Frauen und Technik
Fritz B. Simon
Bei der Telekom habe ich ein digitales (Internet-) Fernsehpaket “Italienisches Fernsehen” gebucht (2,95 Euro/Monat). Aber es funktionierte wochenlang nicht.
Ich habe deshalb zunächst vor ca. 2 Wochen eine halbe Stunde mit einem Techniker telefoniert, der nicht herausfand, woran es lag, dass ich dieses Programm nicht empfangen konnte. Er sagte, ich würde per Handy Nachricht bekommen, wenn das Problem beseitigt wäre.
Vor einer Woche habe ich dann erneut etwa zwei Stunden mit einem sehr freundlichen Techniker der Telekom telefoniert, diverse technische Tricks probiert usw., aber er konnte mir nicht helfen. Er sagte, ich würde per Handy Nachricht bekommen, wenn das Problem beseitigt wäre.
Das ist offensichtlich der bei der Telekom der übliche Weg, Probleme abzuheften bzw. Kunden zu vertrösten, wenn keiner eine Ahnung hat, was zu tun ist…
Heute habe ich wieder mal bei der Telekom mein Glück beim technischen Service probiert. Diesmal hatte ich eine Frau am Apparat. Sie hatte eine Idee, woran es liegen könnte und gab mir ziemlich präzise Anweisungen, was ich tun sollte. Alles in allem war ich etwas 10 Minuten beschäftigt, schon hörte (und sah) ich eine der schrecklichen Vormittagssendungen der RAI.
Und auf meinem Handy kam die Nachricht, dass mein Problem beseitigt sei. Da war ich dann wirklich beruhigt.
5 Kommentare
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Also, dass die Telekom so vor geht kann ich nur bestätigen. bei mir geht es immer um den gleichen accont meiner Email-Adresse, wo ich mit schöner Regelmässigkeit von der Dt. Telekom irgend einen Vertarg zugeschickt bekomme, in dem ich irgend ein Baukastenprinzip für eine Website gekauft haben soll. Dann nehmen es die Leute der telekom zurück. Es kommt ein Vertrösten und irgendwann ist der Vertrag gekündigt, um 14 Tage später erneut aufzutauchen.
So kann der Beziehungstanz mit der Dt. Telekom schön immer weiter gehen. Vielleicht liebt es die Dt. Telekom als Körperschaft ja so durch die Welt zu tanzen und Ihre Kundschaft zu beglücken?
Kommentar by Christoph Simon — 8. Dezember, 2011 @ 20:20 Uhr
In der Krise schlägt die Stunde der Frau…
Kommentar by stipine — 8. Dezember, 2011 @ 23:05 Uhr
Die wollten doch nur verhindern, daß man diesen Quatsch der Berlusconi-RAI kuckt. Aber wer´s unbedingt will …
Kommentar by Matthias Ohler — 9. Dezember, 2011 @ 07:59 Uhr
Die Telekom braucht ihre Zeit …
und hat vielleicht auch immer noch zu wenige Frauen …
Einst hatte ich auch einen Telekom-Festnetzanschluß. Es gab dann Unregelmäßgkeiten bei der Abrechnung und auch Service-Mißhelligkeiten, so dass ich es vorzog, zu wechseln. Es blieb ein Rest von 4,96€, die die Telekom mir schuldig blieb an zuviel gezahlten weil falsch berechneten Rechnungsentgeld. Aus Daffke mahnte ich mehrfach, schriftlich und telefonisch, in schöner Abwechslung. Es geschah – richtig – nichts. Außer Vertröstungen, SMS war noch nicht im Spiel. Das Ganze zog sich über ca. 3 Jahre hin, bis ich dann den Spaß am Nachhaken verlor. 4,95€, naja.
Aber oh Wunder, kürzlich, gefühlte 5 Jahre nach meinem letzten Kontakt zur Telekom, erschienen 4,95€ auf meinem Konto, von der Telekom …
Jetzt weiß ich, auch wenn man Hypothesen nicht heiraten soll: da hat eine Frau den Job übernommen!
Kommentar by Ulf Klein — 10. Dezember, 2011 @ 23:45 Uhr
Der Vergleich mit DDR-Verhältnissen liegt angesichts der infolge skype & co bröckelnden aber noch immer bestehenden Monopolstellung einmal mehr nahe. Nach der Privatisierung ist die Telekom allerdings kein VEB mehr.
Kommentar by Max Liebscht — 11. Dezember, 2011 @ 10:22 Uhr