Simons Systemische Kehrwoche

Charity

Fritz B. Simon

Gestern war ich bei einer Lesung von Weihnachtsgeschichten – biblischen, neueren, modernen, skurrilen usw. Nicht, dass mich diese Art der Literatur wirklich interessiert, aber der Lesende, ein relativ bekannter Schauspieler, ist ein Freund von mir. Er hat das natürlich brilliant gemacht, was Anderes hätte ich auch nicht erwartet. Deshalb nichts weiter über den Inhalt der Lesung oder das Lesen.

Interessanter war für mich diese Art der Veranstaltung. Sie war organisiert von einem Club – dessen Namen ich hier weg lasse, um nicht falsche Konkretisierungen anzubieten -, und ihr Ziel war Wohltätigkeit. Die Teilnehmer waren wohl in erster Linie die Mitglieder des Clubs (100 Frauen und fünf Männer waren da – einer davon war ich, ein anderer der Vortragende). Alle, die kamen, mußten was spenden (ich habe 20 Euro gegeben – wieder mal ohne Spendenbescheinigung), der Künstler hatte auf seine Gage verzichtet (weiß ich), und anschließend gab es ein Buffet (das ich ausgelassen habe). Der Reinerlös der Veranstaltung wird irgendwelchen kranken Kindern gespendet.

Wozu dienen eigentlich solche Veranstaltungen?

Ich weiss nicht, ob für das Buffet noch einmal extra bezahlt werden musste, weil ich da schon wieder weg war. Wenn nicht, sind die Spenden sicher dafür drauf gegangen (aber wahrscheinlich musste man bezahlen, und alle Spenden konnte ihrem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden). Trotzdem ist mir der Sinn solcher Veranstaltungen nicht durchsichtig. Geht es wirklich um kranke Kinder? Ich habe meine Zweifel. Warum ich da war, weiss ich (nicht wegen der kranken Kinder, sondern um einem alten Freund meine Verbundenheit zu zeigen). Aber, warum waren die anderen da? Wozu organisieren die Clubmitglieder so etwas? Das bisschen Geld hätte man auch mit weniger Aufwand einsammeln können (ohne sich dazu stundenlang Weihnachtsgeschichten anhören zu müssen).

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18 Kommentare

  1. alle Jahre wieder – eben die unreflektierte ammimania aus Bush-World! – Charity war und ist da ganz groß und leider zunehmend übern großen Teisch zu uns rübergeschappt.

    kollegiale Grüße
    Thomas Kirchen
    http://www.arbeitswelt-lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 28. November, 2007 @ 16:57 Uhr

  2. Ist doch großartig! Ökonomisch ein Nullsummengeschäft aber alle Beteiligten (Sie mußten es natürlich wieder hinterfragen ;) …) bekommen als Reinerlös das Gefühl, gemeinsam etwas für eine “gute Sache” getan zu haben. Und man rechtfertigt sich gleich gegenüber der Welt (und dem was man so persönlich an Überweltlichem vermutet…), weil es ja in einer gewissen Lautstärke und Sichtbarkeit geschehen ist (im Gegensatz zur Online-Überweisung an unicef). Na gut. Ich bin zynisch.

    Kommentar by Mathias Wölfelschneider — 28. November, 2007 @ 18:14 Uhr

  3. Man verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. – Warum nicht bei einer Party unter Freunden Geld für Spendenzwecke einsammeln?

    Wer nicht zahlen will, muß ja nicht kommen. Wer nur spenden will auch nicht.

    Natürlich kann man Party feiern, ohne zu spenden und spenden ohne Party zu feiern. Aber wenn’s zusammen netter ist?

    Kommentar by Thomas H. Lemke — 29. November, 2007 @ 00:41 Uhr

  4. Das Wichtigste an dieser Art von Veranstaltungen ist meines Erachtens die Mehrung des Ansehens eines Clubs, der für solch gute Taten natürlich in die Zeitung kommt. Damit sich seine Mitgliederschar vermehrt, um nächstes Mal noch mehr Spenden von noch mehr Besuchern für ein noch größeres Buffet zu erhalten. Es geht um Wachstum. Und nach 20 Jahren gibt es das Bundesverdienstkreuz für die unermüdliche Präsidentin.

    Wären Sie nicht bei der weihnachtlichen Lesung Ihres Freundes gewesen, lieber Herr Simon, hätten sie der Ödnis eines gleichen Zwecken dienenden Fernsehspendenevents im Zweiten beiwohnen können. Nur dort geht es gleich richtig zur Sache, also um Millionen Euros an Spenden.

    Gruß,
    Horst Kasper

    Kommentar by Horst Kasper — 29. November, 2007 @ 15:51 Uhr

  5. ja genau, gestern war auch wieder so ein Schmu im Fernsehen und heute habe ich im Radio die Nachricht gehört das Uniceff-Mitarbeiter jahrelang Spendengelder veruntreut haben – immer wieder der gleiche Stuß!

    Da lob ich mir mein ehrenamtliches “vor Ort-Engagement”, in der Arbeit für attac und für eine Mobbinghotline, da kann ich unmitelbarer die Wirkung meiner “Spende” miterleben.

    Ehrenamt als mögliche Alternative zu Charity und CO!?

    • unsere Gesellschaft wird in Zunkunft immer mehr auf private Unterstützung angewiesen sein, um das Gemeinwesen eingermaßen aufrecht erahlten zu können, weil sich der Staat immer mehr zurück ziehen wird.

    Nur, Zustände wie z.B. in England, wo der Verwaltungschef eines Krankenhauses seinen Job ehrenamtlich macht – sollten wir hier auch wiederum nicht zulassen – eben wieder diese Polarisierungen.

    kollegiale Grüße
    Thomas Kirchen
    http://www.arbeitswelt-lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 29. November, 2007 @ 17:55 Uhr

  6. Eine Bank zu gründen ist aufwendiger. Spende light. Gemeinsam für gute Sache. Rational organisiert in der Tat. Ökonomisches Nullsummenspiel von hinreichendem Unterhaltungswert. Ausrichtung von alles und jedem am Rationalem Kalkül führt einmal mehr zu Unfruchtbarkeit. Frohes Fest mit Coke & Co. Mögen all die frommen Weihnachtsmänner den Sack nicht zu lang hängen lassen, die kranken Kinder spenden für die Welt.

    Kommentar by M.M.M. Liebscht — 29. November, 2007 @ 19:38 Uhr

  7. Herr Liebscht aus dem kühlen Osten von der Konstruktionsgrenze ist wieder da, wie schön!

    Ein fast poetisches Stenogramm!

    die Presse schlägt derzeit immer mehr Wellen um den Unicef-Skandal – und das vor deren Hauptsaisong – arme (Sozial)-Funktionäre!

    Die Kinder, für die die Spenden gedacht sind, brauchen ja nicht bemitleidet zu werden, die waren ja schon immer arm und werden es ziemlich sicher auch bleiben – nur die armen (Sozial)-Funktionäre!…..

    kollegiale Grüße
    Thomas Kirchen
    http://www.arbeitswelt-lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 30. November, 2007 @ 10:40 Uhr

  8. Funktionslogik sollte Wachtsumslogik entsprechen sonst Degeneration; alles wird besser aber nix wird gut. Vor einer Weile meinte Onkel Simon ja, die Familie werde eine Renaissance erleben. Eine Art Immunkraftschub gegen die rationalistische Verwurstung von allem und jedem. Ich hatte es schon mal damit von wegen, daß der Körper einer Gesellschaft sich da selbst verdaut. Dergleichen gibt es ja auch physiologisch. Wir Spezialisten kriegen selbst die einfachsten, im Sinne von natürlichsten Verrichtungen nicht mehr hin, sobald wir nur anfangen wollen, es selber regeln zu wollen, rationaler organisiert als die blöde Alte names Natur. Ob nun gebeutelten Leuten aufzuhelfen, Kinder zu zeugen und aufzuziehen, Arbeit und Mehrwert zu verteilen – was rauskommt sind bestenfalls getunte MP3 – Verschnitte. Ein Narrenschiff.

    Eine meiner Schülerinnen, schon älter und redlicher als der Pabst, mußte heute doch losheulen. Ohne Krankenversicherung arbeitet sie als Praxisschülerin in der Krankenpflege, hat seit Wochen kein Geld bekommen. Ein anonymer Brief ans Arbeitsamt hatte dafür gesorgt, daß sie aus dem Leistungsbezug der sog. Arbeitsagentur rausgeflogen ist. Widerspruchsstelle, Rechtsanwalt gut und schön – aber während die Mühlen mahlen, hat sie nix. Schöne Freude im Advent. Echt klasse mit Kindern. Selbst ein Kyniker wie ich merkt Regung. Bin gespannt, wie der Stand nächste Woche ist. Aus meinem Nachfragen bei den anderen armen S. pardon wurde deutlich, daß dies der Standard ist und nicht die Ausnahme. Ist das nur bei den blöden Ossis so. Ich mein`, es zeichnet sich allmählich ab, daß hier nicht die Elite dageblieben ist und eben auch von dem her, was rotzfrech in den Ämtern rumflätzt. Bloß mal noch so als Bsp. für: Wir kriegen es nicht geregelt. Ein riesen teurer Apparat und dümmer organisiert als ein Glatzkopp in der Trinkhalle. Das mit dem Spendertreff find ich da noch gar nicht mal so… ja. Die sind einfach vorsichtig, verfahren nach dem Tust Du niemand was Gutes geschieht Dir nix Böses. Die Sozial – Funktionäre hier jedenfalls, sind die Spitzenverdiener und lassen es auch gut raushängen. Sonst ist ja an Infrastruktur nicht mehr viel. Hastige Grüße, muß weiter mich dem Daseinskampf widmen.

    Kommentar by M.M.M. Liebscht — 30. November, 2007 @ 18:54 Uhr

  9. wenn auch ohne Mandat, dennoch eine Konkrete Idee bzgl. Ihrer Schülerin:

    Solang die “Mühlen mahlen” und sie “nix” bekommt – und sie zunächst aus dem Leistungsbezug rausgeflogen ist, sollte sie zumindest “Grundsicherung” beim örtlichen Sozialamt beantragen – das steht ihr zu – und die sind verpflichtet ihr in dieser Sit. schnell und unkompliziert zu helfen!

    Tip.: Wenn die sich dumm/frech anstellen, bei der Amtsleitung beschwerden und ein Gespräch mit dieser fordern – Drhung diesbzgl. hilft auch schon oft!

    So weit aus meiner alten Sozialarbeiterklamottenhandwerkskiste!

    kollegiale Grüße
    Thomas Kirchen
    http://www.arbeitswelt-lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 3. Dezember, 2007 @ 17:18 Uhr

  10. Danke! Seh es eigentlich auch so. Ich bin ja sonst ganz gern zynisch oder kynisch. Aber dergleichen geht mir doch weng auf den Wecker, wenn ausgerechnet solche Leute zwischen die Räder geraten. Stolz verhungern. Bin gespannt auf den nächsten Zwischenstand. Vermutlich liegt das Ganze aber schwer in der Tendenz. Willkommen schöne neue Armut.

    Kommentar by Max Liebscht — 3. Dezember, 2007 @ 17:29 Uhr

  11. “stolz Verhungern” ist schaurig schön Klasse! – “schöne neue Armut” auch!! – gabs da nicht mal ein Gewerkschaftsskandal der so ählich hieß? ….ach ja: “neue Heimat!”

    “schöne neue Armut” wäre doch eine Klasse Wahlkampfaussage, nicht nur mehr für die FDP, eigentlich derzeit für fast alle heute im Bundestag vertetenen Partein – können doch eine neoliberale,radikalkapitalistische Einheitspartei gründen…..

    ich hör jetzt lieber auf!

    Thomas Kirchen
    kollegiale Grüße
    http://www.arbeistwelt-lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 3. Dezember, 2007 @ 17:52 Uhr

  12. Gemach, gemach! “Überengagement ist immer verdächtig”, wie mir der weise Herr Isert einmal verkündigt hat. Niemand hat gesagt, wir wären hier, um uns zu amüsieren. Und soziale Gerechtigkeit gibt es ja durchaus – in der Ewigkeit. Amen. Was mir interessant erscheint, ist, daß das Gehaben der Märkte, genauer der Monopolismus kurzfristig im Sinne rationalistischer Profit maximmierender Händlerethik als etwas Natürwüchsiges ausgewiesen wird. The sound of Evolution. Natürliche Auslese sozusagen. Wir wären nun mal voll in Übereinstimmung. Klasse Totschlagargumente. (Empfehle einmal mehr in dem Zsh.: Zahavi & Zahavi: “Das Handicap – Prinzip”).
    Wesen, Sinn und Errungenschaft von kulturierender Evolution sind womöglich noch unzureichend erfaßt (?). Resultierende ethische Dimensionen sind als Papperlapapp gehandelt – die zwingend ökonomische Dimension ökologischer Integration nicht offenbar. Einerseits systematische Verblödung im Sinne von “Alles wird besser und nix wird gut.” (Rechtssystem, Krankheitssystem, Bildungshöchstnotstand, Verkrampfung der mehr oder minder sozialen Partizipationsarchitekturen ökonomischer Wertschöpfung, Systemkrieg zwischen Männlein und Weiblein, Altersvorsorge als Farce bzw. Nepp epidemischen Ausmaßes, von gewohnt – gewöhnlichem Umweltterrorismus zu schweigen), andererseits massiv betriebene Konfliktexternalisierung bzw. Auslagerung von im Sinne Rationalisierung unverdaulichem “Systemmüll”. Alles im Hinblick auf interkulturellen Vergleich durchaus üblich, nur ein wenig verwunderlich angesichts der vermehrten Möglichkeiten, die wir uns Dank rationalistischem Kalkül herbeiorganisiert zu haben meinen. Die anthropologischen Grundannahmen, die wie Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd offenbar meinen, u.U. noch sehr renovierungsbedürftig sind, im hellen Schein aktuellerer phänomenologisch – konstruktivistischer Erleuchtungen zu reformulieren, verbleibt als spannende Gemeinschaftsaufgabe für mehr oder weniger systemische(re) Soziologen und Anthropologen.

    Kommentar by Max Liebscht — 4. Dezember, 2007 @ 03:10 Uhr

  13. Sie haben wieder mal völlig Recht Herr Liebscht!

    auch wieder fast poetisch, wie ich finde!

    Nur, ich bin halt aus Trier und da irgenswie doch idiologisch vorbelastet, auch wenn es die nach Aussage der Soziologen nicht mehr gibt oder geben dürfte!?

    Das kombiniert sich dann noch mit meinen, ja doch noch jungen Jahren, so das ich schon manch mal hier und auch sonst mit “Überengagement” arbeite – über meine Rationalisierung hinaus ist und bleibt so was psychologisch gesehen natürlich immer Verdächtig – gut erkannt lieber Herr Liebscht!

    Und Ihre Argumentation bzgl. dieses getarnt-verkappten ollen Sozialdarwinismuss, kann ich nur teilen – es ist ein Skandal mit welchem überholtem alten Mißt sich die Politikerkaste auf unsere Kosten schmückt und….

    ….Ich fange schon wieder an, daher hör ich jetzt lieber wieder auf – bis zum nächsen mal!

    kollegiale Grüße
    Thomas Kirchen
    http://www.arbeitswelt-Lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 4. Dezember, 2007 @ 09:53 Uhr

  14. Den ollen Rauschebart womöglich noch gelesen. Die Verdachtsmomente erhärten sich.

    Interessant bei diesem ausgewiesenen Kalbsfleischliebhaber finde ich, wie sehr er betont hat, daß der dialektische Materialismus noch nicht so das Wahre wäre, wenn er denn nicht auch ein historischer Materialismus wäre. Für mein “Religion für Psychologen” hat mir dieser Hintergedanke schon mal sehr geholfen. Die Debatte bspw., ob nun Radikaler Konstruktivismus das Alleinseeligmachende sei oder wie Frau Taraba meint, ein gemäßigt moderater Konstruktivismus gleich gar nicht auszumachen ist, geschweige seinen Namen verdiente, löst sich über diese Denkfigur als falsch gestellte Frage auf, die nur innert einer statischen Betrachtungsweise überhaupt aufkommen kann. Wenn ich vor lauter Hausaufgaben mal zum Luft schnappern komme, will ich mal sehen, wie das Herr Piaget gelöst hat konzeptionell, mit seiner Entwicklungsdialektik.

    Hab mir gerade ein Video von einem gewissen Fritz B. Simon geholt. “Zauber, Vodoo oder was?” Mal sehen, wie dieser Rauschebart transverbal herüberkommt.

    LG

    Kommentar by Max Liebscht — 4. Dezember, 2007 @ 17:54 Uhr

  15. PS: Die Dame wirkte gefestigter. Schüler sind mit ihr zusammen hin. Soziale Unterstützung als Heilmittel Nr. 1 gegenüber Disstress. Womöglich ist es ja … wem eigentlich .. vielleicht auch ein klitzekleinwenig meiner Wenigkeit gelungen ein Solidarität in dieser Klasse anzuregen. In jedem Fall schön, mal mitzuerleben, wie sich ein Gruppenkörper unter Stress auch ausnahmsweise auf konstruktive Kompensationsmöglichkeiten besinnt. Freilich, der Gang zum Sozialamt… Man kann wahrlich tiefer fallen als vom Barhocker.

    Kommentar by Max Liebscht — 4. Dezember, 2007 @ 18:00 Uhr

  16. Aha, die Spätschicht mledet sich zurück!

    …ja, genau der, wobei ich im Gegensatz zu ihm seine Hegelgrundlage gar nicht auf die Füße stellen will!

    Zwischen diesen beiden Postitionen kann nach meinen Überlegungen der Konstruktivismus grundgelegt werden, wenn er sich denn als ein praktischer Begreift und nicht als reine Hirnwixerrei – damit käme ich,im Gegensatz zu Frau Taraba, dann dahin von “moderatem bzw. gemäßigtem” Konstrultivismus zu sprechen.

    kollegiale Grüße
    Thomas Kirchen
    http://www.arbeitswelt-lebenszeit.de

    Kommentar by Thomas Kirchen — 4. Dezember, 2007 @ 18:06 Uhr

  17. Plädiere für den neuesten Stern am Himmel epistemologischer Kreationen: den Relationalen Konstruktivuismus (von einem gewissen Max Liebscht). Nächstes Jahr kommt die Bescherung, so Gott will, hier in diesen anarchistischen Verlag. Können Sie also schon mal schön die Messer wetzen.

    Kommentar by Max Liebscht — 8. Dezember, 2007 @ 08:31 Uhr

  18. Die Wohltätigkeitsveranstaltungen, bei denen ich etwas Einblick habe, werden in der Regel von irgendwelchen, von ihren Ehemänner ausgehaltenen, Tussen organisiert. Eine überschlägige Berechnung zeigt, dass mehr gemeinnütziges Geld zusammen käme, gingen die OrganisatorInnen einem “richtigen” Beruf nach und spendeten anteilig ihr Gehalt.
    Zum Kotzen derartige Büffets.

    Kommentar by duscholux — 29. Dezember, 2007 @ 09:57 Uhr

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