Gemütlichkeit
Fritz B. Simon
Das Grundrecht auf Gemütlichkeit wird proklamiert. Allerdings nur in einem Laden, der allerlei Wohn-, Koch- und Kleidungsutensilien verkauft. Ich stelle mir gerade vor, dass diese Forderung irgendwann zum Parteiprogramm erhoben wird, sich als mehrheitsfähig erweist und schließlich in das Grundgesetz aufgenommen wird… (2/3 Mehrheit).
Dann spätestens ist es an der Zeit auszuwandern.
(Wenn es nicht zu spät dazu und Carmen Nebel bereits Bundeskanzlerin ist, die im Musikantenstadel die Führer der G-20 Staaten empfängt, um mit ihnen zu planen, wie die ganze Welt mit Hilfe des IWF gemütlicher gemacht werden kann.)
2 Kommentare
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So viele Jahre durchgehalten, lieber Herr Simon – und jetzt diese pessimistische Sicht. Spenden Sie doch lieber eine Nebelkerze!
Kommentar by Manfred Bögle — 26. September, 2009 @ 18:00 Uhr
Das deutsche Wort Gemütlichkeit, ebenso wie Weltschmerz und Kindergarten und diverse andere sind gerade im anglikanischen Raum quasi zu Markenzeichenmenschlicher Befindlichkeit geworden…..man meint mit ersterem nicht das Oktoberfest, sondern den persönlichen biedermeierlichen Rückzug in die eigenen 4-8 Wände…
Kommentar by Sylvia Taraba — 30. September, 2009 @ 16:15 Uhr