Gaddafi
Fritz B. Simon
Er ist verschwunden. Ich hab ihn nicht.
Ehrlich…
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Fritz B. Simon
Er ist verschwunden. Ich hab ihn nicht.
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Er wird schon irgendwo in einem angemessenen Erdloch sitzen. So macht man das doch als Diktator a.D., oder?
Kommentar by Mathias Klinkerfuß — 24. August, 2011 @ 22:10 Uhr
Hmmm,was wöllte man mit ihm zu Hause auch machen? Welche Hobbies hat so ein Mensch? Was macht er in seiner Freizeit? Hat ein Didaktor freie Zeit? Wie ist seine Welt (emotional) konstruiert? Wäre das spannend? Oder eher erstaunlich? Oder unerträglich?
Kommentar by Jaul Reifebohne — 24. August, 2011 @ 22:21 Uhr
äh, ich meinte Diktator hüstel Wobei… sind Diktatoren nicht immer Autodidakten?
Kommentar by Jaul Reifebohne — 24. August, 2011 @ 22:24 Uhr
@3: Das glaube ich nicht. Diktatoren brauchen nicht immer wieder das Rad neu zu erfinden. Terror, d.h. Angst und Schrecken, und ein wenig Korruption dazu (d.h. unverdiente Vorteile) sind bewährte Mittel, um für Akzeptanz des Herrschers (ja, Liebe) zu sorgen…
Kommentar by Fritz B. Simon — 24. August, 2011 @ 22:43 Uhr
Hier geht es aber frivol zu!
Ich mein, der Mann mit der Knubbelnase hat immerhin mehr als eine Milchflasche im Supermarkt umgeschmissen.
Kleingeisterzoo!
Lernen wir am besten in Quizformat: Wessen Obsessionen haben sich fataler auf die Chancen der Spezies ausgewirkt; die Margaret Thatchers oder die der Knubbelnase? Das ist immerhin übersichtlich formuliert, nicht?
Weil der Lokalschamane sich wieder nicht trauen wird:
Im öffentlich Rechtlichen kann man sich noch mal vergewissern, was als öffentlich rechtlich zu gelten hat.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1326886/Lentz-Buchkritik-Gaddafi#/beitrag/video/1326886/Lentz-Buchkritik-Gaddafi
Peinlich? Ach was!
Kommentar by Max Liebscht — 24. August, 2011 @ 23:06 Uhr
Weg ist er?
Was kommt?
Wenn Gaddafi wirklich gefunden werden soll, sollten wir deutsche Finanzbeamte prüfen lassen, ob er sein Würstchen im Stehen oder Sitzen isst.
Politisch hat der rebellische nationale Übergangsrats bereits einen Entwurf für eine Übergangsverfassung vorgelegt. Darin findet sich in Art. 29 folgende Klausel:
“The members of the Transitional National Council, of the interim government and of the local councils may not nominate or assume the positions of the President of the state, the membership of the legislative councils and ministerial portfolios.”
Die Helden der Revolution, die gerade Gaddafi stürzen und das neue Libyen gründen, verzichten in demselben auf politische Ämter. Das ist bemerkenswert und tiefgreifend.
Wahrscheinlich wollen sie damit gewährleisten, dass sich die Staatserneuerer diesen Staat nicht nach ihren eigenen Interessen backen: Wenn sie keine Macht erwerben und ausüben können, dann kann die neue Verfassung zu einem wirklichen Gesellschaftsvertrag werden.
Ob das funktioniert? Führt es nicht eher dazu, dass die wirklich mächtigen Leute nur ihre Medwedews in die Ämter setzen? Immerhin ist man in Libyen seit 1969 gewohnt, von jemand regiert zu werden, der kein nominelles Amt ausübt…
Aber isst er Schwein?
Kommentar by es — 25. August, 2011 @ 09:29 Uhr
Sind die Tofuwürstchen, die man da angefixt hat, nicht eh alles potentielle arabische Terroristen, denen man so etwas wie die Sicherheiten für den Papierdollar als Waffe nicht anvertrauen darf?
Kommentar by Max Liebscht — 26. August, 2011 @ 03:00 Uhr