Ecclestone
Fritz B. Simon
Der Chef des Formel 1-Rennzirkus, Bernie Ecclestone, hat sich anerkennend über Hitler geäußert. Er habe “viele Dinge erledigt”.
…erledigt hat er unendlich viele, und eben nicht nur Dinge – muss man da wohl entgegnen.
Ein schönes Beispiel dafür, dass Menschen, die wirtschaftlich erfolgreich sind, nicht unbedingt politisch Relevantes zu sagen haben oder gar als Autoritäten betrachtet werden sollten. Deshalb kann einem Italien ja so leid tun mit dem unseligen Berlusconi als Ministerpräsidenten. Auch Gerhard Schröder hat sich ja gerade dadurch disqualifiziert, dass er als “Genosse der Bosse” fungierte.
Ich will hier keineswegs generell die Kompetenz von Topmanagern in Frage stellen, sondern nur darauf hinweisen, dass es einen großen Unterschied macht, ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich zu führen oder ein politisches Gebilde wie etwa einen Staat. Das eine hat mit dem anderen nur wenig zu tun.
6 Kommentare
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Sind wir nicht alle ein bißchen wie Bernie?
Rheinmetall macht Record.
Unser aller Führerin zeichnet Kanonenfutter aus.
Glücklicherweise sind wir nicht im Krieg.
Kommentar by Max Liebscht — 6. Juli, 2009 @ 13:33 Uhr
Die Konjunktur der Heldenfriedhöfe.
Im Pilgerschritt voran!
Willkommen in der Moderne 2.0.
Kommentar by es — 6. Juli, 2009 @ 14:18 Uhr
und für Liebscht ist die Erde eine Scheibe…
Kommentar by Olaf Hinz — 7. Juli, 2009 @ 09:18 Uhr
Ein gut gemeinter Versuch
in Sachen Provocatives Coaching,
werter Herr Kunz?
Kommentar by Max Liebscht — 8. Juli, 2009 @ 21:04 Uhr
ne, nur mein ärger über müll, der mir den weg versperrt
Kommentar by Olaf Hinz — 10. Juli, 2009 @ 08:17 Uhr
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Good way Cowboy! Und Vorsicht vor den Indianern.
Kommentar by Max Liebscht — 11. Juli, 2009 @ 06:04 Uhr