Lockerbie und BP
Fritz B. Simon
Vor etwas einem Jahr wurde der Verantwortliche für die Sprengung einer Pan Am 747 über Lockerbie aus der Haft in England entlassen, weil er – angeblich – aufgrund seines Krebsleidens nur noch wenige Wochen zu leben hätte. Humanitäre Gründe.
Jetzt, ein Jahr später, ist er immer noch nicht tot (obwohl alle das versprochen hatten) und er erfreut sich des Lebens in Libyen, wo er nach seiner Entlassung mit Pomp von Gadaffi empfangen worden war.
Jetzt tauchen immer mehr Indizien auf, dass es weniger das Krebsleiden war, das zu seiner Freilassung geführt hat, als der Wunsch von BP (= British Petroleum) vor der Küste von Libyen nach Öl zu bohren. Die Lizenz dazu wurde nach der Entlassung erteilt, und vieles spricht dafür, dass es hier ein Junktim gab.
Dass die amerikanische Öffentlichkeit darüber empört ist, wundert mich zur Abwechslung mal nicht…
6 Kommentare
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Immer auf der Queen rumhacken. Die bekommt doch ihre Rechnung vom Pelikanewaschen.
Ich finde, Systemiker sollten sich freuen, immerhin ein neuer dokumentierter Fall von Spontanremission.
Kommentar by es — 14. Juli, 2010 @ 12:59 Uhr
Sind das nicht irgendwo alle längst Systemiker?
Kommentar by Max Liebscht — 15. Juli, 2010 @ 08:47 Uhr
Das Leben ist das System, wer lebt ist also Systemiker.
Hoffentlich sind das bald alle Systemiker…
Kommentar by jochen heiner — 15. Juli, 2010 @ 12:36 Uhr
System war gestern, Struktur is heute.
Kommentar by Max Liebscht — 15. Juli, 2010 @ 22:24 Uhr
Ob Kreationisten das auch so sehen?
Kommentar by es — 17. Juli, 2010 @ 19:20 Uhr
Die können Rombach in seiner Eigenschaft als Katholik lesen.
Kommentar by Max Liebscht — 18. Juli, 2010 @ 09:00 Uhr