Gefangenentausch
Fritz B. Simon
Gilad Shalit, ein israelischer Soldat in Gefangenschaft der Hamas, ist gegen mehr als 1000 Palestinenser in israelischer Gefangenschaft ausgetauscht worden.
1:1000 ist offenbar der aktuelle Wechselkurs, aus dem sich der Wert israelischer vs. palestinensischer Leben ablesen läßt.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
8 Kommentare
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Ob sich daraus tatsächlich der Wert eines Lebens ablesen lässt, sei dahingestellt. Was sich an dem Tauschverhältnis relativ unproblematisch ablesen lässt: Wie viel den beteiligten Tauschpartnern (hier also: den Regierungen Israels und der Hamas) das Leben ihrer Bürger wert ist. Und weil sich beide Seiten wechselseitig informieren auch: wie wenig.
Kommentar by Sebastian — 20. Oktober, 2011 @ 11:04 Uhr
Männerwert
Kommentar by es — 20. Oktober, 2011 @ 11:59 Uhr
Damit die Rechnung stimmt, müßten die von den tausend Palestinensern hingemetzelten Israeli dazugezählt werden und im Prinzip auch die, die von den freigelassenen Mördern demnächst ermordet werden.
Kommentar by heruler — 20. Oktober, 2011 @ 17:19 Uhr
Eine Frage der Ehre: Gleich wieviel Kampfeinheiten halten Sie sich für wert?
Kommentar by Max Liebscht — 21. Oktober, 2011 @ 00:02 Uhr
Es ist ein Anzeichen für die technische Ausstattung der Streitkräfte (wenn man auf palästinensischer Seite davon überhaupt reden kann): Was könnte einer der einen Seite gegen tausend der anderen ausrichten, oder besser: anrichten? Kann man ja beobachten.
Kommentar by Matthias Ohler — 21. Oktober, 2011 @ 08:03 Uhr
“Die beste Methode, um bei einer Party im Mittelpunkt zu stehen, besteht darin, nicht hinzugehen.” (Audrey Hepburn über angewandte Gestalttherapie für Gruppen)
Kommentar by Max Liebscht — 25. Oktober, 2011 @ 08:41 Uhr
Zehn Jahre PATRIOT ACT verdienen gebührend beschwiegen zu werden.
Kommentar by es — 25. Oktober, 2011 @ 10:56 Uhr
Ein Blog der allgemein bildet.
Hübsch, was die Jungs da zusammengebraten haben.
“Je weiter man in die Vergangenheit schauen kann, desto weiter kann man in die Zukunft blicken.”, meinte Churchill.
Kommentar by Max Liebscht — 25. Oktober, 2011 @ 20:32 Uhr