McCain und die Frauen 2
Fritz B. Simon
Ich kann ja leider nicht alle Kommentare, die hier die Leser im Blog deponieren, sorgfältig lesen. Meine Zurückhaltung betrifft vor allem die langen Beiträge – das Leben ist kurz, und Herr Liebscht schreibt lange Texte. Dennoch: Jetzt habe ich wieder einmal angefangen, einen solchen langen Beitrag zu lesen – zum Thema Prediction Market. Auch diesen Aufsatz habe ich – das Leben ist kurz (ich sagte es, glaube ich, schon) – habe ich nur zu einem Bruchteil gelesen. Da ich davon ausgehe, dass es den meisten anderen Lesern geht wie mir, d.h. dass sie lange Ausführungen lieber wegklicken, hier eine m.E. zitierenswerte Formulierung von M. M. M. Liebscht, die mir gefallen hat (Ehre, wem Ehre gebührt):
“Was mir an Nero Mc Cain sympathisch ist, [...], daß er mit einer derartigen Frau so alt werden konnte. Man schaue sich dieses maleziöse Lächeln an! Etwa so stelle ich mir des Teufels Großmutter vor. Nur eben ein wenig freundlicher. Vietnam eine Art Urlaubserinnerung.”
p.s.: Nach allem, was man so liest, soll McCain seine Frau wie den letzten Dreck behandeln, vielleicht guckt sich deswegen so…
3 Kommentare
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel.
Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.











Meinen Beitrag mögen Sie gern für Müll halten soweit Sie ihn samt Ihrem kurzatmigen Leben gelesen haben, aber mit Sätzen wie bspw. dem haben Sie sich selber ehrlich gesagt auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
“Aus systemtheoretischer Sicht ist es ziemlich klar, dass Personen als Entscheidungsprämissen für die Teilnehmer an sozialen Systemen (nicht nur Organisationen) eine zentrale Funktion haben.”
Wenn Sie jedenfalls meinen, daß das Pferdewetten im Minutentakt auf die einstudierten Charakterdarsteller den Gang der Geschichte bestimmt, dann scheinen Sie mir (ehrlich gesagt zu meiner Verblüffung!) einfach Opfer naiver Vorstellungen geworden zu sein. Und wenn Sie das dann noch als systemtheoretisch begründet ausweisen möchten, bin ich so frei Kritik anzumelden. Mitunter umständlich, das geb ich zu. Nehmen Sie meine Art mich kurz zu fassen einfach als Ausdruck der Wertschätzung oder Einschätzung Ihrer zu erwartenden Lebensdauer.
In der Tat Ehre, wem Ehre gebührt: Die Revue Nr.3 ist just eingeschwebt und die finde ich nun wieder klasse. Von daher muß man wohl so oder so einfach wechselnde Tagesform in Rechnung stellen.
Was die Mc Cains angeht, da haben sich wohl schlicht zwei Deibel gefunden.
Kommentar by M.M.M. Liebscht — 24. September, 2008 @ 21:58 Uhr
Über Ihren Beitrag, Herr Liebscht, habe ich generell ja nicht viel gesagt, außer dass er mir zu lang war, um ihn zu Ende zu lesen. Wie sollte ich auch, wo ich nur den Anfang – bis zu dem zitierten Satz, der mir ausgesprochenes Vergnügen bereitet hat- gelesen habe? Man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist…
Kommentar by Fritz B. Simon — 25. September, 2008 @ 08:18 Uhr
Typischer Fall von Therapieresistenz.
Wenn ich die fiese Frau Mc Cain zufällig mal irgendwo treffen sollte, dann schick ich Sie bei Ihnen vorbei!
Kommentar by M.M.M. Liebscht — 25. September, 2008 @ 16:10 Uhr