Glücksklee
Fritz B. Simon
Gerade habe ich in einem Wiener Hotel zu Mittag gegessen. Auf den Tischen stehen Blumentöpfe mit vierblättrigem Klee. Früher war diese Sorte Klee auch unter dem Namen “Glücksklee” bekannt. Sogar Milchsorten (kondensiert) wurden deshalb so getauft (“von glücklichen Kühen”).
Kann etwas noch Glück bringen, das man züchten in Blumentöpfen packen kann?
7 Kommentare
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Klücksglee mit vier Blättern macht schwermütig. Das dürfte wohl inzwischen hinreichend bekannt sein. Ihre Zeilen immerhin illustrieren das. Daher noch eine gute Nachricht; insbesondere für alle interessant, die sich gerade kein Mittagessen leisten können. Klee ist eßbar! Sowohl mit 3 als auch mit vier Blättern. Ist das nicht ein Glück?
“Jedes Kind kennt den Klee, weil es sich erhofft, auf der Suche nach vierblättrigen Kleeblättern das Glück zu finden.
Das Glück durch Klee finden aber vor allem die Tiere, die ihn besonders gerne fressen.
Aber auch in der Heilkunde findet der Klee immer mehr Bedeutung, vor allem der Rotklee, denn er enthält Isoflavone, die in den Wechseljahren gegen den Östrogenmangel helfen.
Ausser dieser Anwendung ist der Klee für die Verdauungsorgane und die Blutreinigung hilfreich.
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend,
Appetitlosigkeit,
Gicht,
Leberschwäche,
Rekonvaleszenz,
Rheuma,
Verstopfung,
erweichend,
Wechseljahrsbeschwerden,
Östrogenmangel,
Hitzewallungen
wissenschaftlicher Name: Trifolium pratense
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name: Clover
volkstümliche Namen: Rotklee, Weissklee, Wiesenklee, Fleischklee, Feldknoppern, Futterklee, Himmelsbrot, Honigklee, Hummellust, Steyrerklee, Sügerli, Zuckerblümli, Zuckerbrot
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, phenolische Substanzen
Sammelzeit: Mai bis September”
(Zitatquelle : http://www.heilkraeuter.de/lexikon/klee.htm)
Kommentar by Max Liebscht — 7. Januar, 2008 @ 15:34 Uhr
gibts den überhaupt auch bei Ihen im kalten Osten Herr Liebscht?
Kommentar by Thomas Kirchen — 8. Januar, 2008 @ 15:47 Uhr
Man is ja nich verwöhnt als schluchz Ossi
aber weng Klee geht schon noch.
Und Görlitz an sich is eher gemütlich, auch klimatisch.
Weiter südlich hingegen,
also da hat mal so ein Meister des geschliffenen Wortes Deutschland entlang der Grenzen umwandert und Kapitel für Kapitel Landschaft, Mentalität und – wenn vorhanden – Kultur zu charakterisieren gesucht. Über Görlitz äußert er sich trotz Novemberschnee in ausgesprochen warmen Worten, abgesehen von den bizzarren Verhältnissen hier handelt es sich immerhin um die schönste der deutschen Stadte … hingegen das Kapitel über die Stadt, die er antraf, nachdem er südwärts entlang der Neiße weitergewandert war, beginnt er mit den Worten “In Zittau war es sehr kalt.” Nachdem ich fast täglich da arbeite, würde ich sagen, daß es außer Hof in bayrisch Sibirien wenige teutsche Orte gibt, welche derart ja mitunter geradezu saukalt sind. Immerhin, die Leute, soweit sie sich aus ihren Höhlen trauen, sind nett. “Murmeltierstadt” nenne ich es insgeheim. Am Arsch der Welt und am Busen der Natur. Und wenn man weiß, was man will ist´s allemal besser als München oder Wanne -Eikel.
Kommentar by Max Liebscht — 8. Januar, 2008 @ 19:15 Uhr
Diesen Meister kenne ich wohl auch, (…) “denke ich an Deutschland in der Nacht (…)”
Aachen hat er als ödes Kaff klassifiziert (kein direktes Zitat)
Leider hat er nix über Trier, meine wahre Heimat gesagt, obwohl er mit dem großen Bartmann ja gut bekannt war.
kollegiale Grüße
Thomas Kirchen
http://www.arbeitswelt-Lebenszeit.de
Kommentar by Thomas Kirchen — 9. Januar, 2008 @ 08:45 Uhr
Nee, Heine war it nich. Ein neuzeitlicher Geistlicher.
Meinermuttersohn is aber auch wieder verstreut.
Liefer ich bei Gelegenheit nach, den Mann.
Seinen Namen also.
Ja.
Kommentar by Max Liebscht — 9. Januar, 2008 @ 12:59 Uhr
Bin seiner immer noch nicht habhaft geworden. Sorry. Er hat hier gelesen! Vielleicht ein Kumpel vom Hape?
Kommentar by Max Liebscht — 22. Januar, 2008 @ 08:56 Uhr
Ich glaube nicht das es Ihn gibt!
Kommentar by Aachener Single Frau — 31. März, 2008 @ 13:48 Uhr