Djises Kreist
Fritz B. Simon
ju ar mei Leif…
Gestern war der Papst in Freiburg. Dort standen ganz moderne, junge Katholiken auf der Bühne und haben christlich gerockt…
Ich persönlich finde, es gibt kaum etwas Komischeres.
Da lob ich mir doch die verstaubten Kirchenlieder. Orgel. Und einen Pfarrer, der irgendwie immer Moral predigt. Da fühle ich mich wenigstens zu Hause.
Aber (schlechte) “Popmusik”? — Kitsch. Unpassend. Eine Verwechslung der Kontexte…
7 Kommentare
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Ich fragen mich sowieso, warum kann eine solche Veranstaltung überhaupt die Mäuse hinter dem Ofen hervorlocken? (alte/junge)Menschen können auch in anderen Zusammenhängen Gemeinschaft erfahren. Irgendwas an diesen kirchlichen Events habe ich vermutlich nicht mitgekriegt. Naja, auch nicht schlimm bei diesem Papst und der Institution Kirche…
Kommentar by Petra Backes — 25. September, 2011 @ 09:59 Uhr
Autortätsvernarrt und irgendwie bißchen unbeholfen.
Die Zielgruppe ist groß.
Kommentar by Max Liebscht — 25. September, 2011 @ 10:06 Uhr
Der Markt für katholische Beweihräucherung und eskapistischer Rituale liegt statistisch in Südamerika. Ob in einem europäischen Kral oder auf einem afrikanischen Festplatz einheimische Rituale zum Ideal einer Weltmesslatte erhoben werden, ist dieser in Stein manifestierten Ewigkeitsanspruchsdominanz kein Grad Digression wert.
Mit großer Urgenz werden außerhalb der hohen Mauern Lautmaler und Marketingsuadisten gesucht, welche in der Lage sind, 2000 jährige Geschäftsmodelle zu konzipieren, ewig attrahierend, benchmarkend und zunehmend verzweifelt.
Kann “Ich” sich selbst verzeihen? Das Exkulpierungsgeschäft hat Zukunft.
Kommentar by es — 25. September, 2011 @ 19:26 Uhr
Kontexte hin oder her: Meist ist die gemachte Musik schlicht richtig schlecht. Das reicht schon, sich zu empören. Aber genau genommen stimmt ja dann der Kontext wieder …
Kommentar by Matthias Ohler — 26. September, 2011 @ 07:49 Uhr
Weil immer wieder schö drücki noch mal auf die Wiederholtaste:
http://www.youtube.com/watch?v=QCDubkDog4s
Dös mit der exkulpannatorischen Urgenz findi extraordinärpervert.
Kommentar by Max Liebscht — 26. September, 2011 @ 12:39 Uhr
@5: Sorry, aber das ist ja genauso einfallslos und noch schlechter
Kommentar by Matthias Ohler — 26. September, 2011 @ 17:23 Uhr
Vielleicht, dass dieses kleine Ständchen ein wenig mehr frommer Freude in Ihr suchend Herze zu tragen vermag;
http://www.youtube.com/watch?v=l2ehstqk0M8&feature=related
Kommentar by Max Liebscht — 26. September, 2011 @ 23:22 Uhr