Doping, Wrestling
Fritz B. Simon
Während in Deutschland die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ihre Tour de France-Berichterstattung reduzieren, ist im amerikanischen Fernsehen von einem anderen, allerdings toten Sportler die Rede. Es handelt sich um einen Wrestler (das heißt, einen professionellen Freistil-Catcher; das sind die mit den unglaubwürdigen Körpern). Er hat gerade sich selbst umgebracht, nachdem er vorher noch seine Frau und seinen Sohn alle gemacht hat.
Er selbst hatte einen abenteuerlichen Testosteron-Wert, wie sich bei der Autopsie herausgestellte. Außerdem fand sich in seinem Körper noch ein bunter Cocktail anderer Substanzen. Bei seinen Opfern auch, das ist das merkwürdige. Familiendoping?
Ein früherer Kollege von ihm berichtet, er könne mindestens 50 Personen (Wrestler) benennen, die allesamt infolge ihres Drogengebrauchs ums Leben gekommen seien (schien glaubhaft).
Es ist offenbar auch gefährlich für andere, wenn gedopt wird. Wie beim Rauchen, Passivdoping.
Aber, so fragt man sich natürlich, ist es nicht auch ein Form von Doping, wenn einem großen Prozentsatz von Kindern, Drogen verabreicht werden, damit sie in der Schule ruhig sitzen und die erwarteten Leistungen erbringen? Sollten sich hier nicht auch die staatlichen Organe aus dem Sponsoring zurückziehen (wie ARD und ZDF)? Es gibt nur noch Geld für drogenfreie Schulen?
Oder glaubt wirklich irgendjemand, diese Kinder seien alle krank. Die meisen Spitzensportler haben ja bekanntlich Asthma und müssen deswegen Medikamente nehmen, die eigentlich verboten sind.
3 Kommentare
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel.
Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.











Wenn schon keiner sich hier für Doping öffentlich stark macht, so sei hier doch der Vollständigkeit halber auf den Kommentar des Systemagazins zur unglaublichen Doping-Affäre im ZDF (Kerners hohe Gutfried-Geflügel-Extrakt-Werte im Urin) platziert (nur damit das nicht in all dem Trubel untergeht)
Kommentar by Fritz B. Simon — 21. Juli, 2007 @ 19:22 Uhr
Naja, du glaubst garnicht wie viele Kinder und Jugendliche schon Dopen! Letztens ist mal eine Statistik veröffentlicht worden, zum Gebrauch von Anabolika bei Kindern und Jugendlichen. Dazu habe ich in meinem Blog auch mal einen Beitrag verfasst: http://www.on-dope.de/33-anabolika-fuer-kinder.html
Und ich bin ehrlich. Es hat mich vom Hocker gehauen. Aber wenn es dort schon so verbreitet ist, möcht ich nicht wissen, wie das erst bei den Wrestlern, bzw. Bodybuildern ist. Denn ohne große Muskeln kriegen die ja kein Geld. Da wird dann schonmal der Körper ausgebeutet!
Kommentar by Jonathan — 22. August, 2007 @ 20:50 Uhr
Die Misere mit Asthma und Asthmamitteldoping wird durch einen Mangel an Grundlageforschung bewirkt.
Der große Anstieg der Asthmaerkrankungen in den letzten Jahrzehnten bleibt
unerklärt,
siehe http://www.chis.ucla.edu/pdf/asthmacollateral052002.pdf.
Die Lehrmeinung zu Asthma ist sicherlich, daß nur Medikamente eine
Verengung der Bronchien beheben können. Eine Behandlung mit Atemtherapie
wird nicht in Betracht gezogen, da (i) es an einer erklärenden Theorie
mangelt und (ii) die Ergebnisse wegen seelischen Einwirkungen schwer zu deuten sind. Andererseits werden Yoga und andere fernöstliche Atemmethoden in den Schriften über Asthma zum Teil aber nur empirisch rezipiert.
Weil aber bei verschiedenen fernöstlichen Methoden eine Erweiterung
der Bronchien behauptet wird, sollen doch die Methoden wissenschaftlich
überprüft werden.
Die neuere Forschung von Dr. Gwen Skloot beweist, daß ein Lungengesunder wie ein Asthmatiker bei einem Provokationstest reagiert, wenn er am Durchatmen behindert wird und so seine Bronchien nicht auf natürliche Weise wieder erweitern kann, nachdem sie durch das Testmittel verengt worden sind. Der Asthmatiker kann aber nicht durchatmen und sich befreien.
Es muß als ethische Pflicht gelten, die funktionelle Seite nicht aus den Augen zu verlieren und nicht nur die Möglichkeit einer organischen Erkrankung des Muskelgewebes in der Lunge anzunehmen.
Bei den Yogaatemmethoden und Atemübungen auf Basis von Qigong usw. ist
das Merkmal gemeinsam, daß der Bauchinnendruck erhöht wird. Zu diesem
Zweck wird die umgekehrte Atmung eingesetzt, bei der die Bauchdecke
während des Inspiriums eingezogen wird. Ein prominenter Yogaautor betont
die Bedeutung einer kräftigen Bauchdecke
(http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/Lysebeth.doc)
Siehe auch in dieser Beziehung http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/SSS.doc
Hier hat man doch einen wichtigen Anhaltspunkt für die Wirkungsweise
dieser Techniken. Sie lassen sich nämlich als Manipulation bzw.
Korrektur der Atmungspumpe einstufen.
Zwar wird die Atmungspunpe allgemein und hauptsächlich als Saugpumpe
angesehen, daß aber der Bauchinnendruck bei der Einatmung aber auch synchron
gesteigert wird, ist in der Literatur belegt Siehe;
http://learning.swc.hccs.edu/members/jasleen.mishra/folder.2006-06-04.7570938710/Chapters%20outlines.doc
“Venous Return: Two mechanisms act as pumps to boost venous return;
i) …..
ii) respiratory pump-during respiration-diaphragm pulled
down-increase pressure in abdominal cavity-veins pressed-blood flow from
veins in the abdominal cavity.”
Man hat es deshalb mit einer besonderen Technik im Yoga mit wissenschaftlicher Begründung zu tun. Die zwei Enden (d. h. Saugkraft im Brustraum und Druck im Bauchraum) des gleichen Seils sind vermutlich beide wichtig. Die Behandlung einer zu schwachen Einatmung durch Steigern des Bauchinnendrucks erscheint wissenschaftlich begründeter als einseitige Beschäftigung mit medikamentösen oder auch physikalischen (SIMT) Vorgehensweisen, die sich auf die Vorgänge im Brustraum konzentrieren. Chinesische und japanische Atemmethoden mit Konzentration auf die Bauchdruck und begleitenden Empfindungen am „Tantien“ bzw. „Tanden“ haben ihren festen Platz in den Kulturen und dürfen nicht durch eine zu konservative Haltung ignoriert werden.
Daß die asthmatypische schwache Durchatmung funktioneller und nicht organischer Natur sein muß, stellen auch die Erfahrungen mit Asthmamitteln im Spitzensport unter Beweis. Die erstaunlich hohen Prozentzahlen der „Asthmatiker“ in Sportarten wie Skilanglauf, Schwimmen und Radfahren können nur bedeuten, daß ein bestimmter, gut trainierbarer Aspekt der Fitneß übersehen wird.
Nach eigener persönlicher Erfahrung kann ich Asthma als nützliche Herausforderung für die Gesundheit einstufen. Man bringt es fertig, durch den Nabel zu „atmen“. D. h. man konzentriert sich so sehr auf die hämodynamische Seite mit umgekehrter „Atmung“ oder zumindest mit bewußter Steigerung des Bauchinnendrucks bei der „Einatmung“, daß das Gefühl einer Atemluftströmung beinahe verschwindet und man hauptsächlich die rhythmische Muskelanspannung am und unterhalb des Zwerchfells empfindet. Durch das Druckgefälle oder durch Reflexe wird die Lungenfunktion normalisiert.
Mit freundlichen Grüßen, Richard Friedel, 82319 Starnberg, Mühlbergstraße 3, 08151744409
s3e0101@mailin.lrz-muenchen.de
Kommentar by Richard Friedel — 17. Februar, 2008 @ 17:28 Uhr