“Den Sachs machen…”
Fritz B. Simon
Die Sprache entwickelt sich ja evolutionär. Eine neue Redewendung, die ich in den letzten Tagen gehört habe, und die mir gefällt, ist die oben zitierte. Sie steht dafür, seinem Leben ein Ende zu machen, bevor die Demenz einen in den Zustand versetzt hat, zu vergessen, wo man die Pistole hingelegt hat…
7 Kommentare
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nomen non est omen
“Den Tucholsky machen” ist tatsächlich aus der Mode gekommen. “Den Enke machen” ist irgendwie theatralisch und belästigend. Da scheint der “Sachs” doch eine gute Lösung, obwohl ….der Dreck in der Wohnung? Wer macht die Sauerei weg?
Die BBC hat sich das (in anderem Kontext)auch gefragt:
http://www.youtube.com/watch?v=gWcxC9AzRYQ&feature=related
Comment by es — 29. Mai, 2011 @ 19:16 Uhr
Ob Sachs, Tucholsky oder Enke. Ich find´s einfach geschmacklos…
Comment by Ikea-Kunde — 29. Mai, 2011 @ 19:27 Uhr
…und auch empörend!
Comment by Ikea-Kunde — 29. Mai, 2011 @ 19:28 Uhr
Die ersten Verlage sind jetzt tatsächlich bereit, ihre Papierbücher zurückzunehmen und in Leserechte auf Kindle oder iPad umzutauschen. Ganze Meter Literatur, je nach Geschmack, wird man los.
Aber, was wird aus Billy?
Comment by es — 30. Mai, 2011 @ 08:39 Uhr
Billy möchte aus dem Småland abgeholt werden.
Comment by Ikea-Kunde — 30. Mai, 2011 @ 09:45 Uhr
kann mich auch noch daran erinnern, dass man vor einigen Jahren noch “abbarschelte” – aber wer interessiert sich heute noch für die Exkursionen in die Bäderwelt eines gehobenen Hotels durch einen gewissen Uwe Barschel.
Comment by judoelke — 30. Mai, 2011 @ 18:32 Uhr
Abgesehen von der Sauerei, die man hinterlässt, beim “den Sachs machen”, von dem Andere mit rein ziehen beim “den Enke machen” und so … Es gibt sauberere Lösungen. Mit denen kann ich gut leben … oder auch abtreten.
Comment by Hedwig — 31. Mai, 2011 @ 00:58 Uhr