Simons Systemische Kehrwoche

Bundeswehr

Fritz B. Simon

Wie heute gemeldet wurde, hat die Bundeswehr 800 Millionen Rollen Klopapier für ihre 360 000 Soldaten und zivile Mitarbeiter im letzten Jahr geordert. Der SPIEGEL hat errechnet, dass dies 10 Rollen pro Person und Tag sind.

Das legt den Schluß nahe: Scheiß-Job…

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2 Kommentare

  1. Die lagern schon ein für´s Brotbacken.

    Kommentar by M.M.M. Liebscht — 28. Oktober, 2007 @ 01:53 Uhr

  2. Immer diese neunmalschlauen Lästereien! Ich glaub, wir können froh sein, daß sich die Männer so engagieren. Wenn all die unausgelasteten Möchtegernhighlander hier frei auf der Straße rumlaufen würden, wäre der nächtliche Heimweg womöglich noch heikler, schließlich kann man die ja nicht alle im Rahmen irgendwelcher Securitystammesverbände gesellschaftskonform vergattern!

    Von der Werteorientierung her leben diese Zeitgenossen in den Übergängen zwischen Stammesgesellschaft, Sklavenhaltergesellschaft und z.T. frühem Feudalismus. Trotzdem das ein einträgliches Geschäftsfeld ist, fehlen da offenbar noch immer zielgruppenadäquate Angebote. Das Ende der Arbeit in unserer Wissensgesellschaft führt zum Ausfall vieler ergotherapuetischer Betätigungsfelder. Da man irgendwo seine Ruhe haben will vor sozialen Sackr., schafft man dankenswerterweise Erlebnisanreize in anderen Regionen, die zudem sogar bei einigen der Gelegenheitsrambos interkulturelles Lernen anzuregen vermochten. Neulich habe ich so einen Ex- Afganistankämpfer kennengelernt, der inzwischen Dreharbeiten für Heimatfilme technisch begleitet und sich, was das Interkulturelle als stark gewandelt einschätzte.

    Auch die anderen sozialhygienischen Maßnahmen wie TV, Fußball, Internet über die so gern abgelästert wird, sind in diesem Zusammenhang zu würdigen, weil sie das Aufkommen dieser Truppenteile wesentlich regulieren helfen und zudem noch gesamtgesellschaftlich gewissen Benefit implizieren. Der Toilettenpapierverbrauch, den Sie wohl in Ihrer Eigenschaft als Steuerzahler anmahmen, mit Ihrem Regress in die Fäkalsprache, ist sicherlich das Geringste, was uns zu beschäftigen hat. Man muß das im Zusammenhang sehen, systemisch sozusagen. Und wahrscheinlich waren Sie ja nicht mal bei der Fahne.

    Kommentar by M.M.M. Liebscht — 28. Oktober, 2007 @ 11:37 Uhr

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