logik unterscheiden, mit der wir uns gezwungen sehen mögen, Heinz von Försters nette Anregung bierernst auslegen zu müssen.

    Blütat:
    „Der Skeptiker, der weiß, dass JEDE Aussage falsifizierbar IST, gewinnt nämlich sehr viel: Gibt es KEINE WAHRHEIT mehr, dann entfällt auch ihre Autorität. NIEMAND, WEDER eine äußere NOCH eine innere Stimme, kann dann noch im Namen der Wahrheit Anweisungen zum SELIGEN LEBEN geben.“

    Wenn wir – und wenn schon in Verbalsprache – so argumentieren, daß wir drittes, viertes, fünftes und womöglich weiteres Mögliches kennen, operieren wir auf einer anderen Basis (und infolgedessen Logik?) als wenn wir unsere mentalen Filter nur Eindrücke wie etwa auf folgender Basis zulassen:

    Zitat:
    „Es SCHEINT mir, dass ich Kopfschmerzen habe, klingt ziemlich absurd. MANCHES scheint also ziemlich klar und gewiss zu sein.“

    Auch da kommt es auf die Passung an, ob die Leistung Entwicklung von Kopfschmerz gelingt oder nicht bspw. zu einer ganz anderen Attribution führt, hypnotherapeutisch gesprochen. Vermutlich sind das so uralte Kamellenen für systemtheoretisch Reflektierte, daß auch systemtheoretisch Reflektierte in diesen alten Kammellen nicht vorbeikommen.

    Wahrheit als innerer Eindruck von mit äußeren Welten in Verbindung gebrachten Wirklichkeiten scheint das zu bezeichnen, was paßt (Resonanz, welche im – quasi „übertragenden“ – Medium der Wahrnehmung vermittelt wird und deshalb wiederum zu wirken vermag. Die Passung von Frage(struktur) und Antwort(struktur) scheint freilich entscheidend zu sein, sonsten kann Befremdlichkeit bis Indifferenz aufkommen. Die Begriffe „Ähnlichkeit“ und „Resonanz“ blieben in diesem Zusammenhang genauer zu fassen.

    Zitat:
    „… übliche Argumentation vorführen: wenn das Leben nicht solipsistisch ist, dann gibt es etwas außer mir, das unabhängig von mir ist. Was unabhängig besteht, heißt Realität.“

    Und:
    „Sobald ein Beobachter überhaupt nur diese Unterscheidung treffen kann, zwischen sich und von ihm unabhängiger Realität, muss es auch einen Zugang dazu geben“

    Schwappschlabimbam, gewagte Schlüsse! Glaubenssätze wohl. Wenn es zu derlei Sätzen nun schon keine Alternativen zu geben scheint, bringen wir das doch getrost zum Ausdruck. Ich komme vom Land und hab kaum die Spur einer Ahnung, was Logik & Co sein könnten und setz auf Bewährtes: „Wovon man nicht sprechen kann, davon muß man schweigen.“ ( )Ist und bleibt dieser Glaubenssatz hier nicht angebracht, um uns zu erinnern, daß wir uns ohne die Option „raus“ zu gelangen, um uns von da aus schlau umgucken zu können, doch bittschön bescheiden arrangieren möchten – um so mehr die Vermutung, daß es draußen etwas zu geben scheint, zwar Vermutung bleibt, sich erfreulicherweise aber fortlaufend zu bestätigen scheint.

    Zitat:
    „Die Antwort, auch das sei dann eben Teil von Buch und Regie, ist doch ziemlich unbefriedigend.“

    Die Antwort, auch das sei eben Teil von Buch und Regie,
    b l e i b t unbefriedigend.

    Echt wahr. So kränkend das empfunden werden mag, wir sind, scheint mir, vermutlich nicht hier in der Gegend, um irgendwas zu erkennen, was über das, was wir überhaupt fragen können, wesentlich hinausreichte. (Und by the Way: Wäre es anders, wären wir vor lauter Befriedigung vermutlich längst ausgestorben.) Dementsprechend wird das Neue, das aus Versehen gelegentlich auffälig in Erscheinung tritt, ja auch flugs utilisiert oder vergessen.

    Zitat:
    „Der Skeptiker, der weiß, dass jede Aussage falsifizierbar ist, gewinnt nämlich sehr viel: Gibt es keine Wahrheit mehr, dann entfällt auch ihre Autorität.“

    Meinem fuzzymäßigem Eindruck nach versucht dergestalt jemand, seinen Gegenstand sehr prinzipiell zu bedenken und verfehlt damit die Ebene (und strukturelle Eigenart dieser Ebene), auf der sich der Gegenstand der Betrachtung wesentlich bestimmt.

    Zitat:
    „Von welchem Standpunkt aus wird hier Standpunktlosigkeit behauptet?“
    Vom Standpunkt, der sich i n n e r h a l b einer wahrgenommenen Sitaution befindet und nicht irgendwo außerhalb, von wo aus sich prima Überlegung anstellen lassen, die einfach prinzipieller Natur sind. Ich weiß zwar nicht, ob man das so sagen darf, aber ich glaub, ich kann das einfach mal so sagen.

    Es gibt auch einen anderen originalen Aufsteller. Leider weiß ich über dessen geniale Ideen zu dem nicht zu geringschätzendem Umstand, daß Irrtümer ja folgenreich weitergedacht werden können, zuwenig und möchte in dem Zusammenhang also stattdessen auf den fränkischen Kabarettisten Erwin Pelzig verweisen, der, womöglich aufgrund ähnlicher Ideen, sich den Wahnsinn zur Methode gemacht hat, aufgrund kruder Schlüsse zu wahren, richtigen oder einfach nur verblüffenden (knapp am Rande nicht mehr konsensfähigen Wahnsinns) Ergebnissen zu kommen.

    Zitat:
    „Dennoch ist die Bezeichnung Wahrheit berechtigt, insofern eben etwas ist und nicht nichts.“

    Womöglich lieg ich falsch, nur erinnern mich solche Aussagen an den Säufer, der nach einigen Runden, die er sich an der Litfaßsäule entlanggetastet hat, anfängt zu zu rufen; „Hilfe Ich komm hier nicht raus!“ Wahrheit = nicht einfach ein Eindruck dessen, für den etwas paßt oder nicht so sehr?

    Wenigstens ich hab den Eindruck mal mehr mal weniger zu leben. Strukturell scheint mir die prinzipille Abhandlung zu Wahrheit oder nicht Wahrheit, wie das Sinnen über ein Leben nach dem Tod. Dessen Eigenart scheint uns immerhin zu verbinden, was sich von Wahrheit nicht unbedingt sagen läßt, wie ein Kamikaze auf seinem Flug in die nächste Reinkarnation uns ungläubigen Feiglingen stracks demonstrieren könnte.

    Ob man die Performance des berühmten Aufstellers unter kabarettistischen Gesichtspunkten sehen mag oder bierernst auffaßt, aus hypnotherapeutischer Perspektive sind sowohl Erwins Pelzigs wie Bert Hellingers Strategien, Wahrheit zu erzeugen genial. Das soll erst mal einer nachmachen! Und sei es erst mal ohne Bezahlung. (Erwin Pelzigs letztes Werk heißt prompt “Vertrauen auf Verdacht”)

    Zudem ist ein Vorgehen, daß die geteilten Erwartungen der Leute weitestgehend beim Wort nimmt, obschon nicht unbedingt respektiert, wenn wir uns und unsere Mitmenschen prinzipell als mündige Zeitgenossen auffassen wollen, nichts weniger als legitim. So demagogisch es erscheinen mag – kritische Auseinandersetzung mit Bert Hellinger wie Erwin Pelzig bleibt freigestellt also möglich.

    Daß Bert Hellinger womöglich an das glaubt, was von Fall zu Fall mehr oder weniger gut wirkt, macht ihn ja nun nicht gerade besonders gegenüber anderen Menschen, die andere mit sich zu überzeugen suchen und – vermehrter Kongruenz wegen – sich über andere.
    Vielleicht handelt es sich einfach um charakterbildende Phänomene infolge chronisch überzeugender Darstellung, wenn man immer überzeugter, gleichsam himmlischer wird.

    Zitat:
    Eine Grenze zu ziehen ist nur möglich, wenn zu ihren beiden Seiten ein Bezug bestehen kann.

    Grenze, Wahrheit und Lüge bin und bleibe ich. Nicht wahr? Ist doch so. Das ist das Stadion, in dem selbstvergessen gespielt wird. Je nach Spielstand sind manche Störungen willkommener als andere, welche in mir fortlaufend neue Kombinationen möglicher Frage- Antwort – Konstellationen generieren und in einem bestimmten Rahmen (Form) wachsen machen.

    Wahrheit mag womöglich ein Eindruck sein. „Und damit fertig.“ wie Bert Hellinger, soweit ich ihn verstehe, womöglich zu sagen versucht. Bevor es aber wieder dahin gerät, über die kritikwürdigen aber legitimen und interessanten Essyas dieses Mannes neunmalschlau abzulästern, würde ich mir vom Holm von Egidy gerne was wünschen diese Woche: Etwas zu klären, was mir als Nichtlogiker, soweit es das gibt, immer wieder Schwindel zu verursachen scheint, wenn ich versuche, darüber produktiv nachzudenken:

    Was braucht es eigentlich, um einen Sachverhalt zu „haben“? In verbaler Sprache und uneingeschränkter: in Wahrnehmung überhaupt?

    Das würde mich – gern auch aus hypnotherapeutischer Perspektive – noch mal interessieren! Zumal aus der Einschätzung eines praktischen Nutzers der Systemischen Struktaufstellungen. Metaphern des Raumes bieten sich an. Meinetwegen aber auch ganz prinzipiell gedacht. Falls es von der Logik her für´n Landei wie mich zu kompliziert geraten würde mit der Explikation, dann würde ich in den bekannten Begriffen zu sagen, einfach mal gern wissen, was so einen Mindestbausatz umfaßt. Kann man das womöglich am Tetralemma erklären? Der Gestaltbegriff scheint mager oder hinreichend, ähnlich wie die zunächst einach anmutende Unterscheidung diesem mysteriösen Spencer – Brown letztlich auszureichen scheint?

    Stellen der Frage (aus einer bestimmten Position zu möglichen Antworten) eröffnet Raum möglicher Strukturkonstellationen. In (?) diesem Raum bzw. Feld gibt es dann u.a. eine von mehreren mehr oder weniger passenden Antworten.
    ” Die Heimat der Wahrheit ist die Frage.” wie man poetisch sagen könnte.
    Und es gibt die Position des Fragenden relativ zur Antwort. Relativ zur Frage. Die Form des Fragenden, in dessen strukturellen Möglichkeiten sich die Beziehung Frage – Antwort wiederfindet, genauer: halbwegs ähnlich konstelliert, sowie er sie gewahrt. „Wunder müssen erst wahrgenommen werden bevor sie wirken können. (I. Sparrer und der oben erwähnte, andere originäre Aufsteller). Die Form des Fragenden, die also die Form möglicher Antworten auch schon irgendwie enthält. Ziemlich verwirrend! Womöglich aber – prinzipell betrachtet – irgendwo dann wieder recht einfach. Womöglich muß man (in verbaler Sprache, wo sonst) einfach auf der Basis der Begriffe Struktur, Form und Beziehung bzw. Position so einen Mindestbausatz für einen Sachverhalt bestimmen.

    Dann erst kommen hypnotherapeutische Aspekte bzw. Begriffe wie Fokus, Perspektive ins Spiel. Genauer, dann könnte man das in den Möglichkeiten der Begriffe dieser Betrachtungsebene nachbilden. Läßt sich das überhaupt in verbaler Sprache fassen, was sich an Perspektiven und Unmittelbarkeit, Konstruktion und Realität im Spiel und in der Wandlung in Aufstellungen erleben läßt? Ich sitz ziemlich außen.
    “Strenges Denken”?

    Zitat:
    „Dennoch ist die Bezeichnung Wahrheit berechtigt, insofern eben etwas ist und nicht nichts.“

    versus bspw.

    Irrtümer im Sinne weniger gut passender Antworten können innerhalb menschenmöglicher Spiel(t)räume weiter gedacht werden und führen zu neuen interessanten Fragestellungen.

    In lauter Kuchenstücke zerfällt er, der buttergelbe Mond.
    Die propellergetriebenen Elephanten übernehmen das Spiel.

    Kommentar by M. M. M. Liebscht — 26. September, 2006 @ 16:13 Uhr

  3. Lieber Herr Ochs,

    da würde ich antworten, dass Wahrheit nicht so schnell einen Schwächeanfall bekommt, genausowenig wie auch ein vielleicht eher mäßiges Gedicht eines Baumes dessen Blätter verdorren lässt…

    beste Grüße
    Holm v. Egidy

    Kommentar by Holm v. Egidy — 26. September, 2006 @ 21:29 Uhr

  4. Lieber Max Liebscht,

    ich konzentrier mich mal auf eine Frage:

    Was braucht es eigentlich, um einen Sachverhalt zu „haben“? In verbaler Sprache und uneingeschränkter: in Wahrnehmung überhaupt?

    Ich versteh sie nicht. Was heißt hier Sachverhalt, und was “haben”? Ein Beispiel könnte da nützlich sein.
    Möglicherweise wird der Holm v. Egidy ja dazu was in diesem Blog noch sagen, ich werds weiterleiten :)

    schöne Grüße
    Holm v. Egidy

    Kommentar by Holm v. Egidy — 26. September, 2006 @ 21:33 Uhr

  5. Unter uns lieber Holm, ich glaube, ich habe die Frage in der Tat weng unglücklich formuliert. Wer andere überraschen will, wird oft selbst überrascht. Ich meinte, Du als gelernter Philosoph könntest es am ehesten von Wittgenstein her aufziehen. Was eigentlich: Die Frage, was eine Frage ist, wenn schon nicht ein Sachverhalt. Philosophisch, logisch verständlich, womöglich in hypnotherapeutischem Vokabular.
    Wie kann ich eine Frage aufstellen, was ist der Bausatz an Komponenten, den ich mindestens brauche? Natürlich kann ich auch Menschen aufstellen, die ich in einer Paarbeziehung wie ein Fragezeichen fühlen. Das meine ich nicht. Welche Struktur geeigneter bildet die Struktur einer maximal schlichten Frage (als Beziehungszusammenhang aus ja den Bestandteilen, die ich halt gern wüßte)in optimaler Mannigfaltigkeit ab?

    Welche Komponenten bzw. Strukturen müssen in der Wahrnehmung relevant geworden sein, daß ich mitkriege: “Hoppla, ich glaub, ich habe eine Frage. Mir is irgendwie so, als müßt ich was wissen” Was muß da vorab gelaufen sein, was könnte man davon wie aufstellen?

    Womöglich kann man dann auch bestimmen, was zu einer Antwort gehört. Damit es nicht heißt, ich sei faul, würde ich es ja selber versuchen. Nur ich komm nicht weit, wie mir scheint:

    Ich brauche wenigstens eine Struktur und eine dazu dissonante andere Struktur. Mag es sich um kognitive Dissonanz handeln oder schlicht um Hunger.
    Weiterhin brauch ich wohl eine Beziehung, die wahrgenommen werden muß. Von wo aus? In dieser Wahrnehmung einen Fokus, gerichtet aus der Position des Fragenden gegenüber mehr oder weniger passenden Antwortmöglichkeiten. Nun is man ja als fragender mehr als sein fokus. Muß das nicht auch irgendwie mit ins Bild? Wäre eine Antwort dann einfach eine Umstellung oder noch etwas anderes, weiteres Element?

    Mach das doch mal klar, wenn es irgendwie reinpaßt! Was wäre adäquat? Und kann es eine Frage geben ohne Antwortmöglichkeit?
    In irgendeinem halbwegs verständlichen Begriffsvokabular müßte sich das doch mal formalisieren lassen.

    Gruß aus Goerlitz

    Kommentar by M. M. M. Liebscht — 27. September, 2006 @ 19:26 Uhr

  6. Die Frage ist eine (mögliche) Unterscheidung von Problem und Lösung.
    Problem verstanden wie in “Ganz im Gegenteil” von Matthias Varga v. Kibéd und Insa Sparrer dargestellt. Lösung im Sinne von Wunder, ebenfalls wie dort.
    Das wäre mein Vorschlag.

    Kommentar by Holm v. Egidy — 28. September, 2006 @ 14:56 Uhr

  7. Ich hatte den einigermaßen unvollständigen Verdacht, daß so, wie man die Tiefendstruktur eines Satzes aufstellen kann, man auch Frage und Antwort zueinander, dazu den Fragenden mit seinem Fokus und seinem die Frage übergreifenden Potential, Unterscheidungen zu treffen, (womöglich noch die unbedingte Wahrheit, als das Wunder übergreifenden (?) Ort) aufstellen kann. Daß zu einer Abbildung geeigneter Mannigfaltigkeit aber noch wesentliches fehlen könnte.

    Aus der Ausgangsposition bzw. Nähe, Pespektive des Fragenden womöglich auch der unberechenbaren das Wunder umfassenden Wahrheit gegenüber Fokus und Wunder könnte man die mögliche bis bestmöglichste Antwort doch vielleicht zusätzlich bestimmen? Immerhin wären dem Fragenden andere Fragen ja möglich, denen gegenüber er eine (Ausgangs-)position inne hätte. Durch eine Differenzierung der grundsätzlichen “phänomenalen” Komponenten, die so etwas wie eine Frage in der Wahrnehmung des Klienten ermöglichen, müßte das Bild noch “ergiebiger” werden. Und womöglich käme man dann zu recht umfassenden Seins- Bestimmungen, bzw. Core – Zuständen.

    Und so eine Form aufzustellen (mit den Konstituenten einer Frage im Bild und dem Fragenden) müßte einen Unterschied machen zu den Arten aufzustellen, bei welchen das Bild eine Frage abbildet und die/der Fragende am Rande sitzt und irgendwann eingewechselt wird. Aber ich bin eben doch noch Laie. Deswegen geht es vielleicht bissel durcheinander und manches ist womöglich auch noch nicht so klar. Etwas, daß sich in der Abbildungs- genauer: Simulationsform, die mir da vage vorschwebt,leibhaftig erfahrbar abbilden müßte.

    An der Frage, die ja selbst gleich als Exempel dienen kann, gewinne ich den Eindruck, daß so eine Frage wächst, sich von den Grundkomponenten her ausdifferenziert und reift wie eine Frucht im Licht der Sonne. Einmal mehr bei den beiden Querdenkern zu lesen, erhellt freilich in jedem Fall.

    “Die Frage ist eine (mögliche) Unterscheidung von Problem und Lösung.”
    Dieser Satz ist perfekt und gefällt mir sehr gut.
    Das Photo ist nur eben von sehr weit oben aufgenommen.
    Genau so eine Perfektion wünsche ich mir auf einer anderen, mannigfaltigeren Ebene. Ich kann noch nicht besser sagen, was ich meine.

    Kommentar by M. M. M. Liebscht — 28. September, 2006 @ 18:14 Uhr

  8. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas bringt, ein Format “Frageaufstellung” zu entwickeln. Oder auch etwa ein ? in einer Aufstellung mit aufzustellen. Nach meinem Verständnis ergibt sich die Frage aus dem Verhältnis Aufstellung/Klient, der ja zunächst draußen sitzt. Die Antwort ist mit dem Lösungsbild gefunden, und da steht der Klient dann in der Aufstellung. Dann ist die Differenz Aufstellung/Klient nicht mehr gegeben. Ganz im Sinn von Wittgenstein: “Die Lösung des Problems des Lebens merkt man am Verschwinden dieses Problems.”
    Also es scheint mir, dass man mit einer Frageaufstellung leicht zu einer redundanten Verdoppelung kommt, die nicht weiter hilft, ähnlich wie von “Schnee ist weiß” zu: “es ist der Fall, dass Schnee weiß ist”.

    Gruß HvE

    Kommentar by Holm von Egidy — 2. Oktober, 2006 @ 14:51 Uhr

  9. Wenn man nur ein Fragezeichen mit stellt, wäre es freilich redundant. Der hoffentlich sinnvolle Gedanke ist vielmehr eine Frage als Beziehungszusammenhang einer Mindestanzahl notwendiger Elemente zu stellen. (Konstituenten der Wahrnehmung wie Fokus, Perspektive gehören, wie ich vermute, da aber bereits als Bedeutung bestimmender Kontext wesentlich dazu). Bspw. die Tatsache, daß ich diese Frage und nicht auf jene gekommen bin, müßte sich doch nutzen lassen, um ein Feld aufzuspannen, daß seine Elemente in nützlicher Art und Weise ausrichtet?

    Ich bringe also als Klient eine Frage. Oder werde ich dessen gewahr, daß ich eine Frage „bin“? Okay. Weiter! Was ist das Thema, das im Fokus der Aufmerksamkeit steht? Gegeben, uns sind deren wesentliche Elemente bekannt. Ich werde gebeten, eine andere Frage zum Thema zu stellen. Mitunter ist es schwer, eine Frage auf den Punkt zu bringen, wie jetzt gerade. Ähnlich wie im PENETRANCE- Format könnte man bitten, eine Frage in Bezug auf ein fokussiertes Thema, innerhalb verschiedener Möglichkeiten zu stellen. Variationen zu einem Thema wie im Jazz. Durch das in Beziehung stellen mehrerer Möglichkeiten könnte sich sowas wie die Essenz zu diesem selbst nicht recht sichtbaren Thema erfahrbar machen. Nicht? Vielleicht, daß das, was ich meine, sich schon mit der “Aufstellung des verdeckten Themas” abdecken ließe. Bin diesbezüglich leider kein Praktiker, aber manchmal ist ja so etwas ähnliches auch schon in der systemischen Fragerei angelegt. „Was könnte das Symptom für einen Nutzen haben ?“ als alternative Möglichkeit bzgl. des Symptoms zu fragen. Ähnlich kann ich mich mit problemorientierten versus lösungsfokussierenden Fragen der Abbildung bzw. Simulation eines Sachverhaltes nähern.

    Vielleicht ist meine Unklarheit, was die notwendigen Strukturelemente für eine vollständige Frage angeht, ja noch nicht klar genug, um hinreichend nützlich, konstruktiv zu wirken. Die mögliche Unterscheidung von Problem und Lösung noch nicht akzentuiert genug ausgeprägt.

    • „Ich?“
    • „Du!“
    • „Nee. Madrid!“

    So ungefähr.
    Möglicherweise hat sie auch mit den Schwierigkeiten zu tun „räumlich“ oder wenigstens „flächig“ versus „linear“ zu denken.

    Jedenfalls „Die Frage ist eine (mögliche) Unterscheidung von Problem und Lösung.“ Und es sind andere Unterscheidungen möglich. Diese anderen Unterscheidungen ließen sich zur erst gewählten in Beziehung setzen bzw. stellen. Um so mehr, wenn ich endlich die verflixten Grundbestandteile wüßte, die mein Klient wie ich selber brauchen, um frischweg behaupten zu können, er oder ich hätte eine Frage.

    Oder: warum stelle ich diese Frage und nicht eine andere, die in Bezug auf ein bestimmtes Thema, das im Fokus liegt, zu stellen möglich und sinnvoll wäre? Einfach eine Frage der Perspektive? Welche Art nützlicher Information ließe sich daraus gewinnen, leibhaftig erfahren? Könnte sich da so etwas wie die Natur allen Fragens vermitteln? Wenn ich wüßte, wie es zugeht, daß in mir, meiner Wahrnehmung eine Frage entstehen kann, müßte sich dies doch nutzen lassen?

    Gibt es im Hinblick auf manche Themen mehr oder weniger sinnvolle, optimale Fragen. würden Lösungsfokussierte Fragen sicherlich gut dastehen als aufgestellte Frageensemble diverser Strukturelemente gegenüber anderen Frageensembles, könnte man meinen. Andererseits sind z.B. problemorientierte Fragen insofern vorteilhaft, als sie leichter eine Würdigung erfahrenen Leids zu vermitteln scheinen. Den Leuten geht es, wenn wir Gunther Schmidt´s Vorschläge beherzigen, manchmal einfach zu schnell zur Lösungs hin. Was ja nun auch nicht unbedingt dienlich ist für gute Fortsetzung in der Außenwelt. Womöglich machte es Sinn, eine Problembestimmung (bspw. S.C.O.R.E. gegenüber S.M.A.R.T. aus dem NLP) versus einer Zielbestimmung aufzustellen. Bei welchem Team nimmt der Klient mehr (kritischeres) Veränderungspotential wahr? Würde er sich lieber diesem energetisch erfahrbarem Feld potentieller (vorstellbarer) Wahrnehmungs- bzw. interaktionsrückkopplungen aussetzen oder jenem? „Die Anordnung von zwei Elementen kann man als Elementarsatz sehen.“ schreibt Insa Sparrer in ihrem neuen großartigen Buch. Ich meinte einfach, daß wenn man die Elemente einer Frage etwas mannigfaltiger aufstellen würde, man dann eine reichhaltigere, dichter erlebbare Bildaussage bekommt.

    Auch ein Aspekt: Bei Aufstellern, die eher sensu Bert Hellinger arbeiten, heißt es, daß darauf zu achten ist, daß der Anliegeneinbringer gesammelt zu stellen habe. Es sollten auch bittschön Fragen sein, da es um Leben und Tod geht. Eine Aufstellung ist schließlich kein Spaß. Insa und Matthias sehen das nun etwas entspannter und haben vermutlich sogar schon Witze aufgestellt. Therapie ohne Humor ? Witzlos. So etwa. Gleichwohl stellt man also mitunter eine Frage und könnte doch eine andere stellen. Aus den Unterschieden, die relevante Unterschiede ausmachen, ist, wie mir scheint, auch der Stoff, aus dem NLP- oder Aufstellungsformate gemacht werden können. Mitunter bauen die Formate zwar auf hahnebüchenden Grundannahmen auf (nicht die SySt – Formate) und sind dennoch in der Lage, mehr an heilsamen Entwicklungstendenzen anzuregen, wenn sich Menschen ihren Feldern aussetzen, als sie schaden. Je nachdem wohl, wie stark die strukturelle Entsprechung ausgeprägt, die Mannigfaltigkeit geeignet ist. Fragestellungen vergleichen. Formate vergleichen. Die Potentiale erfahrbarer Bedeutungen vergleichen.

    Zum bedeutungsrelevanten Aspekt der Wahrnehmungskonstituenten. Wie gesagt, es soll nicht heißen, ich sei faul. Also: Ich brauch 1. eine Aufmerksamkeit. Ein Millionstel dessen, was von daher an Informationsverarbeitung leistbar ist, ist 2. unsere bewußte Aufmerksamkeit mit der „wir“, also das Ensemble diverser Persönlichkeitsanteile den lieben langen Tag identifiziert sind. Dann brauchen wir noch einen Fokus. Was davon sind aufgrund der Form der Abbildung bzw. Simulation vernachlässigbare Elemente? Das, was wir fokussieren, gehört jedenfalls zu etwas Größerem. Da geht der Jammer wieder los. Wie kommen wir zu Figur und Grund? Wir könnten anders fokussieren, wir könnten unserer Wahrnehmung einen anderen Rahmen zugrunde legen…

    Zumindest brauch ich eine Dissonanz zwischen Strukturen; schlicht „Ist und Soll“ wie Gunther Schmidt sagt. Dabei mag es sich um Strukturen auf den einzelnen psychologischen Lernebene handeln (abstrakte Betrachtung, analytisch), also auf der Ebene der Wertehierarchien, der Glaubenssätze, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Organisation musterhaften Verhaltens u.s.w. oder um eine charakteristische Struktur über die psychologischen Lernebenen hin (Praxis effektiver Veränderungs- bzw. Motivtionsansätze). In jedem Fall ergibt sich in der Begegnung zwischen mindestens zwei Organisationen, Gruppen, Individuen, Persönlichkeitsanteilen ein Feld an Resonanzmöglichkeiten, also Beziehungen, in dies sich die darin gestellten Elemente mehr oder weniger stimmig bzw. funktional einordnen. Es ergibt sich bspw. eine Perspektive aufgrund der Stellungen von a und b, es ergeben sich Nähe und Distanz, stumm beredte Haltungen, Gestik. Das Symptom, wäre in der Konstellation, (Un-)Vollständigkeit des Ausgangsbildes angelegt. Das Wunder müßte, wenn es ebensowenig wie ein Fragezeichen als Symbol gestellt würde, eigentlich das sein, was sich aus dem Lösungsbild ergäbe. Immerhin kann eine Frage so gestellt werden oder so. Ist das Ausgangsbild einfach eine unvollständige Frage, das Lösungsbild eine vollständige Frage, die ab der Vervollständigung nur eben keine Frage mehr ist?

    Manchmal macht die Klarheit ja Weiterführendes unsichtbar. In dem grandios formulierten neuen Buch von Insa Sparrer hab ich inzwischen aber schon etwas Nachhilfe in diesen so grundlegenden Fragen finden können („Wittgensteins Bildtheorie“). Muß vielleicht nur noch bissel wirken. Würde Dich aber gern noch mal drauf ansprechen. Vielleicht birgt die Unklarheit doch bissel Potential, was Nützliches zu basteln.

    Einer Frage wird möglich wenn ein sinnvollerer Zusammenhang vorstellbar, irgendwo präsent ist. Läßt sich jede Frage durch Ergänzung und Umstrukturierung der Konstellation lösen?

    Wäre es an dem, müßte bspw. eine Frage auf der Ebene der Glaubenssätze anders „gesprochen“ bzw. strukturiert werden als bspw. auf der Ebene der Verhaltensoptionen, der Werte (Hierarchien), Fähigkeiten und Fertigkeiten u.s.w. Fusionieren bspw. zwei Unternehmen könnten sich Dissonanzen auf der Ebene der Wertehierarchisierungen (Subkulturstandards) natürlich auch auf der Ebene der Glaubenssatzsubsysteme abbilden. Auch da wüßt ich gern mehr zu. Den auf welcher Ebene ich auch vermittelnd wirksam werden möchte, es erfordert ein spezifisches Eingehen auf die Eigenart der Organisationsform der jeweiligen psychologischen Lernebene. (Beim Einzelnen wie bspw. in einer Organisation oder Gruppe). Die Formierung der Frage erfordert von Ebene zu Ebene eine andere Strukturierung, weil die Form, die Möglichkeit etwas zu strukturieren, von Ebene zu Ebene eine andere Qualität aufweist. Zu sehr um die Ecke gedacht?

    Grüße: Konfusius

    Kommentar by M. M. M. Liebscht — 3. Oktober, 2006 @ 13:18 Uhr

  10. Mein Vorschlag ist, erstmal die Elemente einer normalsprachlichen Frage zu bedenken. Unterscheiden die sich denn bis auf das ? von einem Aussagesatz oder einer Injunktion?
    In Insa Sparrers Buch werden ja Interventionen in der Aufstellungen als transverbale Frage bezeichnet. Ich bin mir da nicht so sicher.

    Kommentar by Holm von Egidy — 10. Oktober, 2006 @ 17:04 Uhr

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