Metropolis
Fritz B. Simon
Gestern Abend war (wieder einmal) Weltpremiere des Films “Metropolis” von Fritz Lang. Die nun wieder zur Originallänge von 1927 rekonstruierte Version wurde auch im Fernsehen (Arte) gezeigt.
Ein Stummfilm, der durch seine Bilder fesselt. Dazu ein ganzes Symphonie-Orchester, das die Filmmusik live und synchron im Friedrichstadtpalast in Berlin spielte. Ich fand den Film toll. Weniger wegen der symbolträchtigen Schwarz-weiß-Story, sondern wegen der Architektur, des Arrangements von Menschenmassen, der Fast-schon-Leni Riefenstahl-Ästhetik.
Die Musik war entscheidend. Ohne Worte kommt man offenbar aus, nicht aber nur mit Bildern…
Ökonomisch war der Film ein Flop, was wieder einmal zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg kein Qualitätsmaßstab ist oder sein muss…
5 Kommentare
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Erstaunlich ist für mich der krasse Gegensatz zwischen technologischer Vision und soziokultureller Entwicklung.
Kommentar by es — 13. Februar, 2010 @ 13:51 Uhr
Dieser Tage Friedrich W. Murnau’s “Der letzte Mann” mit Vadda vom Götz. Diese Filme scheinen mir schon wieder sehr in unsere Zeit zu passen.
Kommentar by Max Liebscht — 14. Februar, 2010 @ 01:11 Uhr
Das Dritte vor dem Zweiten?
Kommentar by es — 14. Februar, 2010 @ 15:27 Uhr
Ja genau.
Hypnochristmutrifuz!
Kommentar by Max Liebscht — 14. Februar, 2010 @ 17:36 Uhr
Wirtschaftlicher Erfolg ist niemals ein Qualitätsmaßstab… aber das brauche ich hier ja eigentlich niemandem zu erklären. Gewiss fällt die Wahl Ihrer Worte in Rücksicht/Bewusstsein auf/über den gemeinen Volksglauben.
Kommentar by pascal — 14. Februar, 2010 @ 18:42 Uhr