42.000 Euro
Fritz B. Simon
So hoch soll die Rechnung für das iPhone von Kai Dieckmann (Chefredakteur der Bild-Zeitung) gewesen, nachdem er drei Tage aus Marokko gebloggt hat. So zumindest steht es in der Zeitung.
Mir scheint das nicht unwahrscheinlich. Als ich letztes Jahr an drei Tagen in New York meine e-mails per iPhone abgefragt, zwei Mal eine Adresse im Internet gesucht und zwei oder drei Mails geschrieben hatte, bekam ich eine Rechnung über 690 Euro von der Telekom.
Das ist schlichter Straßenraub. Hier stehen Preis und Kosten für die Bereitstellung der Dienstleistung in keinem irgendwie vertretbaren Verhältnis.
Nepper, Schlepper, Bauernfänger.
Schande über Dich, Telekom! Das ist einfach kein seriöses Geschäftsgebahren.
6 Kommentare
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Hach ja, er kam ja so sympathisch rüber. Die Meisten hätten diese Peinlichkeit nicht unbedingt der Öffentlichkeit Preis gegeben. Na gut, immerhin wurde oft genug erwähnt, wie sein Blog zu finden ist. Ja, ja, die ach so bügernahe Volkszeitung; sie kennt unsere wichtigsten Probleme – gut zu wissen…
Kommentar by Tom — 22. Juni, 2010 @ 23:54 Uhr
Ich rechne eigentlich schon lange damit, daß einer der nächsten Amokläufe in einem Telekom-, Vodafone-, O2- oder sonstigem Laden stattfindet. Deren Preisgestaltungen sind ähnlich unübersichtlich wie die expliziten und vor allem impliziten Anforderungen für schulischen Erfolg(= soziales und biographisches Reüssieren). Und nicht jeder hat eine Zeitung, in der er seinem Unmut Luft machen kann, wie Herr Dieckmann (oder einen Block, der gelesen wird).
Kommentar by Peter Loos — 23. Juni, 2010 @ 01:54 Uhr
Interessanterweise scheint die EU die einzige Institution zu sein, die willens und in der Lage ist, solche Missstände zu bereinigen.
Gibt es dafür einen systemischen Grund?
Kommentar by Wolfgang — 23. Juni, 2010 @ 04:21 Uhr
“1 systemischen Grund”?
Vielleicht möchte sich die EU profilieren.
Kommentar by Max Liebscht — 30. Juni, 2010 @ 08:39 Uhr
Den Einen, und all die Anderen, die wir nicht betrachten.
Kommentar by es — 30. Juni, 2010 @ 15:30 Uhr
Scheint zu bedeuten: wir sind DER Grund.
Kommentar by Max Liebscht — 18. Juli, 2010 @ 09:14 Uhr