<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Diagnostischer Imperialismus</title>
	<atom:link href="http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/</link>
	<description>Auer Weblog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 13:33:25 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-24073</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 13:45:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-24073</guid>
		<description>&lt;p&gt;Ich kann hingehen wo ich will,
die Umstände machen einfach, was sie wollen.
Je mehr ich aber selber umständlich bin,
desto eher stellt sich die Frage
wie mit mir ins Geschäft zu kommen ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oder auf radikalmarktwirtschaftlich:
Als Verkäufer wirkt jemand um so überzeugender
je mehr Spaß es ihm macht zu verkaufen.
Zu verkaufen macht wiederum um so mehr Spaß
je weniger jemand darauf angewiesen ist zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;PS: Ich sitz nicht am Zaun.
Als Psychofritze sitzt man wie die Sylvia Stregha auf der Grenze zum Niemandsland in dem die Idioten einsam hausen mit Gott. Anderes wäre mit dem Job nicht vereinbar. Ein paar mal im Leben hat es mich fast gereizt in dem Geäffel irgendwelcher Interessengruppen mitzuposen - aber mit dem Job ist die Anteilnahme an irgendwelchen Ideologien schlecht vereinbar. Ob man das nun Abstinenz oder Zöllibat nennen mag. Die Ethik dazu heißt, dass das Theater weitergehen muss und dass die Spieler selber schuld sind, welche Rollen sie sich gezwungen fühlen zu übernehmen. Ein guter Seelenklempter steht mitten zwischen außerhalb und innerhalb. Ähnlich wie früher die Polizisten, die auf der Mitte der Kreuzung standen und verschiedene Wege wiesen, die man dann selber fahren konnte, wenn man wollte. Der Wegweiser aber konnte nicht mitwandern sondern mußte stehen bleiben und weiter dahin und dorthin weisen.
In Tom Levolds Systemagazin äußert sich Dirk Baecker angenehm kundig über das paradoxe  Geschäft mit der Sorge  psychologischer &quot;Realitätenkellner&quot; um die Seele des marktwirtschaftlich ausgerichteter Rennfahrer (Terminus von Gunther Schmidt):
http://www.systemagazin.de/    Eintrag zum 24.1.2010&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann hingehen wo ich will,<br />
die Umstände machen einfach, was sie wollen.<br />
Je mehr ich aber selber umständlich bin,<br />
desto eher stellt sich die Frage<br />
wie mit mir ins Geschäft zu kommen ist.</p>
<p>Oder auf radikalmarktwirtschaftlich:<br />
Als Verkäufer wirkt jemand um so überzeugender<br />
je mehr Spaß es ihm macht zu verkaufen.<br />
Zu verkaufen macht wiederum um so mehr Spaß<br />
je weniger jemand darauf angewiesen ist zu verkaufen.</p>
<p>PS: Ich sitz nicht am Zaun.<br />
Als Psychofritze sitzt man wie die Sylvia Stregha auf der Grenze zum Niemandsland in dem die Idioten einsam hausen mit Gott. Anderes wäre mit dem Job nicht vereinbar. Ein paar mal im Leben hat es mich fast gereizt in dem Geäffel irgendwelcher Interessengruppen mitzuposen &#8211; aber mit dem Job ist die Anteilnahme an irgendwelchen Ideologien schlecht vereinbar. Ob man das nun Abstinenz oder Zöllibat nennen mag. Die Ethik dazu heißt, dass das Theater weitergehen muss und dass die Spieler selber schuld sind, welche Rollen sie sich gezwungen fühlen zu übernehmen. Ein guter Seelenklempter steht mitten zwischen außerhalb und innerhalb. Ähnlich wie früher die Polizisten, die auf der Mitte der Kreuzung standen und verschiedene Wege wiesen, die man dann selber fahren konnte, wenn man wollte. Der Wegweiser aber konnte nicht mitwandern sondern mußte stehen bleiben und weiter dahin und dorthin weisen.<br />
In Tom Levolds Systemagazin äußert sich Dirk Baecker angenehm kundig über das paradoxe  Geschäft mit der Sorge  psychologischer &#8220;Realitätenkellner&#8221; um die Seele des marktwirtschaftlich ausgerichteter Rennfahrer (Terminus von Gunther Schmidt):<br />
<a href="http://www.systemagazin.de/" rel="nofollow">http://www.systemagazin.de/</a>    Eintrag zum 24.1.2010</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia Taraba</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-24031</link>
		<dc:creator>Sylvia Taraba</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:32:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-24031</guid>
		<description>&lt;p&gt;...noch spannender: von wem lassen Sie sich denn am liebsten verwalten und orientieren, wenn Sie so am Zaun sitzen und gute Gründe zur Klage haben?&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;noch spannender: von wem lassen Sie sich denn am liebsten verwalten und orientieren, wenn Sie so am Zaun sitzen und gute Gründe zur Klage haben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-24020</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 13:22:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-24020</guid>
		<description>&lt;p&gt;Auch spannend: Wer im Koral der Hütten verwaltet wird, soll sich immer an Ewigkeiten orientieren. Wer &quot;Recht schaffend&quot; verwaltet, orientiert sich - so wie er kann - an der Auftragssituation.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch spannend: Wer im Koral der Hütten verwaltet wird, soll sich immer an Ewigkeiten orientieren. Wer &#8220;Recht schaffend&#8221; verwaltet, orientiert sich &#8211; so wie er kann &#8211; an der Auftragssituation.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23964</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:33:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23964</guid>
		<description>&lt;p&gt;Unentschieden?
Der Psychofritze sitzt auch auf dem Zaun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ansonsten hab ich gute Gründe dafür was dagegen zu haben, 
wenn mir einer ungebeten an den S. langt.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unentschieden?<br />
Der Psychofritze sitzt auch auf dem Zaun.</p>
<p>Ansonsten hab ich gute Gründe dafür was dagegen zu haben,<br />
wenn mir einer ungebeten an den S. langt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia Taraba</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23949</link>
		<dc:creator>Sylvia Taraba</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:07:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23949</guid>
		<description>&lt;p&gt;Ja, Sie müssen selbstredend die Sprache der Leute sprechen. Die der Mächtigen und die der Ohnmächtigen. Ja und Pacing und Leading, was immer das genau genommen bezeichnen mag,  gilt auch bei schädlichen Diagnosen. Sic. Und wohlgemerkt &quot;systemisch&quot; heißt soviel, dass alles miteinander zusammenhängt, was eigentlich nicht schwer zu verstehen ist. Das hat absolut nichts damit zu tun, ob Sie &quot;Leute niederspritzen&quot; oder nicht-niederspritzen. Beides ist möglich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wichtig ist, dass SIE gute Gefühle dabei bekommen (können), wenn Ihnen die Börse geklaut wird. Der, der sie Ihnen klaut, wird seine guten Gründe dafür haben. Dann existieren noch Gesetze, die dafür sorgen, dass es nicht allzu rau zugeht. Ja, und dann besteht immer die Möglichkeit des Krieges. Mal sehen, welche der von Ihnen unterschiedenen Kasten ihn führen werden....&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht aber müssen Sie, aus Gründen der &quot;Resillienz&quot; die Ereignisse, Zustände und Inhalte nur neu bewerten. Sie sind da so unentschieden.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Sie müssen selbstredend die Sprache der Leute sprechen. Die der Mächtigen und die der Ohnmächtigen. Ja und Pacing und Leading, was immer das genau genommen bezeichnen mag,  gilt auch bei schädlichen Diagnosen. Sic. Und wohlgemerkt &#8220;systemisch&#8221; heißt soviel, dass alles miteinander zusammenhängt, was eigentlich nicht schwer zu verstehen ist. Das hat absolut nichts damit zu tun, ob Sie &#8220;Leute niederspritzen&#8221; oder nicht-niederspritzen. Beides ist möglich.</p>
<p>Wichtig ist, dass SIE gute Gefühle dabei bekommen (können), wenn Ihnen die Börse geklaut wird. Der, der sie Ihnen klaut, wird seine guten Gründe dafür haben. Dann existieren noch Gesetze, die dafür sorgen, dass es nicht allzu rau zugeht. Ja, und dann besteht immer die Möglichkeit des Krieges. Mal sehen, welche der von Ihnen unterschiedenen Kasten ihn führen werden&#8230;.</p>
<p>Vielleicht aber müssen Sie, aus Gründen der &#8220;Resillienz&#8221; die Ereignisse, Zustände und Inhalte nur neu bewerten. Sie sind da so unentschieden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23944</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:02:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23944</guid>
		<description>&lt;p&gt;Sie wieder mit Ihrem jugendlichen Leichtsinn! &quot;Lerne die Regeln damit Du weißt wie Du sie brechen kannst.&quot; meinte doch schon unser lieber guter (?) Dalai.
1. Pacing und 2. Leading gilt auch bzgl. der schädlichen Diagnosen. Aber - da führt kein Weg daran vorbei - ich muß die Sprache der Leute sprechen, wenn ich sie für etwas anderes Sinnvolleres überzeugen will. Und letztlich - vielleicht ist das ganze systemische Zeugs ja Quatsch und wir sollten die Leute doch besser wieder niederspritzen? Manche würden das bequemer finden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Verleugung der von Frame zu Frame unvermeidlichen und nützlichen Machtgefälle paßt gut zu Ihrer Idee von der schicksalgewollten Mutter Theresa. Die Leute werden an solchen Selbstmissverstänissen bzgl. Macht nur noch irrer. Ich will nicht sagen, dass immer Transparenz in der Machtfrage das wäre, was die Kooperatation weiterführt. In diesem Frame aber ist das ganz entschieden der Fall und daher müssen die Möglichkeiten und Grenzen des Machtanspruches auch so deutlich wie möglich kommuniziert werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bzgl. Hirnforschung sehen Sie sich vielleicht besser auch mal bei anderen Autoren um, was die Nutzung der Botenstoffe anbelangt. Aber gut, vielleicht verändern Sie ja die Welt durch Ihre wunderbaren, nur vielleicht ein wenig sebstgerechten Gedanken... Wenn mir einer das Portemonnaie klaut, bekommt er hoffentlich auch gute Gefühle.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wieder mit Ihrem jugendlichen Leichtsinn! &#8220;Lerne die Regeln damit Du weißt wie Du sie brechen kannst.&#8221; meinte doch schon unser lieber guter (?) Dalai.<br />
1. Pacing und 2. Leading gilt auch bzgl. der schädlichen Diagnosen. Aber &#8211; da führt kein Weg daran vorbei &#8211; ich muß die Sprache der Leute sprechen, wenn ich sie für etwas anderes Sinnvolleres überzeugen will. Und letztlich &#8211; vielleicht ist das ganze systemische Zeugs ja Quatsch und wir sollten die Leute doch besser wieder niederspritzen? Manche würden das bequemer finden.</p>
<p>Die Verleugung der von Frame zu Frame unvermeidlichen und nützlichen Machtgefälle paßt gut zu Ihrer Idee von der schicksalgewollten Mutter Theresa. Die Leute werden an solchen Selbstmissverstänissen bzgl. Macht nur noch irrer. Ich will nicht sagen, dass immer Transparenz in der Machtfrage das wäre, was die Kooperatation weiterführt. In diesem Frame aber ist das ganz entschieden der Fall und daher müssen die Möglichkeiten und Grenzen des Machtanspruches auch so deutlich wie möglich kommuniziert werden.</p>
<p>Bzgl. Hirnforschung sehen Sie sich vielleicht besser auch mal bei anderen Autoren um, was die Nutzung der Botenstoffe anbelangt. Aber gut, vielleicht verändern Sie ja die Welt durch Ihre wunderbaren, nur vielleicht ein wenig sebstgerechten Gedanken&#8230; Wenn mir einer das Portemonnaie klaut, bekommt er hoffentlich auch gute Gefühle.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia Taraba</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23930</link>
		<dc:creator>Sylvia Taraba</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 15:23:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23930</guid>
		<description>&lt;p&gt;Ihr letzter, von mir hier leicht abgeänderter, Satz -  „Helfer, die gebraucht werden und Hilfsbedürftige die gebraucht werden, organisieren sich miteinander in einer Art Psycho-Biotop. Heilung wäre am Ende gar verdächtig, bedeutet Unruhe und Verstörung eines Systems aufeinander eingespielter Kooperations- und Kompetitionspartner“  -  empfinde ich als eine ziemlich zutreffende Beschreibung dieses Systems.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihre realistische Analyse und gelungene Beschreibung des Staus Quo von „Heilung und Nicht-Heilung“ ist ad hoc auch die perfekte Ausgangssituation für den Geisteswissenschaftler. Er muss ja besonders darauf achten, was er wie formuliert und worauf er den Fokus richtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die „Kultur der stigmatisierenden Konzepte“ und deren nicht umgehend mögliche Veränderung, leuchten ein. Meine prinzipielle Bemüssigung, Psychologen und Therapeuten Misstrauen entgegen zu bringen und sie  aufzufordern, sich selbst zu hinterfragen, ist in diesem Sinne in gewisser Hinsicht „kontraproduktiv“, und wäre damit von Ihnen genügend beantwortet. Ginge es nicht darum, sich ständig bewusst zu machen, was man denkt, worauf man den Fokus richtet, was man tut, wie man handelt. In dem von Ihnen beschrieben Sinn, will ich Ihnen hier vorbehaltlos zugestehen, dass Sie „vorbildlich“ handeln, wenn Sie tatsächlich so handeln (können), wie Sie handeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus dem Blick geraten ist bei der Schilderung dann aus meiner Sicht, dass in diesem &quot;Psycho-Biotop&quot; eine Bewusstwerdung/-machung und damit Verschiebung, also eine Art Berufswechsel ansteht, und damit selbstredend ein Bezeichnungswechsel notwendig wird. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das heißt, vom Miss-Verständnis des stigmatisierenden, ungleichgewichtigen „Therapeut/Patient“ – Verhältnisses abzugehen und, über die Bezeichnung  „Coach/Gecoachter“,  hinzukommen zur Unterscheidung:  „der Selbst-Beobachter/ der diese Selbst-Beobachtung Beobachtende“, -  die dezidiert betont werden muss und als „normale“ zwischenmenschliche Beziehung anzusehen ist, in der grundsätzlich keinerlei Machtgefälle herrscht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn Sie aber nun das Miss-Verständnis, das Sie eigentlich verändern wollen, ständig von neuem zuerst herunterbeten (wiederholen) müssen, so wie Sie es zum Beispiel als Lehrender wahrnehmen und wahrnehmen müssen und hier beschreiben, dann geht die Heilung BEIDER Seiten, das heißt die Freisetzung gebundener Energien zu Gunsten der Leichtigkeit gegenseitigen Beobachtens, in diesem Fall professioneller objektiver Beobachtung der einen und subjektiver Beobachtung der anderen Seite, natürlich schleppender vor sich, als wenn Sie sich, trotz institutionalisierten Machtgefällen, selbst ermächtigen das (gegenseitige)  Heil-Verfahren neu zu bezeichnen und es so nach Ihrem Gutdünken abzukürzen und daraus ein augenfälliges Markenzeichen machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es geht hier darum, eine ungewohnte Sichtweise, sichtbar zu machen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der effektive Weg für den Geisteswissenschaftler ist hier der, zu erkennen, dass auch die Naturwissenschaft und ihre &quot;Anschlüsse&quot; im Kopf kreiert werden  und sie nicht per se „Natur“  &quot;erforscht&quot;, sondern ihre Beobachtung, ihre Unterscheidung bedeutet. Das heißt, dass der Vorrang des Geistes auch für die Naturwissenschaft gilt. Der Blick in die Funktionsweise des Gehirns, also seine Konstruktion ist eine Unterscheidung, die er trifft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich wiederhole mich: Die Welt ist  konstruiert. Auch das Gehirn ist konstruiert, es ist der  Blinde Fleck jeder materiellen Konstruktion.  WIR treffen die Unterscheidungen, qua wiederholter Nennung und Aufhebung...
Warum spricht sich die rekursive MÄCHTIGKEIT des Unterscheidens nicht schneller herum?  Auch hier. Warum wird sie von denen, die sie verstehen, nicht engagierter gelernt und verbreitet? Warum gehen wir (auch hier) nicht umgehend von den Segnungen aus, die die Hirnforscher neuerdings am laufenden Band konstruieren (=unterscheiden)?
Also geradewegs in das Gehirn und zur aktuellen Frage nach der sinnvolle Nutzung der Botenstoffe, bzw. der uns hier beschäftigenden Frage, wie die guten Gefühle entstehen? Das produktive  Feedback an das Gehirn formt das Gehirn um. Nochmals: 
Zu einer klugen Lebensführung ist nur fähig, wer seine Gefühle wahrnehmen, steuern und voraussehen d.h. unterscheiden kann. 
Geglückte Leben sind kein Zufall, sondern eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen - von dieser, durchaus  geisteswissenschaftlich anschlussfähigen  Auffassung geht die Neurowissenschaft  - JETZT -  aus. Geistes- und Naturwissenschaft sind in dieser Beobachtung eins geworden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einmalige Anstrengungen genügen allerdings nicht, um die Empfindungsweise des Hirns (seine schlechten Gewohnheiten) zu ändern. Wiederholung und Einübung einer  neuen Gewohnheit sind unerlässlich, um das Gehirn neu zu verdrahten. Lernen setzt also die Bereitschaft zu etwas MÜHE voraus…. Nämlich das eigene Gehirn, qua neuer effektiver Unterscheidungen, effektiv  zu modellieren.....&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Beobachter der Beobachtungen des Selbst-Beobachters hat also eine Verantwortung: er muss dem Selbstbeobachter ( - also auch sich selbst . ) effektive, klar verständliche  Methoden aufzeigen und übermitteln können, die eine kluge Lebensführung erlauben und die Entstehung guter Gefühle  fördern...&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr letzter, von mir hier leicht abgeänderter, Satz &#8211;  „Helfer, die gebraucht werden und Hilfsbedürftige die gebraucht werden, organisieren sich miteinander in einer Art Psycho-Biotop. Heilung wäre am Ende gar verdächtig, bedeutet Unruhe und Verstörung eines Systems aufeinander eingespielter Kooperations- und Kompetitionspartner“  &#8211;  empfinde ich als eine ziemlich zutreffende Beschreibung dieses Systems.</p>
<p>Ihre realistische Analyse und gelungene Beschreibung des Staus Quo von „Heilung und Nicht-Heilung“ ist ad hoc auch die perfekte Ausgangssituation für den Geisteswissenschaftler. Er muss ja besonders darauf achten, was er wie formuliert und worauf er den Fokus richtet.</p>
<p>Die „Kultur der stigmatisierenden Konzepte“ und deren nicht umgehend mögliche Veränderung, leuchten ein. Meine prinzipielle Bemüssigung, Psychologen und Therapeuten Misstrauen entgegen zu bringen und sie  aufzufordern, sich selbst zu hinterfragen, ist in diesem Sinne in gewisser Hinsicht „kontraproduktiv“, und wäre damit von Ihnen genügend beantwortet. Ginge es nicht darum, sich ständig bewusst zu machen, was man denkt, worauf man den Fokus richtet, was man tut, wie man handelt. In dem von Ihnen beschrieben Sinn, will ich Ihnen hier vorbehaltlos zugestehen, dass Sie „vorbildlich“ handeln, wenn Sie tatsächlich so handeln (können), wie Sie handeln.</p>
<p>Aus dem Blick geraten ist bei der Schilderung dann aus meiner Sicht, dass in diesem &#8220;Psycho-Biotop&#8221; eine Bewusstwerdung/-machung und damit Verschiebung, also eine Art Berufswechsel ansteht, und damit selbstredend ein Bezeichnungswechsel notwendig wird. </p>
<p>Das heißt, vom Miss-Verständnis des stigmatisierenden, ungleichgewichtigen „Therapeut/Patient“ – Verhältnisses abzugehen und, über die Bezeichnung  „Coach/Gecoachter“,  hinzukommen zur Unterscheidung:  „der Selbst-Beobachter/ der diese Selbst-Beobachtung Beobachtende“, &#8211;  die dezidiert betont werden muss und als „normale“ zwischenmenschliche Beziehung anzusehen ist, in der grundsätzlich keinerlei Machtgefälle herrscht.</p>
<p>Wenn Sie aber nun das Miss-Verständnis, das Sie eigentlich verändern wollen, ständig von neuem zuerst herunterbeten (wiederholen) müssen, so wie Sie es zum Beispiel als Lehrender wahrnehmen und wahrnehmen müssen und hier beschreiben, dann geht die Heilung BEIDER Seiten, das heißt die Freisetzung gebundener Energien zu Gunsten der Leichtigkeit gegenseitigen Beobachtens, in diesem Fall professioneller objektiver Beobachtung der einen und subjektiver Beobachtung der anderen Seite, natürlich schleppender vor sich, als wenn Sie sich, trotz institutionalisierten Machtgefällen, selbst ermächtigen das (gegenseitige)  Heil-Verfahren neu zu bezeichnen und es so nach Ihrem Gutdünken abzukürzen und daraus ein augenfälliges Markenzeichen machen.</p>
<p>Es geht hier darum, eine ungewohnte Sichtweise, sichtbar zu machen</p>
<p>Der effektive Weg für den Geisteswissenschaftler ist hier der, zu erkennen, dass auch die Naturwissenschaft und ihre &#8220;Anschlüsse&#8221; im Kopf kreiert werden  und sie nicht per se „Natur“  &#8220;erforscht&#8221;, sondern ihre Beobachtung, ihre Unterscheidung bedeutet. Das heißt, dass der Vorrang des Geistes auch für die Naturwissenschaft gilt. Der Blick in die Funktionsweise des Gehirns, also seine Konstruktion ist eine Unterscheidung, die er trifft.</p>
<p>Ich wiederhole mich: Die Welt ist  konstruiert. Auch das Gehirn ist konstruiert, es ist der  Blinde Fleck jeder materiellen Konstruktion.  WIR treffen die Unterscheidungen, qua wiederholter Nennung und Aufhebung&#8230;<br />
Warum spricht sich die rekursive MÄCHTIGKEIT des Unterscheidens nicht schneller herum?  Auch hier. Warum wird sie von denen, die sie verstehen, nicht engagierter gelernt und verbreitet? Warum gehen wir (auch hier) nicht umgehend von den Segnungen aus, die die Hirnforscher neuerdings am laufenden Band konstruieren (=unterscheiden)?<br />
Also geradewegs in das Gehirn und zur aktuellen Frage nach der sinnvolle Nutzung der Botenstoffe, bzw. der uns hier beschäftigenden Frage, wie die guten Gefühle entstehen? Das produktive  Feedback an das Gehirn formt das Gehirn um. Nochmals:<br />
Zu einer klugen Lebensführung ist nur fähig, wer seine Gefühle wahrnehmen, steuern und voraussehen d.h. unterscheiden kann.<br />
Geglückte Leben sind kein Zufall, sondern eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen &#8211; von dieser, durchaus  geisteswissenschaftlich anschlussfähigen  Auffassung geht die Neurowissenschaft  &#8211; JETZT &#8211;  aus. Geistes- und Naturwissenschaft sind in dieser Beobachtung eins geworden. </p>
<p>Einmalige Anstrengungen genügen allerdings nicht, um die Empfindungsweise des Hirns (seine schlechten Gewohnheiten) zu ändern. Wiederholung und Einübung einer  neuen Gewohnheit sind unerlässlich, um das Gehirn neu zu verdrahten. Lernen setzt also die Bereitschaft zu etwas MÜHE voraus…. Nämlich das eigene Gehirn, qua neuer effektiver Unterscheidungen, effektiv  zu modellieren&#8230;..</p>
<p>Der Beobachter der Beobachtungen des Selbst-Beobachters hat also eine Verantwortung: er muss dem Selbstbeobachter ( &#8211; also auch sich selbst . ) effektive, klar verständliche  Methoden aufzeigen und übermitteln können, die eine kluge Lebensführung erlauben und die Entstehung guter Gefühle  fördern&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23924</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:09:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23924</guid>
		<description>&lt;p&gt;Schon derart suggestive Ettikettierungen wie Psychiatrischer Langzeitbereich dürften erhebliche Nebenwirkungen zeitigen. Und &quot;Wohnheim&quot; klingt trotz &quot;Wohnen&quot; + &quot;heim&quot; nicht wirklich heimelig oder zum wohnlich wohnen einladen sondern assoziiert eher Internat und interniert sein.
Statt &quot;besser gehen&quot; als Kooperationsziel geht es da wohl eher um (ihrerseits wertzuschätzende) Symbiosen und Friedensabkommen, um Leben und Leben lassen. Helfer, die gebraucht werden und Hilfsbedürftige sie gebraucht werden, haben sich miteinander organisiert in einer Art Biotop. Heilung wäre am Ende gar verdächtig, bedeutet Unruhe und Verstörung eines Systems aufeinander eingespielter Kooperations- und Kompetitionspartner. Holzauge sei wachsam!
Willkommen&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon derart suggestive Ettikettierungen wie Psychiatrischer Langzeitbereich dürften erhebliche Nebenwirkungen zeitigen. Und &#8220;Wohnheim&#8221; klingt trotz &#8220;Wohnen&#8221; + &#8220;heim&#8221; nicht wirklich heimelig oder zum wohnlich wohnen einladen sondern assoziiert eher Internat und interniert sein.<br />
Statt &#8220;besser gehen&#8221; als Kooperationsziel geht es da wohl eher um (ihrerseits wertzuschätzende) Symbiosen und Friedensabkommen, um Leben und Leben lassen. Helfer, die gebraucht werden und Hilfsbedürftige sie gebraucht werden, haben sich miteinander organisiert in einer Art Biotop. Heilung wäre am Ende gar verdächtig, bedeutet Unruhe und Verstörung eines Systems aufeinander eingespielter Kooperations- und Kompetitionspartner. Holzauge sei wachsam!<br />
Willkommen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23923</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 10:39:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23923</guid>
		<description>&lt;p&gt;Das mit der Heilung wird nicht auf einmal gehen.
Und es wird in gewissem Maße bei Einschränkungen bleiben müssen, fürchte ich.
Nicht nur von wegen Pharmalobby und Provisionismus.
Soziale Dienste &quot;brauchen&quot; Kunden und sich verbessernde Bilanzen.
Dazu kommt: Mensch = Ettikettierer.
Am lösungsorientiertesten sind wir ausgerechnet dann unterwegs, wenn die Zeit abgelaufen ist, Entscheidungen zu treffen, zu leben.
Sonsten aber: Marktwirtschaft der Beschreibungen.
Insa Sparrer meint: &quot;Das Leben ist eine Heilungskrise.&quot;&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit der Heilung wird nicht auf einmal gehen.<br />
Und es wird in gewissem Maße bei Einschränkungen bleiben müssen, fürchte ich.<br />
Nicht nur von wegen Pharmalobby und Provisionismus.<br />
Soziale Dienste &#8220;brauchen&#8221; Kunden und sich verbessernde Bilanzen.<br />
Dazu kommt: Mensch = Ettikettierer.<br />
Am lösungsorientiertesten sind wir ausgerechnet dann unterwegs, wenn die Zeit abgelaufen ist, Entscheidungen zu treffen, zu leben.<br />
Sonsten aber: Marktwirtschaft der Beschreibungen.<br />
Insa Sparrer meint: &#8220;Das Leben ist eine Heilungskrise.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/diagnostischer-imperialismus/comment-page-1/#comment-23921</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 21:27:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1572#comment-23921</guid>
		<description>&lt;p&gt;Der diagnostische Imperialismus ist nicht annähernd nur in den USA verortet. Ist er (lustig dass ich hier die männliche Anrede wähle) doch ebenso eine defizitäre Krankheit, wie jenes, was er &quot;beschreiben&quot; soll (beschreiben: aus Sicht derjenigen, die glauben, es gäbe Beschreibungen).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit bin ich tagtäglich, ich bin geneigt zu schreiben, stündlich konfrontiert. Und es ist ein System welches im systemischen Sinne ganz hervorragend, gemeint ist hier wirklichkeitsbildend, funktkioniert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die, die da so einseitig etiketiert werden, nehmen die Konsequenzen oft allzu überzeugt an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Psychiatrischer Langzeitbereich! Wohnheim! - Vielen Menschen könnte es besser gehen, wenn die Etikettierer endlich mal geheilt würden ;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gruss und Kuss,&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der diagnostische Imperialismus ist nicht annähernd nur in den USA verortet. Ist er (lustig dass ich hier die männliche Anrede wähle) doch ebenso eine defizitäre Krankheit, wie jenes, was er &#8220;beschreiben&#8221; soll (beschreiben: aus Sicht derjenigen, die glauben, es gäbe Beschreibungen).</p>
<p>Damit bin ich tagtäglich, ich bin geneigt zu schreiben, stündlich konfrontiert. Und es ist ein System welches im systemischen Sinne ganz hervorragend, gemeint ist hier wirklichkeitsbildend, funktkioniert.</p>
<p>Die, die da so einseitig etiketiert werden, nehmen die Konsequenzen oft allzu überzeugt an.</p>
<p>Psychiatrischer Langzeitbereich! Wohnheim! &#8211; Vielen Menschen könnte es besser gehen, wenn die Etikettierer endlich mal geheilt würden <img src='http://www.carl-auer.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruss und Kuss,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
