Simons Systemische Kehrwoche

Holsboer und Maschmeyer

Fritz B. Simon

Ich habe es ja nicht geglaubt, aber es stimmt: Herr Holsboer, Chef des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München und einer der entschiedensten Verfechter einer (m.E. höchst fragwürdigen) biologischen Psychiatrie, hat mit Herrn Maschmeyer, der wegen seiner fragwürdigen Verkaufsmethoden von ebenso fragwürdigen Finanzprodukten und seiner nicht minder fragwürdigen freundschaftlichen Beziehungen zu Spitzenpolitikern (z.B. Christian Wulff) öffentiche Aufmerksamkeit genießt, eine Firma für Neurochemie gegründet (im Jahre 2010).

Hier sollte die (nicht nur psychiatrische) Öffentlichkeit misstrauisch werden und genauer recherchieren. Zumindest ist dies, um es vorsichtig auszudrücken, ein Indiz für meine These, dass die Main-Stream-Psychiatrie sich hat kaufen lassen, um einer schwachsinnigen biologischen – aber profitträchtigen – biologischen Psychiatrie zum Sieg zu verhelfen.

Die Korruption der Psychiatrie (siehe meinen Beitrag vom 17. Februar 2012) ist offensichtlich noch viel weiter gediehen, als ich mir dies in meinen finstersten Träumen habe ausphantasieren können.

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14 Kommentare

  1. Nutzen wir´s, dass Maschmeyer diese öffentliche Aufmerksamkeit gewonnen hat. (Fast müsste man dem tumben Wulff dafür danken). Jetzt kann, wie man sieht, anderes auch an die Öffentlichkeit kommen. Danke für den Anfang hier.
    (Wer´s nicht glauben will, schaue hier: http://www.hmnc.de/ Man schaue das Interview mit Buchpromotion, ein besseres Beispiel für Influenza Mentalia lässt sich kaum denken. Science Fiction ist out, Science Reality ist da.)

    Kommentar by Matthias Ohler — 25. Februar, 2012 @ 18:51 Uhr

  2. Und weil wir gerade bei Maschmeyer sind und unser künftiger Bundespräsident (Mal sehen, wie lange er braucht, bis er ausgegauckt hat…) ja auch noch Thema des Tages ist… http://bit.ly/y3EWKg

    Kommentar by Far — 25. Februar, 2012 @ 20:16 Uhr

  3. „Das Prinzip ist, Prävention zu machen und zwar eine maßgeschneiderte, höchstpersönliche auf das Individum zurechtgeschneiderte Medizin, und wenn es dann zum Reparaturfall kommt, dann haben wir für die Patienten das maßgeschneiderte Medikament parat, das seiner höchstpersönlichen Ausstattung, seinem höchst persönlichen Risikoprofil entspricht…..
    und das wird natürlich noch ein weiter Weg sein, aber die Zukunft wird das 100% ig bringen.“
    Florian Holsboer, Video“Biologie der Seele“

    Wie schön, für den “Reparaturfall” gleich vollkaskoversichert zu sein!

    “Die personalisierte Medizin wird die Gesundheitsverwaltung und –politik, die Versicherungsindustrie, aber auch das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie von Grund auf verändern.
    (Quelle: Vortrag Prof. Holsboer „Auf dem Weg zur personalisierten Medizin“ (17.Juni 2010, Hannover))”
    http://www.hmnc.de/depressionsforschung/personalisierte-medizin/

    Herzlichen Dank, Ihr Herren. Davon bin ich auch überzeugt!
    Jedoch, so insgeheim denke ich mir, dieser
    Zug wird nun in eine andere Richtung fahren als es sich die Herren noch erträumen.

    Ich kann’s nicht ändern und halte mich derweil an die “systemische Poesie”

    FAUST:
    Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen
    Gewöhnlich aus dem Namen lesen,
    Wo es sich allzu deutlich weist,
    Wenn man euch Fliegengott, Verderber, Lügner heißt.
    Nun gut, wer bist du denn?

    MEPHISTOPHELES:
    Ein Teil von jener Kraft,
    Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

    Danke jedenfalls für das UND. Hart am Wind, segelt es sich am
    schnellsten.

    Kommentar by deaXmac — 25. Februar, 2012 @ 20:46 Uhr

  4. Don´t worry be happy. Was möglich ist wird gemacht – sofern keiner was dagegen tut. Stellt sich die Frage nach den Prototypen. Wenn dieser schon jetzt schier allgegenwärtig präsente Volksvertreter Mann weiter so macht mit seiner Öffentlichkeitsarbeit wird er, davon bin ich fest überzeugt, in absehbarer Zeit Bundespräsident. Später, in der darauffolgenden Ausbaustufe wiederum wird Dank Holsboer & Friends jeder so aussehn, der irgendwie weiterkommen will. Die neue Familienministerin (in noch deutlich windschnittigerer Ausführungsvariante) hier beim Kundengespräch, hab ich auch schon irgendwie öfters gesehen. Offenbar sehr engagiert die Frau, das hat mann gern.

    Kommentar by Max Liebscht — 26. Februar, 2012 @ 01:00 Uhr

  5. echt zum kotzen, da sind mir ja die hartnäckigen Anhänger der Maslow-Pyramide lieber

    Kommentar by Ingo Scholz — 26. Februar, 2012 @ 15:53 Uhr

  6. Warum sind die schwachsinnigen Konzepte oft die profitträchtigsten?

    Kommentar by oslo — 27. Februar, 2012 @ 09:20 Uhr

  7. WEIL die Verantwortlichen beizeiten invisible bleiben / werden können http://www.youtube.com/watch?v=OyPBZsli7e0 ,
    WEIL es so was wie “soziales Vergessen” (Assmann ein bißchen was davon hier; http://www.youtube.com/watch?v=kH0evzftW8I&feature=related) gibt,
    WEIL die ökologischen Situationsvariablen Kulturformen von Organisation und Führung nahelegen, die das Prinzip “Absahnen und Abhauen” unterstützen.

    Die Revolution der Gladiatoren bspw. zielte nicht auf eine neuartige Form des Miteinanders sondern nur auf einen Austausch deren, die im sozialen Schichtenkäse oben residierten mit denen, die unten waren. Das Paradigma, andere möglichst schadlos ausplündern und mißbrauchen zu können, wurde nicht in Frage gestellt. Auch ein netter Kommentar zu dieser Problematik: http://www.youtube.com/watch?v=yjZNUHvzxag

    Gleichwohl gibt es ja auch ermutigende Beispiele. Im OP wird es immer mehr oder weniger autoritär zugehen, auch bei Katastropheneinsätzen etc. Aber die erweiterte soziale Ökologie, welche das in Situationen mit hohen Unsicherheitsgraden stattfindende soziale Handlungs- statt Verhandlungsgeschehen einrahmt, wird zumindest langfristig nicht zugelassen, dass ein Chirurg oder THW-Einsatzleiter aus der Verantwortung entlassen wird, wenn er groben Mist baut oder gar die Wehrlosigkeit und Notlagen anderer ausnutzen würde. Gleichwohl wir historisch eine gewisse informelle Großzügigkeit gegenüber Menschen in derartigen Positionen immer wieder verzeichnen.

    Wenn diese Formen sozialer Kontrolle nicht beizeiten politisch gesetzt werden, kommt die Gesellschaft auf den Hund, wird durch Korruption, soziales Parasitentum ausgeplündert, in Stellvertreterkriege geschickt etc. Legitimiert durch die damit verbundenen sozialen Schmerzen an der sozialen Basis des gesellschaftlichen Körpers einer Kulturform kann sich eine neue, noch nicht korrumpierte Elite an den entscheidenden Positionen etablieren. Ist deren moralische Glaubwürdigkeit bzw. Integrität verbraucht, zieht das den Verfall der materiellen Werte nach sich: es eskaliert das Prinzip Bürokratie statt Vertrauen, der Nachwuchs wird neromäßig zynisch, die Führung spiel- und prunksüchtig und der ganze Reigen geht wieder von vorne los. Mal sehen, wann ein paar “unkompromitierte Vertreter der Bürokratie” sich aufraffen um eine neue runde einzuläuten. Im Moment sieht es in den kleinen Gesellschaften mitsamter ihren Burnouthamsterrädern wie in der großen Gesellschaft mit ihrer Moral- und Finanzpleite erst mal nach Tunneleinfahrt aus.

    Vgl. zum Zyklus zwischen “sozialen Schneehasen und Luchsen” auch: http://de.wikipedia.org/wiki/AsiatischeProduktionsweise#Bedeutungder_Bew.C3.A4sserungslandwirtschaft

    “…Beschreibung eines solchen Dynastischen Zyklus:

    Zu Beginn einer neuen Epoche ist der von freien Bauern gebildete öffentliche Sektor groß im Vergleich zum privaten Sektor der Großgrundbesitzer und Pächter. An sich neu ansiedelnden Bauern wird kostenlos Land, Samen und Geräte ausgegeben. Die Steuern sind relativ niedrig.
    „Das Bauerntum wächst. Die Ernte wächst. Die Steuermasse wächst. Es wächst die Kraft des Staats, der seine anfänglichen Bemühungen um Kanalbauten und Deichanlagen noch steigert.“
    „Jedoch mit zunehmendem Wohlstand der Dörfer und des Staates wächst der Profit der Kaufleute und das Einkommen der Beamtenschaft. Der akkumulierte mobile Reichtum drängt danach, sich in eine immobile Form zu verwandeln, in Land.“
    „Der private Sektor dehnt sich aus und damit derjenige Teil der Bauernschaft, der im Schatten privater Landherren dem unmittelbaren Steuerdruck entzogen wird.“ Denn die mächtigen Großgrundbesitzer zahlen wenige oder keine Steuern.
    „Mit zunehmendem Umfang des privaten Sektors nehmen daher die öffentlichen Einkommen ab. Ab nimmt die Fähigkeit des Staates, seinen ökonomischen Funktionen zu obliegen. Er gibt den Bauern weniger, aber er nimmt ihnen mehr. Die Steuer steigt und damit - circulus vitiosus - die Neigung der freien Bauern, vom öffentlichen in den privaten Sektor zu flüchten, d.h. ihr Land an einen privaten Landbesitzer ... zu übertragen und so der Willkür der Steuereinnehmer zu entrinnen.“ Oder die Bauern müssen sich aufgrund der hohen Steuerforderungen bei Wucherern verschulden und verlieren später ihr Land, das sie dann u.U. als Pächter weiter bearbeiten.
    Mit dem Verfall der gesellschaftlich bedingten Produktivkräfte, v.a. des Wasserbaus, steigt auch der Abgabendruck im privaten Sektor. „Die anfangs lokalen Bauernunruhen nehmen immer größere Dimensionen an. Das innerlich geschwächte Regime, dessen zentrifugale Elemente (v.a. die lokalen Vertreter der Bürokratie) einen destruktiven Interessenblock mit den Kaufleute-Landbesitzern und eventuellen reinen Landbesitzern bilden, wird immer unsicherer in seiner Haltung, immer zynischer in seiner Moral, immer grausamer in seiner Steuerpraxis.“
    Ein Aufstand, geführt von unkompromittierten Elementen der Bürokratie, oder ein Nomadeneinbruch führen einen Sturz der alten Dynastie herbei. Die neue Dynastie bildet dann selbst eine Bürokratie aus, die zunächst aber im Interesse der Bauern agiert (siehe unter 1.). Der Zyklus beginnt damit von vorne[5].
    

    Kommentar by Max Liebscht — 27. Februar, 2012 @ 19:29 Uhr

  8. Interessantes Format übrigens, nicht? Wie ich das wieder hingekriegt hab!-)

    Kommentar by Max Liebscht — 27. Februar, 2012 @ 19:31 Uhr

  9. Na Leute hier fällt man wohl etwas hinter schon erreichte Standards zurück. Wenn Big Brother hier weiterhin so wütet, werden solche Fragen wohl unbentwortet bleiben. Meinethalben. Es gibt Leute, die sagen, Ordnung herrsche überall dort, wo sonst nicht viel los ist. Viel Freude mit Friedhofsharke und Sexreport.

    Kommentar by Max Liebscht — 28. Februar, 2012 @ 08:10 Uhr

  10. @ 7,8,9

    Ich glaube, wir haben es hier mit WordPress zu tun. Deshalb sind einige html-Tags erlaubt, z.B. code, was sie benutzt haben.

    Aber wo war Big Brother? Sind Sie gelöscht worden? Ansonsten ja ein recht interessantes Selbstgespräch.

    Kommentar by Holger Huckfeldt — 28. Februar, 2012 @ 15:19 Uhr

  11. Selbstgespräche sind immerhin eine Art Identitätsbeweis.
    Irgendwie freilich schien es vorübergehend so, als sei da ein virtueller Schluckspecht am Werk gewesen.
    Eingedenk dessen, dass Pioniere und Unternehmer für gewöhnlich andere Freiheitsgrade selbstverständlich finden als Verwalter und Optimierer sah das nach einem dieser in manchen Friedhofsblogs beliebten Incognito-Kommentare von höherer Warte aus. Auf die Selbstheilungskräfte von “Systemen” zu vertrauen vermögen wenige.

    Interessanter aber finde zumindest ich das mit diesen sozialen Zyklen, bzgl. deren fataler Problematik mir keine Lösung in Sicht scheint, außer eben der, dass immer neue Generationen der Kulturgemeinschaften in die von Marx und Engels postulierte und Claire Graves raffinierte Spirale hineinmüssen, immer neue zivilatorische “Aufstiege und Zusammenbrüche erleben, erleiden, vergessen usw. usf. Die Kulturgemeinschaften als Ganzes stellen sich gleichsam als “Wesen” dar, gegenüber deren Lernerfolgen die Passion des Einzelnen weder gleichgültig zu sein aber auch selten Entscheidendes an Progress auszurichten vermag.
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1569511/

    Ziemlich desillusionierend waren auch die Diskrepanzen zwischen innovativen Konzeptalben und commerzieller Verflachung in der Kunst; http://www.youtube.com/watch?v=pVTY5uO9nEA
    Strukturell betrachtet scheint es relativ wurscht zu sein, ob man jetzt Parteien, Verlage, Subkulturen, scientific communities oder andere, zumindest teilweise religiöse Gemeinschaften betrachtet. Diese Zyklen finden sich immer wieder wenn wir Vergesellschaftungen unterschiedlich befähigter Mitspieler betrachten. Von daher müßte man auch Ausnahmen von dieser Regel modellieren können. Wie halten sich soziale Organismen frisch und regenerieren ihre ja … Integrations- bzw. Wachstumsfähigkeit?
    http://www.youtube.com/user/mmonkhouse?ob=0&feature=results_main

    Kommentar by Max Liebscht — 28. Februar, 2012 @ 16:11 Uhr

  12. @11.
    “Ziemlich desillusionierend waren auch die Diskrepanzen zwischen innovativen Konzeptalben und commerzieller Verflachung in der Kunst”

    “Strukturell betrachtet scheint es relativ wurscht zu sein, ob man jetzt Parteien, Verlage, Subkulturen, scientific communities oder andere, zumindest teilweise religiöse Gemeinschaften betrachtet. Diese Zyklen finden sich immer wieder wenn wir Vergesellschaftungen unterschiedlich befähigter Mitspieler betrachten. Von daher müßte man auch Ausnahmen von dieser Regel modellieren können.”

    Wie wäre es denn dann mit etwas “systemischer Poesie”:

    „Die unkünstlerische Verfassung eines Volkes äußert sich nicht erst in schlechten Zeiten und auf rüde Weise, sondern auch schon in guten auf jegliche Weise, so dass Bedrückung und Verbot nur dem Grade nach verschieden sind von Ehrendoktoraten, Akademieberufen und Preisverteilungen.
    Ich habe immer vermutet, dass dieser vielgestaltige Widerstand eines sich der Kunstliebe rühmenden Volkes gegen die Kunst und den feineren Geist nichts als Dummheit sei, vielleicht eine besondere Art davon, eine besondere Kunst- und vielleicht Gefühlsdummheit, jedenfalls aber so sich äußere, dass, was wir Schöngeistigkeit nennen, zugleich eine Schöndummheit wäre: und ich sehe auch heute nicht gerade viele Gründe davon abzugehen.“

    Robert Musil, Vortrag über die Dummheit März 1937

    Kommentar by deaXmac — 29. Februar, 2012 @ 15:46 Uhr

  13. Nun ja, Musil is ja nun auch nicht gerade das, was man sich unter einem waschechten Proletarierkind vorstellt. Der hatte gut reden (und gut schreiben), der Laff.

    Je nach kulturellem Paradigma von Organisation und Führung ändert sich die Bedeutung für alle Grundphänomene des sozialen Lebens – kaum dass wir dessen gewahr werden, dass wenn bspw. ein Feudalist und ein Anarchist oder Sozialbürokrat etc. von Schönheit, Recht, Dummheit, Liebe, Glauben etc. reden, sie trotz Verwendung nämlicher Begriffe verschiedenes meinen.

    Vor Jahren gab es im Heidelberger Spiegelsaal mal eine offenbar recht nette Veranstaltung in Sachen poetisch Denken. Dürft heut kaum noch denkbar sein sowas. Dabei: Systemische Zusammenhänge verbalsprachlich auch nur annähernd ab- genauer nachzubilden, ohne sie nicht gar zu sehr zu trivialisieren – die Poesie macht es vielleicht noch am ehesten möglich.

    Kommentar by Max Liebscht — 1. März, 2012 @ 23:06 Uhr

  14. @ 13.
    “Systemische Zusammenhänge verbalsprachlich auch nur annähernd ab- genauer nachzubilden, ohne sie nicht gar zu sehr zu trivialisieren – die Poesie macht es vielleicht noch am ehesten möglich.”

    Hier zwar in Prosa:

    1) Erkenne die Lage
    2) rechne mit Deinen Defekten
    3) bleibe reserviert in Deinen Dir gegebenen Bezirken
    4) wolle nichts, was gegen die Lage ist
    und dann
    5) ertrage das Leben
    Das ist die Basis einer neuen schöpferischen Intellectualität
    Gottfried Benn 2/X. (1936) Briefe an Oelze

    Das wär’s doch, oder?

    Zumindest sind diese Inszenierungen gewiß nicht mehr lange zu ertragen:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/gierige-vertreter-awd-wir-wollen-die-nummer-eins-in-der-welt-werden/6207664-5.html

    Kommentar by deaXmac — 2. März, 2012 @ 12:11 Uhr

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