Gelesen
Fritz B. Simon
Heute gesehen, auf einem T-Shirt:
“Shopping is better than a psychiatrist!”
Ist das so? Und ist das wirklich ein Gegensatz? Denn schließlich sind ja auch viele Psychiater käuflich.
5 Kommentare
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Klar ist das besser. Was ich shoppe, gehört mir. Den Psychiater muß man wieder zurückgeben.
Comment by Ulrich Clement — 27. Mai, 2012 @ 15:42 Uhr
@1: Man hört ja immer wieder, dass einige ihn behalten. Mein Lehranalytiker z.B. hat eine seiner Analysandinnen geheiratet. Er wäre besser shoppen gegangen, vermute ich. Aber: Sie musste ihn nicht zurückgeben. Obwohl sie wahrscheinlich besser mit ein paar neuen T-Shirts bedient gewesen wäre (womit nichts gegen ihn und seine Qualitäten gesagt sein soll, aber ich habe ihn auch nicht geheiratet, sondern bin shoppen gegangen ).
Comment by Fritz B. Simon — 27. Mai, 2012 @ 18:57 Uhr
Scheint doch die consumer -Bedürfnislage nach Risikominimierung zu reflektieren. Beim Shoppen gibt’s bei Nichtgefallen Umtauschoptionen mit Geld zurück Garantie.
Ein noch zu erschließender Markt für Psychiater? Maßgeschneiderte Lebensentwürfe pret a porter frisch vom cat walk, auch on sale oder als second hand?
Bei Nichtgefallen übernimmt die Berufs-Haftpflicht die Gewährleistung samt Rückgabegarantie? “Don’t worry, be happy”. Wer kauft schon gerne die Katze im Sack?
Comment by deaXmac — 28. Mai, 2012 @ 10:04 Uhr
Ist der Kontext die Botschaft?
Also dann, lasst uns die Verkäufer und Taschendiebe auffordern, alles in ihrer Macht stehende zu unterlassen!
Comment by es — 29. Mai, 2012 @ 12:01 Uhr
Klassischer Fall von unaufgearbeitetem Odipuskomplex. Wenn Sie etwas geschrieben hätten in der Art von “Dank Psychoanalyse zu besserer Liebhaberin geworden” hätte sich Ihr großer Meister sicher mehr gefreut.
Comment by Max Liebscht — 29. Mai, 2012 @ 21:26 Uhr