Abgeschnitten
Fritz B. Simon
Mein Internet-Anschluss hat nicht mehr funktioniert, und ich war auf Reisen. Es ist merkwürdig, wie schnell man sich abgeschnitten vom Rest der Welt fühlt, wenn man keinen Zugang zur großen weiten Welt dieses blöden Mediums hat.
Da ich kaum telefoniere, keinen Anrufbeantworter mein eigen nenne, keine Briefe schreibe und über keine Brieftauben verfüge, ist das Netz und sind e-mails meine Methode, den Kontakt zum Rest der Welt zu halten. Und wenn das nicht funktioniert, merke ich halt, wie sehr ich mich sonst darauf verlasse…
Allerdings: Nach einer Woche ohne, merke ich auch, dass es eigentlich eh egal ist, ob ich diesen Kontakt zur Welt habe oder nicht. Sie richtet sich ja sowieso nicht nach mir.
5 Kommentare
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Missed you so much!
Kommentar by Stephan Walderdorff — 27. Oktober, 2011 @ 16:50 Uhr
Fit errantibus medicina confessio.
Kommentar by es — 27. Oktober, 2011 @ 16:55 Uhr
Ihre Ambivalenz dem Medium Internet gegenüber ist sehr deutlich.
Und sehr sympathisch.
Mir als Mitleserin und Sporadisch-Kommentiererin wurde die Woche lang.
Diese kleine Blogwelt bewegt sich doch dauernd, das kann auch reichen, um weiter hier zu schreiben…
Kommentar by mia winterfeldt — 27. Oktober, 2011 @ 18:46 Uhr
Manchmal hilft shit happens, blinde Flecken wieder in die Beobachtung zu kriegen. Und schon kommt ein kleiner, interessanter Beitrag raus, und Kommentare dazu. Zukucken beim Zukucken und Denken. Also weiter mit den elektronischen Streichholzfbriefen.
Kommentar by Matthias Ohler — 27. Oktober, 2011 @ 23:08 Uhr
weg sein und wieder da sein, als wäre nichts gewesen….
ich empfinde es als sehr beruhigend mal weg sein zu dürfen und dann wieder da zu sein – eben – als wäre nichts gewesen..
und dann kommen plötzlich die Kommentare “schön dass Sie wieder da sind …” und das ist dann auch schön, irgendwie…
Kommentar by o.werner — 28. Oktober, 2011 @ 10:12 Uhr