Simons Systemische Kehrwoche

Mehdorn

Fritz B. Simon

Na endlich! Er ist wieder da. Als Vorsitzender des Hartmut Mehdorn-Fanclubs freue ich mich natürlich, dass mein Leben wieder einen Sinn hat, einen Fokus, ein Thema, über das ich Hunderte von Blogs schreiben kann.

Jetzt übernimmt der die Leitung von Air Berlin, und numehr können wir auch bei dieser Fluggesellschaft mit Verspätungen rechnen. Was mich ein wenig beunruhigt, ist allerdings, dass im Unterschied zu ICE’s und S-Bahnen, bei denen Mehdorns Sparprogramme dazu geführt haben, dass sie fast regelmäßig auf offener Strecke stehen bleiben, Flugzeuge Schwierigkeiten mit dem Stehenbleiben auf offener Strecke haben.

Was mir als problematisch für Air Berlin als Unternehmen erscheint, ist, dass mit dem Wechsel von Hunold zu Mehdorn Teufel durch Beelzebub ausgetrieben wird: Ein egozentrischer, machtbewußter Macher mit begrenzter Reflexions- und Teamfähigkeit, wird durch einen anderen ersetzt. So personenorientiert funktioniert heute aber Spitzenmanagement nicht mehr. Die Komplexität der Welt ist zu groß, als dass ihre Bewältigung als One-man-Show funktioniert…

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5 Kommentare

  1. Schade, dass H. Mehdorn nicht mehr in Heidelberg wohnt, denn sonst würden wir jetzt sicherlich einen Flugplatz in Heidelberg bekommen. Als er noch hier wohnte, war Heidelberg ans ICE-Netz angeschlossen. Kaum war er weggezogen, war Heidelberg nahezu komplett vom ICE-Netz abgekoppelt.

    Kommentar by Beate Ch. Ulrich — 19. August, 2011 @ 11:51 Uhr

  2. In der Wahl seiner Beobachtungsfoki kann der Mensch nicht vorsichtig genug sein.

    Kommentar by es — 19. August, 2011 @ 13:25 Uhr

  3. Es ist doch wie immer ganz einfach: Die Platzierung von Herrn Mehdorn ist ein geschickter Schachzug der Konkurrenz, die es im Luftverkehr im Gegensatz zur Bahn ja durchaus gibt!

    Kommentar by Anno Stockem — 19. August, 2011 @ 17:30 Uhr

  4. Ja.ja. Herr Mehdorn wollte immer gerne mit der Bahn die Lufthansa am Boden sein. Jetzt die Bahn allerdings in der Luft, wie Herr Simon sagt, Gnade Gott!!

    Kommentar by Detlef Duwe — 19. August, 2011 @ 21:26 Uhr

  5. Irgendwann sind wir halt alle DDR.

    Kommentar by Max Liebscht — 21. August, 2011 @ 20:49 Uhr

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