Ästhetik des Spiels
Fritz B. Simon
Fussball im Fernsehen anzuschauen, kann ja eine Qual sein. Aber manchmal ist es ein Genuss. Gestern Abend, zum Beispiel.
Das Kombinationsspiel von Thomas Müller, Mesut Özil und Miroslav Klose, das zu ihren Toren führte. Einfach eine Freude zuzuschauen.
Und natürlich voller Symbolkraft. Die drei Spitzen der deutschen Nationalmannschaft als Vertreter eines großen Europas. Polen, Türkei, Deutschland – Rom, Madrid, München…
Wenn es politisch auch ein solch gutes Kombinationsspiel gäbe, dann brauchte man sich um die Zukunft Deutschlands (Europas?) keine Sorge zu machen.
8 Kommentare
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Danke für diese angenehme Suggestion und Hypothese! Ich zählte – bis eben – zu den 80,8 % der taz-Leser, die geantwortet hatten, dass sie Fußball völlig uninteressant finden.
Mal wieder eine Öffnung des Horizonts durch FBS.
Kommentar by Christian Michelsen — 16. November, 2011 @ 11:29 Uhr
Was das Symbolische angeht im Hinblick auf die aktuelle europäische Situation … also da erscheint mir Mensch-ärgere-Dich-nicht-! irgendwie adäquater.
Kommentar by Max Liebscht — 16. November, 2011 @ 13:01 Uhr
Ich fand Fußball auch immer uninteressant, bis ich das hier sah: Sozialwissenschaftliche Fußballforschung!
http://www.zfw.uni-dortmund.de/wilkesmann/fussball/index.htm
Kommentar by Niels — 16. November, 2011 @ 13:44 Uhr
systemiker, tot oder lebendig, sind interessant,
interessanter wäre eine blog zur aktuellen braunen Krise!
Kommentar by angela sabellek — 16. November, 2011 @ 22:10 Uhr
Der bemühte Beobachter konstituiert, indem er beobachtet, sich, sein Medium, seine Realität und seine Umwelt.
Die Assimilation in Akkommodation scheint mir im politischen Spiel
das Thema der Zeit.
Kommentar by es — 17. November, 2011 @ 11:39 Uhr
Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass es ein gutes Buch zum Thema gibt: „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs“. Herausgeber: Fritz B. Simon, erschienen im Carl-Auer Verlag. Vielleicht gar nicht uninteressant als Weihnachtsgeschenk.
Kommentar by Beate Ch. Ulrich — 17. November, 2011 @ 11:56 Uhr
Der Weihnachtsumsatz als rettende Flanke.
Na da kenn ich mich wenigstens aus.
Kommentar by Max Liebscht — 17. November, 2011 @ 13:23 Uhr
Die Zusammenarbeit ist leider nur möglich, da die Spieler ein Ziel haben und ebenso haben sie einen Gegner…
Kommentar by Felix — 21. November, 2011 @ 20:17 Uhr