Michelle Bachmann
Fritz B. Simon
Man muss sich ja wirklich Sorgen um die USA machen, speziell um die Republikanische Partei.
Es ist zwar noch nicht die Kür des Präsidentschaftskandidaten, aber ein Schritt auf dem Weg dahin: Auf einer Kirmes irgendwo in Iowa (irgendwo in den USA) gab es so etwas wie eine Abstimmung unter den Hamburger essenden und Zuchtvieh bestaunenden Besuchern, wen sie denn gern als Kandidaten der Republikanischen Partei hätten. Siegerin: Frau Bachmann. Sie gehört zu der hier schon mehrfach zitierten Tea-Party, einer bunt zusammen gewürfelten Gruppe von Menschen, die dagegen sind.
Wogegen? Ja, das ist nicht einfach zu beantworten, da es auch nicht logisch konsistent ist. Eigentlich handelt es sich um einen Haufen von Leuten, die meint es müsse sich alles ändern, weil früher alles besser war und Steuern Sozialismus sind…
Sobald es zu konkreten Vorschlägen kommt, werden Ideen deutlich, die mir (ganz persönlich! – ohne Anspruch auf objektive Wahrheit) als schwachsinnig, ideologisch verbiestert, kurzsichtig, dumm usw. (mir fehlt der hinreichend abwertende Wortschatz) erscheinen.
Wenn diese Frau oder irgendein anderer Vertreter der Tea-Party wirklich Kandidat der Republikanischen Partei werden sollte, dann gehört – wie ich irgendwo gelesen habe – sofort der Sektenbeauftragte dort hin geschickt.
Eigentlich könnte es mir/uns ja egal sein, was da im fernen Amerika geschieht, aber leider hat es Auswirkungen auf uns, wenn die das Weltfinanzsystem bestimmen, Kriegen anzetteln usw.
4 Kommentare
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Warum in die Ferne schweifen….
Oliver Lepsius gab ein nachlesenswertes Interview im Tagesspiegel zum Thema Politik und Verfassung:
http://www.tagesspiegel.de/politik/niemand-traut-sich-an-heikle-zukunftsfragen/4493604.html
Die Beschreibung der Inhaltslosigkeit von Politik als „Loch“ irritiert mich allerdings. Löcher haben in meiner Vorstellung einen Rand…..
Kommentar by es — 15. August, 2011 @ 10:17 Uhr
Wir wollen unseren Kaiser Wilhelm wieder haben!
Kommentar by Max Liebscht — 15. August, 2011 @ 23:09 Uhr
In the end they will lay their freedom at our feet and say to us, “Make us your slaves, but feed us”
Fyodor Dostoyevsky
Kommentar by es — 16. August, 2011 @ 14:12 Uhr
Klingt nach Großinquisitor.
Unschön.
Kommentar by Max Liebscht — 16. August, 2011 @ 23:24 Uhr