Elisabeth Warren
Fritz B. Simon
Frau Warren ist Professorin in Harvard, und auf ihre Ideen geht die Schaffung einer Verbraucherschutz-Behörde im neuen US-Finzanzreformgesetz zurück. Deren Aufgabe und Warrens Anliegen ist es, Banken davon abzuhalten, ihre Kunden schamlos abzukassieren.
Sie soll nun nach dem Willen vieler Leute die erste Chefin dieser Behörde werden. Das trifft auf den harten Widerstand der Bank-Lobbyisten. Und der kennt ja keine Hemmungen. Das führt dann zu Verunglimpfungsaktionen, die auch ihren Widerhall in der Blogosphäre findet.
Dass Rassismus im Moment eines der wichtigsten Motive in der amerikanischen Wählerschaft ist, zeigt sich an folgendem Kommentar, den ich gelesen habe im Blog von “The Hill” nach einem Artikel zu Warren:
“Elizabeth Warren is nothing more than the Negro Führer’s Eva Braun.”
Es gab Rufe nach dem Moderator des Blogs… bislang ohne Wirkung. Eva Braun hat jedenfalls nicht viel mit Verbraucherschutz im Sinn gehabt, wenn ich das richtig gelesen haben…
3 Kommentare
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Ja irgendwelcher Metaphern müssen sich die Leute halt bedienen um sich innert ihrer Heimatcommunity einerseits absichern, Heiden gegenüber andererseits Neues lancieren zu können – und da nehmen sie halt, was sie haben. “Miraculix” bspw. war zwar blöd aber verständlich.
Kommentar by Max Liebscht — 20. Juli, 2010 @ 00:25 Uhr
Da sitzen sie in ihren viktorianischen Teetassen. Tee mit viel Milch. Umgerührt von Mama Palin.
In Friesland kennt man ein Getränk, Pharisäer. Kaffee mit Rum und Schlagsahne. Die Schlagsahne, damit die Obrigkeit nichts vom Alkohol mitbekommt.
Die Tea Party entwickelt sich zum Brühpott der Unzufriedenen. Einige Republikaner gehen auf Distanz, manche Demokraten entdecken eine neue milchflockige Heimat.
In Iowa wird Obama mit Hitler und Stalin gleichgestellt.
http://bazonline.ch/ausland/amerika/Empoerung-ueber-Vergleich-zwischen-Obama-und-Hitler/story/27660250
Der 4. November tickt. Interessant, wie dieser Prozess weitergeht.
Kommentar by es — 20. Juli, 2010 @ 08:49 Uhr
Auch ohne Fernsehen werden wir es merken.
Kommentar by Max Liebscht — 20. Juli, 2010 @ 09:38 Uhr