Kampfsport
Fritz B. Simon
Jedes Jahr findet in Long Island die Hotdog-Fressmeisterschaft statt.
Gewonnen hat dieses Jahr jemand, der es schaffte, in 10 Minuten 54 Hotdogs zu essen.
Ob er anschließend gekotzt hat, ist nicht berichtet worden. Allerdings haben sich einige der Zuschauer übergeben müssen.
Spiegelneurone?
Offiziell firmiert dieser Wettbewerb unter „Sport“. Und eigentlich, so scheint mir, ist das auch angemessen. Denn es ist ja ein Kennzeichen des Wettkampf-Sports, dass man seinem Körper Aktivitäten zumutet, die weit weg sind von dem, was man als Normalbürger für bekömmlich halten würde.
Die Einnahmen des Wettbewerbs gingen übrigens nicht an die Welt-Hunger-Hilfe – obwohl das m.E. nur logisch gewesen wäre.
3 Kommentare
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Immer wieder diese Symetrien!
Hier also das Pendant zum Wettkampfhungern zu Gunsten von Hotdockfabrikanten & Associates.
In dem Maße Schlaumeier ausgelastet sind damit, einander mit ihren Weisheiten zu beeindrucken, bleiben die bildungsfernen Entscheidungsträger unbehelligt. Systemisch rücksichtsvoll ist das “nicht wirklich”.
Kommentar by Max Liebscht — 8. Juli, 2010 @ 05:14 Uhr
Induktive Kategorien.
Kommentar by es — 8. Juli, 2010 @ 14:13 Uhr
Wissenschaft is halt auch bloß Religion.
Kommentar by Max Liebscht — 8. Juli, 2010 @ 21:12 Uhr