Berlusconi
Fritz B. Simon
Um es gleich zu gestehen: Ich liebe Italien, die italienische Sprache, die italienische Küche, die italienische Landschaft, die italienische Kultur (Musik, Literatur etc.) und auch viele (d.h. auf nicht alle) Italiener.
Auf den Plätzen Roms wurde gestern der Rücktritt Berlusconis gefeiert. Ich habe innerlich mitgefeiert.
Allerdings: Den Italieniern 17 Jahre Berlusconi zu verzeihen, fällt mir schwer…
Aber wen hatten wir nicht schon alles an der Spitze unserer Regierungen – gewählt von der Mehrheit.
Man entgeht einfach nicht den Ambivalenzen. Keine Chance zur Idealisierung – weder der Anderen, noch seiner selbst…
5 Kommentare
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Entweder die Zeiten ändern sich (wir werden kultivierter?) oder wir haben einfach noch genug zu fressen.
http://www.rhetorik.ch/Aktuell/trophy/mussolini.jpg
Kommentar by Max Liebscht — 13. November, 2011 @ 20:42 Uhr
Erinnern wir uns noch an das politische Ping/Pong im Italien der Zeit vor Berlusconi?
17 Jahre große Oper,das Land wird sich noch wehmütig erinnern.
17 Jahre “Stabilität” mit ausreichender Unschärfe.
Den Rücktritt vom Rücktritt hat er ja schon einmal geschafft.
Große Oper eben….
Kommentar by es — 14. November, 2011 @ 09:53 Uhr
Berlu
http://www.synapsenkitzler.de/bunga-song.html
Kommentar by duscholux — 14. November, 2011 @ 11:58 Uhr
Man wird die Falschen unblutig los. Immerhin.
Kommentar by Matthias Ohler — 16. November, 2011 @ 08:48 Uhr
Also in der DDR sind wir die Falschen nicht unblutig los geworden. Und der Nachkriegs-BRD wohl auch nicht. Von daher habe ich Zweifel.
Kommentar by Max Liebscht — 21. November, 2011 @ 10:15 Uhr