BP
Fritz B. Simon
In Arte wurde heute Abend eine britische Fernsehdokumentation gezeigt, die sich mit den Praktiken von BP und anderen Ölkonzernen beschäftigt.
Um es auf eine Formel zu bringen: Diese Konzerne verbrauchen und verschleißen Natur in einem schwindelerregenden Maße. Vollkommen skrupellos.
Der Blowout von Deep Water Horizon war nur das bekannteste Beispiel. Auch in Alaska sind Hunderte von Millionen Barrel Öl in die Landschaft geflossen. Die Wetlands von Louisiana sind zerstört, und die Verwüstungen durch den Sturm Katrina hätte es nicht gegeben, wenn die Wetlands noch intakt gewesen wären. Das waren sie aber nicht, weil Tausende von Kilometern Kanäle für die Ölförderung gergraben wurden…
Wenn man das sieht, dann fragt man sich natürlich schon, ob das alles nicht zu verhindern wäre. Dazu aber müßte die Politik regulierend und Grenzen setzend tätig werden. Doch die jeweils amtierenden Machthaber sind in der Regel gekauft, korrumpiert, bestochen – auch wenn man das nicht offiziell so nennen würde.
Ein Trauerspiel.
4 Kommentare
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Die etwas weniger kriminellen Regierungsvertreter haben von den Selektionskriterien offenbar nur nach Kriegen und Katastrophen eine gewisse Überlebenschance im Amt.
Kommentar by Max Liebscht — 28. Juni, 2011 @ 22:12 Uhr
Vielleicht sollten die gemeingefährlichsten Unternehmen (Rohstoffe, Energie etc.) grundsätzlich nur auf gemeinnütziger Basis arbeiten…
Kommentar by buerotiger — 29. Juni, 2011 @ 08:44 Uhr
habe ich auch (gerade noch rechtzeitig) gesehen und natürlich schockiert das ausmaß, selbst am bildschirm ;(
Kommentar by tomte — 29. Juni, 2011 @ 10:03 Uhr
Alles Kommunikation:
http://www.youtube.com/watch?v=nXndQuvOacU&feature=player_embedded
Kommentar by es — 29. Juni, 2011 @ 11:43 Uhr