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	<title>Kommentare zu: Mißbrauch</title>
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		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24435</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:53:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich hab es tatsächlich nicht so mit Joints rauchen, habe aber grundsätzlich nichts dagegen, wenn Leute sich damit in Maßen regulieren. Sollen wir etwa die europäischen Brüder und Schwestern in Holland oder neuerdings auch Tschechien kriminalisieren?
Aber wenn jemand gern ein Tüt´chen schmökt, dann könnte man dazu sicher auch hier  aus dem Nähkästchen plaudern, das auf dieser sozialen Bühne inszenieren. Fritz B. Simon hat sich in seinen Anfängen offenbar gern mit solchen Themen befaßt. Wer will wie überprüfen, ob der mitteilsame Zeitgenosse nicht einfach deliriert, phantasiert, gern lustigs Zeug erzählt? So oder so ist das nicht sauber möglich. Schon zu DDR - Zeiten war das ein Problem, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Ich glaube nicht, dass hier groß was verschwiegen / unbedingt mitgeteilt werden müßte. 
Glauben aber ist das, was den Menschen von einer Sortiermaschine noch immer unterscheidet. Auch wenn die Fuzzys und Prof. Kruse daran arbeiten, ist es schon noch ein Stück bis zur elektronisierbaren Mindcontroll. Eine Maschine kann nur wissen. Ein Mensch kann glauben, sich seinen Teil denken, verharren und sich verhalten -  ohne die Unterschiedsbildung über einen Schwellwert hinaus in eine sozial relevante Entscheidung bzw. Handlung umsetzen zu müssen. Was ich sage, gilt in dem Maße, als wir uns noch nicht in eine totale Institution zurückentwickelt haben. In einem mehr oder weniger faschistoid organisierten  Irrenhaus reicht der Verdacht und die mißverständliche Bewegung. Eine Gruppe unter Stress kann sehr schnell zu so einem faschistoiden Verein werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Begriff &quot;systemisch&quot; selber ist natürlich schon an sich reichlich albern. Keine Gestaltbildung ist definit beschreibbar. Laut Sparrer und Varga von Kibéd können wir uns dem bestenfalls annähern, &quot;systemisch&quot; zu denken. Es ist angemessener von systemischer statt von systemisch zu sprechen.
Von daher heißt mein Laden auch so wie er heißt und von daher möcht ich auch lieber als Gelegenheitssystemiker und  Strukturanthropologe gelten. Der Glaube an DAS oder mein dolles System wäre ein wenig na ja. Jeder gechlossene Raum ist ein Sarg. Distiction is perfect continence. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gleichwohl hat das Viech in uns mit seinen analogen Verrechnungsweisen da noch eher ein Händchen göttlich allgegenwärtig und allwissend zu sein als die auf verbalsprachliche Trivialisierung und entscheidungsmäßig digitale Handhabbarkeit hin orientierte Ratio. In Gruppenkörpern wie im Gehirn brauchen wir Analog - Digital- Wandler und Digital- Analog- Wandler. Ab und an müssen wir ja doch mal etwas tun und sozial Standpunkte samt beschränkter Perspektiven beziehen.  Die Pragmatik hilft die Chose klären; wann bringt mich die analoge Repräsentation eher weiter / wann komm ich an Versprachlichung, an in künstliche, an in beobachterabhängige Systeme bringen, an in Entscheidungen Transformieren nicht vorbei?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn ich mir bspw. ganz grundsätzlich die Frage stelle, ob ich anderen Menschen vertrauen kann oder mißtrauen muss, dann stelle ich mir diese Frage in einer Form, die es nicht hergibt, zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen. Es ist eine Frage, die von Kontext zu Kontext immer wieder neu a) gestellt (also aufstellungsmäßig gesprochen: Ich stelle mich samt meinem Körper als Resonanzorgan ins &quot;Kraftfeld&quot; einer mentalen Repräsentation der Fragekomponenten und lass mich überraschen, was mir unter dem Eindruck der Verkörperung dieser Konstellation in mein Bewußtsein &quot;einfallen&quot; wird) und b) bzgl. aktualisiertem Kontext immer wieder neu zu beantworten ist.
Im Zweifelsfall einfach den Satz noch mal lesen.
Diese Form der Trivialisierung wäre dann also eine eher ungeeignete. Wobei ich mir damit natürlich schon anmaße, dass ich über ihre Ziele Bescheid wüßte. Wenn Sie es sich vorgenommen haben, partout unglücklich zu werden, sind solche Formen unglücklich gestellter Fragen natürlich sehr gut geeignet, damit Sie Ihr Leben konsequenzlos im zusammengesonnenen Nirvana verdrieseln können. Sollten Sie freilich auf das Erleben von Selbstwirksamkeit, soziale Integration  in diversen Gutmenschen- Communities aus sein, so steht es Ihnen bspw. auch völlig frei, Führungskraft mit CDU - Führerschein im BKW zu werden, um es dann eines Tages um so zuverlässiger in die Luft sprengen zu können. Das ist einfach Ihre Entscheidung und Verantwortung - auch wenn Sie es dann vergessen und Ihren Ansprüchen, mit denen Sie ursprünglich angetreten sein mögen, nicht gerecht, ja untreu werden und Sprengsicherungen in ihr schönes BKA einbauen lassen gegen solche solchen subversiven Kiffer wie Sie jetzt vielleicht einer sind. Bloß von vornherein ein für alle Male zu sagen; Ich werd Führungskraft im BKA oder Widerstandskämpfer im Untergrund und sonst gar nichts - das ist doch eher langweilig und ein bißchen kindisch gedacht. Das sind doch  Fragen und Entscheidungen, die eher von der Art sind wie &quot;Steh ich heute auf oder stehe ich nicht auf?&quot; statt &quot;Bin ich schwanger oder nicht?&quot; In diesem Sinne viel Spaß im BKA! Mal sehen, ob das wirklich so einfach ist mit dem Führungskraft werden und wie lange das Ding Dank Ihrer noch steht.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab es tatsächlich nicht so mit Joints rauchen, habe aber grundsätzlich nichts dagegen, wenn Leute sich damit in Maßen regulieren. Sollen wir etwa die europäischen Brüder und Schwestern in Holland oder neuerdings auch Tschechien kriminalisieren?<br />
Aber wenn jemand gern ein Tüt´chen schmökt, dann könnte man dazu sicher auch hier  aus dem Nähkästchen plaudern, das auf dieser sozialen Bühne inszenieren. Fritz B. Simon hat sich in seinen Anfängen offenbar gern mit solchen Themen befaßt. Wer will wie überprüfen, ob der mitteilsame Zeitgenosse nicht einfach deliriert, phantasiert, gern lustigs Zeug erzählt? So oder so ist das nicht sauber möglich. Schon zu DDR &#8211; Zeiten war das ein Problem, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Ich glaube nicht, dass hier groß was verschwiegen / unbedingt mitgeteilt werden müßte.<br />
Glauben aber ist das, was den Menschen von einer Sortiermaschine noch immer unterscheidet. Auch wenn die Fuzzys und Prof. Kruse daran arbeiten, ist es schon noch ein Stück bis zur elektronisierbaren Mindcontroll. Eine Maschine kann nur wissen. Ein Mensch kann glauben, sich seinen Teil denken, verharren und sich verhalten &#8211;  ohne die Unterschiedsbildung über einen Schwellwert hinaus in eine sozial relevante Entscheidung bzw. Handlung umsetzen zu müssen. Was ich sage, gilt in dem Maße, als wir uns noch nicht in eine totale Institution zurückentwickelt haben. In einem mehr oder weniger faschistoid organisierten  Irrenhaus reicht der Verdacht und die mißverständliche Bewegung. Eine Gruppe unter Stress kann sehr schnell zu so einem faschistoiden Verein werden.</p>
<p>Der Begriff &#8220;systemisch&#8221; selber ist natürlich schon an sich reichlich albern. Keine Gestaltbildung ist definit beschreibbar. Laut Sparrer und Varga von Kibéd können wir uns dem bestenfalls annähern, &#8220;systemisch&#8221; zu denken. Es ist angemessener von systemischer statt von systemisch zu sprechen.<br />
Von daher heißt mein Laden auch so wie er heißt und von daher möcht ich auch lieber als Gelegenheitssystemiker und  Strukturanthropologe gelten. Der Glaube an DAS oder mein dolles System wäre ein wenig na ja. Jeder gechlossene Raum ist ein Sarg. Distiction is perfect continence. </p>
<p>Gleichwohl hat das Viech in uns mit seinen analogen Verrechnungsweisen da noch eher ein Händchen göttlich allgegenwärtig und allwissend zu sein als die auf verbalsprachliche Trivialisierung und entscheidungsmäßig digitale Handhabbarkeit hin orientierte Ratio. In Gruppenkörpern wie im Gehirn brauchen wir Analog &#8211; Digital- Wandler und Digital- Analog- Wandler. Ab und an müssen wir ja doch mal etwas tun und sozial Standpunkte samt beschränkter Perspektiven beziehen.  Die Pragmatik hilft die Chose klären; wann bringt mich die analoge Repräsentation eher weiter / wann komm ich an Versprachlichung, an in künstliche, an in beobachterabhängige Systeme bringen, an in Entscheidungen Transformieren nicht vorbei?</p>
<p>Wenn ich mir bspw. ganz grundsätzlich die Frage stelle, ob ich anderen Menschen vertrauen kann oder mißtrauen muss, dann stelle ich mir diese Frage in einer Form, die es nicht hergibt, zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen. Es ist eine Frage, die von Kontext zu Kontext immer wieder neu a) gestellt (also aufstellungsmäßig gesprochen: Ich stelle mich samt meinem Körper als Resonanzorgan ins &#8220;Kraftfeld&#8221; einer mentalen Repräsentation der Fragekomponenten und lass mich überraschen, was mir unter dem Eindruck der Verkörperung dieser Konstellation in mein Bewußtsein &#8220;einfallen&#8221; wird) und b) bzgl. aktualisiertem Kontext immer wieder neu zu beantworten ist.<br />
Im Zweifelsfall einfach den Satz noch mal lesen.<br />
Diese Form der Trivialisierung wäre dann also eine eher ungeeignete. Wobei ich mir damit natürlich schon anmaße, dass ich über ihre Ziele Bescheid wüßte. Wenn Sie es sich vorgenommen haben, partout unglücklich zu werden, sind solche Formen unglücklich gestellter Fragen natürlich sehr gut geeignet, damit Sie Ihr Leben konsequenzlos im zusammengesonnenen Nirvana verdrieseln können. Sollten Sie freilich auf das Erleben von Selbstwirksamkeit, soziale Integration  in diversen Gutmenschen- Communities aus sein, so steht es Ihnen bspw. auch völlig frei, Führungskraft mit CDU &#8211; Führerschein im BKW zu werden, um es dann eines Tages um so zuverlässiger in die Luft sprengen zu können. Das ist einfach Ihre Entscheidung und Verantwortung &#8211; auch wenn Sie es dann vergessen und Ihren Ansprüchen, mit denen Sie ursprünglich angetreten sein mögen, nicht gerecht, ja untreu werden und Sprengsicherungen in ihr schönes BKA einbauen lassen gegen solche solchen subversiven Kiffer wie Sie jetzt vielleicht einer sind. Bloß von vornherein ein für alle Male zu sagen; Ich werd Führungskraft im BKA oder Widerstandskämpfer im Untergrund und sonst gar nichts &#8211; das ist doch eher langweilig und ein bißchen kindisch gedacht. Das sind doch  Fragen und Entscheidungen, die eher von der Art sind wie &#8220;Steh ich heute auf oder stehe ich nicht auf?&#8221; statt &#8220;Bin ich schwanger oder nicht?&#8221; In diesem Sinne viel Spaß im BKA! Mal sehen, ob das wirklich so einfach ist mit dem Führungskraft werden und wie lange das Ding Dank Ihrer noch steht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pascal</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24432</link>
		<dc:creator>pascal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 01:43:10 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Salute :-),&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Der Imperativ von Försters bedeutet nicht,...&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nein nein, ich hatte mich eher auf die expliziten Beispiele bezogen, bzw. all jene möglichen Beispiele, mit denen ich mich politisch oder ideologisch in meinen jungen Jahren schon zu sehr positionieren würde, was mir späterhin (wenn ich dann Mitglied der CDU, politischer Berater, Diplomat im Außendienst oder Führungskraft im BKA werden möchte) eventuell zum Verhängnis werden könnte. Es gibt ja sicher auch Dinge, die Sie im Verborgenen halten. Zum Beispiel falls Sie ab und zu mal gerne einen Joint rauchen. Das würden Sie hier vermutlich auch nicht zum Besten geben. Wäre zumindest nicht zu empfehlen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Menschen systemisch.... also naja. Vielleicht mal in einem Zustand überirdischer Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Oder bei größter Niedergeschlagenheit, da sehen sie dann mal die andere Seite, aber das macht es ja noch nicht systemisch. Also in aller Regel, finde ich, sind Menschen äußerst unreflektiert und absolutierend. Macht biologisch ja auch irgendwie Sinn. Sogar wir selbsternannten Alltagsgenies neigen ja in den falschen Momenten (womit man fast die Menge der emotional bewegten Momente meinen könnte) noch zu Stumpfsinnigkeiten (wie Sie selbst bemerkt haben).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gute Nacht! Und auf bald.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Salute <img src='http://www.carl-auer.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ,</p>
<p>&#8220;Der Imperativ von Försters bedeutet nicht,&#8230;&#8221;</p>
<p>Nein nein, ich hatte mich eher auf die expliziten Beispiele bezogen, bzw. all jene möglichen Beispiele, mit denen ich mich politisch oder ideologisch in meinen jungen Jahren schon zu sehr positionieren würde, was mir späterhin (wenn ich dann Mitglied der CDU, politischer Berater, Diplomat im Außendienst oder Führungskraft im BKA werden möchte) eventuell zum Verhängnis werden könnte. Es gibt ja sicher auch Dinge, die Sie im Verborgenen halten. Zum Beispiel falls Sie ab und zu mal gerne einen Joint rauchen. Das würden Sie hier vermutlich auch nicht zum Besten geben. Wäre zumindest nicht zu empfehlen.</p>
<p>Menschen systemisch&#8230;. also naja. Vielleicht mal in einem Zustand überirdischer Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Oder bei größter Niedergeschlagenheit, da sehen sie dann mal die andere Seite, aber das macht es ja noch nicht systemisch. Also in aller Regel, finde ich, sind Menschen äußerst unreflektiert und absolutierend. Macht biologisch ja auch irgendwie Sinn. Sogar wir selbsternannten Alltagsgenies neigen ja in den falschen Momenten (womit man fast die Menge der emotional bewegten Momente meinen könnte) noch zu Stumpfsinnigkeiten (wie Sie selbst bemerkt haben).</p>
<p>Gute Nacht! Und auf bald.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24431</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:25:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Standhalten? Labiles Ego? Blühen Sie, blühen Sie!
Bzgl. der Frage nach der Integration klingen Sie jetzt ja schon viel gesetzter. Aufatmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Imperativ von Försters bedeutet nicht, dass wir ohne Entscheidungen; End - Unterscheidungen auskommen können. Als Führungskraft und Entscheider für Ihr eigenes Leben kommen Sie an der Dialektik von Information und Entscheidung nicht vorbei. Ich natürlich auch nicht. Am Verhältnis von Kontext, Fokus und Ziel entscheidet sich, ob wir gerade mehr an Trivialisierung (bspw. Verbalsprache) oder mehr an Aufladung mit informativen Unterschiedsbildungen brauchen. Sie werden Entscheidungen treffen und sich und andere beschränken müssen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowohl an den Leuten wie an den Strukturen der Problembearbeitung läßt sich arbeiten.
Zumindest hab ich bei meinem Kram den Eindruck, dass trotz übelster Verkrustung doch bissel was geht. . Früher hab ich mich mehr geärgert über Systemaffen und Rahmenstrukturen. Ganz oder gar nicht! Heute fällt mir die sportliche Sichtweise auf die Herausforderung leichter. Wo sich der Hebel ansetzen läßt, sieht man am besten von nahem. Coole Mentoren und Vorarbeiter sind wichtig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Menschen denken m.E. ansatzweise durchaus &quot;systemisch&quot;. Unvermeidlich scheint mir das. Es ist nur so eine Sache, sich daran zu erinnern und dann das dafür geeignete Sprachspiel zu inszenieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Standhalten? Labiles Ego? Blühen Sie, blühen Sie!<br />
Bzgl. der Frage nach der Integration klingen Sie jetzt ja schon viel gesetzter. Aufatmen.</p>
<p>Der Imperativ von Försters bedeutet nicht, dass wir ohne Entscheidungen; End &#8211; Unterscheidungen auskommen können. Als Führungskraft und Entscheider für Ihr eigenes Leben kommen Sie an der Dialektik von Information und Entscheidung nicht vorbei. Ich natürlich auch nicht. Am Verhältnis von Kontext, Fokus und Ziel entscheidet sich, ob wir gerade mehr an Trivialisierung (bspw. Verbalsprache) oder mehr an Aufladung mit informativen Unterschiedsbildungen brauchen. Sie werden Entscheidungen treffen und sich und andere beschränken müssen. </p>
<p>Sowohl an den Leuten wie an den Strukturen der Problembearbeitung läßt sich arbeiten.<br />
Zumindest hab ich bei meinem Kram den Eindruck, dass trotz übelster Verkrustung doch bissel was geht. . Früher hab ich mich mehr geärgert über Systemaffen und Rahmenstrukturen. Ganz oder gar nicht! Heute fällt mir die sportliche Sichtweise auf die Herausforderung leichter. Wo sich der Hebel ansetzen läßt, sieht man am besten von nahem. Coole Mentoren und Vorarbeiter sind wichtig.</p>
<p>Menschen denken m.E. ansatzweise durchaus &#8220;systemisch&#8221;. Unvermeidlich scheint mir das. Es ist nur so eine Sache, sich daran zu erinnern und dann das dafür geeignete Sprachspiel zu inszenieren. </p>
<p>In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pascal</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24426</link>
		<dc:creator>pascal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:07:08 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;&quot;Ansonsten scheint mir mit Verlaub, dass es Ihnen beliebt, die Verhältnisse zu trivialisieren. A) Fragen, die alltäglich immer wieder neu zu beantworten sind, versuchen Sie ein für alle Mal zu beantworten.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nein, naja, jein. Ich trivialisiere vielleicht gerne die Verhältnisse. Das ist doch eigentlich normal, das machen Menschen am laufenden Band, um einfacher schlussfolgern zu können, oder auch die Schlussfolgerungen nur einfacher darzustellen. Man tut damit den funktionalen Wirklichkeiten doch nicht unrecht, so lange man die Umgebungsvariabeln/Rahmengrenzen im Hinterkopft hält. Die menschliche Sprache ist darüber hinaus sehr beschränkt und eine gängige Formulierung lässt in dieser Hinsicht kaum andere spontane Rückschlüsse zu, als dass jemand trivialisiere, so er sich denn keine riesige Mühe gibt, einem solchen Schluss im Vorhinein so gut es geht entgegenzuwirken. Aber habe ich Lust, mich in jedem Satz zwölf Mal zu relativieren? Ne ne, dann lieber business as usual. Ich hätte ja auch nicht Unrecht, wenn ich sagen würde, dass Fernsehen verblödet. Ich wäre bloß ein Idiot, wenn es deswegen ein Verbot des Fernsehens fordern würde. Dass ICH &quot;in Entweder/Oder-Kategorien denke&quot; (zu allen Zeiten oder was?), war Ihre Schlussfolgerung, die ich durch meine Formulierungen vielleicht nahegelegt habe. Dennoch haben Sie falsch geschlussfolgert. Menschen denken nicht systemisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Nachdem es Ihnen offenbar gefällt, sich die Fragen in genau der Form zu stellen, dass sie mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht sinnvoll beantwortbar sind, kommt es auf ein paar weitere solcher verkehrt gestellten Fragen sicher nicht an.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Welche Fragen stelle ich MIR denn? Warum schließen Sie aus einer Veröffentlichung reduktionalistischer Probemstellungen, dass MICH genau diese Dinge beschäftigen? Vielleicht möchte ich bloß Sie beschäftigen! Trivialisierungen sind unvermeidbar. Ankerfehler sind unvermeidbar. Auch für Sie. Sie lesen diesen Text und gewichten automatisch die Kommunikationskomponente zu hoch. Der Anteil der direkten Erwiderung. Diese beiden meine Absätze lesen sich wie ein stümperhafter hilfloser Rechtfertigungsversuch, nicht wahr? Aber sie lassen sich auch anders lesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Es steht Ihnen doch völlig frei, 10 000 Leute zu mobilisieren, die mit Ihnen bspw. in die FDP eintreten! Bei wem fangen Sie an? Oder die allerblödeste UNI scheinheilig zu unterwandern.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es steht mir völlig frei, aber ich schränke damit meine zukünftigen Handlungsmöglichkeiten ein (Foersters Imperativ!). Mal davon abgesehen dass die 2. Idee auf mich wenig vielversprechend wirkt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch glaube ich, dass meine Formulierung der &quot;Verblödung der Uni&quot; falsche Interpretationen nahe gelegt hat. Ich meinte damit gar nicht so sehr die von Ihnen (allen) gerne angesprochene Blödheit (i.d.R. ja nur Starrheit) von Organisationen (vielelicht auch ein bisschen), sondern vielmehr die Menschen. Die Form der Wissensübermittlung wie sie in der Uni stattfindet, war für mich einfach äußerst zeitraubend und ineffizient. Das heißt ja nicht, dass Sie es generell ist. Darüber wollte ich gar keine Aussage treffen. Vielen Leuten hilft es, oder sie lernen genau dabei das Wesentliche, wenn sie in (überfüllten, das ist sicher zu kritisieren) Seminarräumen sitzen und sich zwei Stunden lang über irgendein Pseudoproblem das Maul fusselig reden. Mir hat das nicht geholfen. Darüber hinaus weiß ich mittlerweile auch, welchen Weg ich gehen möchte, brauche also keine Hilfestellung mehr von Ihnen (wie ich sie vor zwei Jahren noch nötig gehabt hätte [schon wieder so eine gefährliche Formulierung, denn ich hätte sie ja nicht nötig gehabt, wenn nun doch alles glatt gegangen ist]). Dennoch danke ich für Ihre Erwiderungen. Vor zwei Jahren hätte ich sie wahrscheinlich überhaupt nicht verarbeiten können, da die Labilität meines Egos Ihrem forschen Schreibstil (gewiss auch häufig eine Überinterpretation des Rezipienten) nicht standgehalten hätte. Oh, eine Stilblüte!&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ansonsten scheint mir mit Verlaub, dass es Ihnen beliebt, die Verhältnisse zu trivialisieren. A) Fragen, die alltäglich immer wieder neu zu beantworten sind, versuchen Sie ein für alle Mal zu beantworten.&#8221;</p>
<p>Nein, naja, jein. Ich trivialisiere vielleicht gerne die Verhältnisse. Das ist doch eigentlich normal, das machen Menschen am laufenden Band, um einfacher schlussfolgern zu können, oder auch die Schlussfolgerungen nur einfacher darzustellen. Man tut damit den funktionalen Wirklichkeiten doch nicht unrecht, so lange man die Umgebungsvariabeln/Rahmengrenzen im Hinterkopft hält. Die menschliche Sprache ist darüber hinaus sehr beschränkt und eine gängige Formulierung lässt in dieser Hinsicht kaum andere spontane Rückschlüsse zu, als dass jemand trivialisiere, so er sich denn keine riesige Mühe gibt, einem solchen Schluss im Vorhinein so gut es geht entgegenzuwirken. Aber habe ich Lust, mich in jedem Satz zwölf Mal zu relativieren? Ne ne, dann lieber business as usual. Ich hätte ja auch nicht Unrecht, wenn ich sagen würde, dass Fernsehen verblödet. Ich wäre bloß ein Idiot, wenn es deswegen ein Verbot des Fernsehens fordern würde. Dass ICH &#8220;in Entweder/Oder-Kategorien denke&#8221; (zu allen Zeiten oder was?), war Ihre Schlussfolgerung, die ich durch meine Formulierungen vielleicht nahegelegt habe. Dennoch haben Sie falsch geschlussfolgert. Menschen denken nicht systemisch.</p>
<p>&#8220;Nachdem es Ihnen offenbar gefällt, sich die Fragen in genau der Form zu stellen, dass sie mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht sinnvoll beantwortbar sind, kommt es auf ein paar weitere solcher verkehrt gestellten Fragen sicher nicht an.&#8221;</p>
<p>Welche Fragen stelle ich MIR denn? Warum schließen Sie aus einer Veröffentlichung reduktionalistischer Probemstellungen, dass MICH genau diese Dinge beschäftigen? Vielleicht möchte ich bloß Sie beschäftigen! Trivialisierungen sind unvermeidbar. Ankerfehler sind unvermeidbar. Auch für Sie. Sie lesen diesen Text und gewichten automatisch die Kommunikationskomponente zu hoch. Der Anteil der direkten Erwiderung. Diese beiden meine Absätze lesen sich wie ein stümperhafter hilfloser Rechtfertigungsversuch, nicht wahr? Aber sie lassen sich auch anders lesen.</p>
<p>&#8220;Es steht Ihnen doch völlig frei, 10 000 Leute zu mobilisieren, die mit Ihnen bspw. in die FDP eintreten! Bei wem fangen Sie an? Oder die allerblödeste UNI scheinheilig zu unterwandern.&#8221;</p>
<p>Es steht mir völlig frei, aber ich schränke damit meine zukünftigen Handlungsmöglichkeiten ein (Foersters Imperativ!). Mal davon abgesehen dass die 2. Idee auf mich wenig vielversprechend wirkt.</p>
<p>Auch glaube ich, dass meine Formulierung der &#8220;Verblödung der Uni&#8221; falsche Interpretationen nahe gelegt hat. Ich meinte damit gar nicht so sehr die von Ihnen (allen) gerne angesprochene Blödheit (i.d.R. ja nur Starrheit) von Organisationen (vielelicht auch ein bisschen), sondern vielmehr die Menschen. Die Form der Wissensübermittlung wie sie in der Uni stattfindet, war für mich einfach äußerst zeitraubend und ineffizient. Das heißt ja nicht, dass Sie es generell ist. Darüber wollte ich gar keine Aussage treffen. Vielen Leuten hilft es, oder sie lernen genau dabei das Wesentliche, wenn sie in (überfüllten, das ist sicher zu kritisieren) Seminarräumen sitzen und sich zwei Stunden lang über irgendein Pseudoproblem das Maul fusselig reden. Mir hat das nicht geholfen. Darüber hinaus weiß ich mittlerweile auch, welchen Weg ich gehen möchte, brauche also keine Hilfestellung mehr von Ihnen (wie ich sie vor zwei Jahren noch nötig gehabt hätte [schon wieder so eine gefährliche Formulierung, denn ich hätte sie ja nicht nötig gehabt, wenn nun doch alles glatt gegangen ist]). Dennoch danke ich für Ihre Erwiderungen. Vor zwei Jahren hätte ich sie wahrscheinlich überhaupt nicht verarbeiten können, da die Labilität meines Egos Ihrem forschen Schreibstil (gewiss auch häufig eine Überinterpretation des Rezipienten) nicht standgehalten hätte. Oh, eine Stilblüte!</p>
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		<title>Von: es</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24422</link>
		<dc:creator>es</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:32:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Aus kleines Licht!
Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild;
Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht
Sein Stündchen auf der Bühn&#039; und dann nicht mehr
Vernommen wird, ein Märchen ist&#039;s erzählt
Von einem Dummkopf voller Klang und Wut,
Das nichts bedeutet.
Macbeth&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus kleines Licht!<br />
Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild;<br />
Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht<br />
Sein Stündchen auf der Bühn&#8217; und dann nicht mehr<br />
Vernommen wird, ein Märchen ist&#8217;s erzählt<br />
Von einem Dummkopf voller Klang und Wut,<br />
Das nichts bedeutet.<br />
Macbeth</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24419</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:06:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1616#comment-24419</guid>
		<description>&lt;p&gt;Da die liebe Frau Taraba die Carl Auer UNI schwänzt und Herr Simon sich als Führungskraft leider immer wieder als chronisch verantwortungsscheu  erwiesen hat, ist es offenbar an mir armen Sünder, theologische Aufklärungsarbeit und Seelenrettung zu leisten. Man kann es natürlich nur versuchen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zunächst aber der schöngeistige Nachtrag zur Rückgängigmachung der Rückgängigmachung der Bodenreform:
Wer über reale Werte verfügt und diese auch zu bevorraten und schützen vermag, der verfügt über die Macht zu geben und zu nehmen (Arbeits- und Kampfkraft sind zwar phasenweise auch überschüssig neben Wasser, Acker, Strom, Speck, Sprit e.t.c. aber dennoch einigermaßen wertbeständig.). Das ist schon jetzt so. In welchem Maße aber wird das so sein, wenn wir zum Semmelnkaufen mit Schubkarre statt Portemonnaie anrücken müssen? Die realen Werte verleihen diese Macht dann um so mehr. All der Mindfuck interessiert in solchen Zeiten ausgesprochen wenig. Mieser Wechselkurs.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Leute rätseln immer noch über das Wörgl- Experiment und tun wichtig mit ihren Regionalwährungen. Was viele liebe Leute nicht begriffen haben, dass Wörgl längst läuft. Wer innerhalb der bemessenen Frist seine Chips nicht eingetauscht hat, kann sich sein Phantasiegeld in den Allerwertesten stecken. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den Größenordnungen jedenfalls, in denen die letzten Jahre reale Werte umverlagert und gegen zunehmend symbolische Werte eingetauscht wurden, da ist Deflation nicht die wesentlich  schlechtere Variante für wirklich Vermögende. Was die billigen Chips immerhin betrifft  - selbst eine Ruine in der Post - DDR stellt einen realen Wert und nice to have dar anstatt nur Zettel und poesievolle Kontoziffern. Wer über reale Werte verfügt, wird so oder so noch dazu gewinnen.  Inflation wäre einfacher, naheliegender, um in dieser Schafsverarsche wieder auf 0 zu kommen. Das ist aber auch alles. Im Krieg sind wir ja schon – soweit dss überhaupt einen noch wundert oder irgendwie stört. Inflation hat oft genug funktioniert und wird wieder funktionieren. So dall wie die Leute Dank Multimedia inzwischen sind, wird sich das Gezappel in Grenzen halten. Weder die Welt noch Oma klein Häuschen retten wir durch Tastaturengeklapper. 
D i e  Einsicht aber hatten wir bisher nicht zu erbringen gehabt. Hausaufgabe lautet: a) Geld oder besser was Äquivalentes einhandeln, b)  in eine bevorratbare Form bringen, da Sie und ihre Lieben mal davon was abbeißen können und c) die Werte schützen lernen. Von Vermehren ist da noch nix gesagt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Solange die &quot;Leistungsverweigerung&quot; nicht existenzbedrohlich wird, stellen sich bei manchen Bohemiens die existenziellen Fragen nicht in der Weise, dass Kreativität als Form von Resilienz hinreichend vitalisiert würde. Das ist bei vielen Künstlern m.E. der Hintergrund: Irgendeine Oma, von der man zumindest intuitiv weiß, dass es mal was zu erben gibt, als letzte Ausfahrt. &quot;Schrei wenn Du brennst!&quot; (Bukowski) fällt mir dazu nur ein oder &quot;Kunst ist das, was man tut, wenn einem gar nichts anderes übrig bleibt.&quot; Ich persönlich kann die bürgerlichen Leistungsverweigerer daher in aller Regel nur bedingt ernst nehmen. Der Bäcker, die einsame Omi von schräg gegenüber, der Weihnachtsmann vom Arbeitsamt. Wer von denen macht keine Kunst? Nach Beuys ist das unausweichlich. Die einen machen mehr Kompromisse dabei, die anderen weniger. Manche Leut kommen gar nicht aus der Kunst heraus. Mir hängt das dauernd Kunst machen müssen zum Halse heraus. 
Aber Kompromisse machen, gute Kompromisse machen, ist eben auch schon wieder eine Kunst für sich. Und Ansonsten: Konsequentes Versagen ist auch irgendwo ein Erfolg. Ein Grund mehr, bspw. die Kunst von diesem Künstler zu lieben; http://www.youtube.com/watch?v=gOCMosXIG-g&amp;feature=related  &amp; 
http://www.youtube.com/watch?v=Hijq1pWNXL8&amp;NR=1&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei den Unis ist es ja womöglich wie mit gruppendynamischen Veranstaltungen oder Äpfeln. Die Unis, Orgas, Gruppen sind mehr oder weniger blöde bis genial. Die Äpfel mehr oder weniger schmackhaft oder nur noch für die Maden genießbar. Gerade an den allerblödesten Unis wird die Blödheit nicht von alleine weichen. Man wird ein bißchen nachhelfen müssen. Und eine Vorläufigkeit durch die nächste ersetzen. Bis andere wieder was auszusetzen haben. Wenn Ihnen das als künstlerische Herausforderung zu groß angelegt ist, gibt es ja womöglich welche, die ein ganz klein bißchen weniger blöde sind... In der Richtung wäre wohl die lösungsorientiertere Herangehensweise. Die Sie sicher kennen oder im Zweifelsfall nachlesen und anwenden können. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ansonsten scheint mir mit Verlaub, dass es Ihnen beliebt, die Verhältnisse zu trivialisieren. A) Fragen, die alltäglich immer wieder neu zu beantworten sind, versuchen Sie ein für alle Mal zu beantworten. Was meinen Sie, auf welcher Art Veranstaltung Sie sind? Müssen Sie kämpfen oder reicht es, lieb zu sein? http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/diaet-gesund/2010-02/galerie/raucher-schock-kampagne.phtml
Ist die Gesellschaft ein Art familiäres Gemeinwesen mit Solidarverpflichtung Ihnen gegenüber oder gilt „homo homini lupus est“? Wenn Sie letzteres als versuchsweise Arbeitshypothese annehmen wollten, was würde das ändern? Das Wort „Leistungsverweigerer“ scheint mir auf eine Verwechslung der Rahmendefinitionen hinzudeuten, die durch Begriffe wie &quot;Mutterland&quot; und &quot;Vater Staat&quot; befördert wird. Niemand fordert etwas von Ihnen. Es macht in einer Massengesellschaft keinen Unterschied, ob es Sie gibt, wenn Sie selbst den Unterschied nicht zwingend nahelegen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was wäre, wenn Sie von lauter leckeren Menschenfressern umgeben wären? Die würden Sie mögen, rein um ihrer selbst willen. Oder vielleicht sind Sie von lauter Menschenaffen umgeben? Das würde es immerhin erklärlicher machen, dass Sachargumente speziell im Schulkontext nur im absoluten Notfall geeignet sind, Ihnen Geltung und Anerkennung ein zu bringen. Beziehungsaspekt first. Falls Sie das trösten kann: Die schlimmsten Betonköpfe und Oberpaviane an den UNI´s &quot;von heute&quot; sind die zornigsten jungen Männer von einst. Selbst in einer Gemeinschaft von Heiligen werden Sie sich Ihren Platz erkämpfen müssen. Make love not Peace. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit derart archaischen Erwartungen, wie Sie an Ihr psychosoziales Integrationsprojekt heranzugehen scheinen, das ist sympathisch aber - möglicherweise - weltfremd. Wir sind keine Stammesgemeinschaft mehr, die auf sie angewiesen wäre - noch Sie unbedingt auf diese. Die Gemeinschaft der Mitgesellschafter braucht Sie offensichtlich nicht, sonst hätte sie sicher schon mal bei Ihnen an der Türe gekloppft und bitte, bitte gesagt. 
Sie haben es bei dieser Form von Gesellschaft, UNI- Betrieb leider nicht mit einem familiär aufgelegten  Indianerstamm zu tun. Die würden Ihnen gegenüber vielleicht nicht nur bitte, bitte sagen sondern auch rabiat werden und Ihnen in den Hintern treten, wenn Sie den mehr oder minder beschränkten Rules Ihrer Ursprungsgemeinschaft die Gefolgschaft versagen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Je kompromissloser Sie die Beschränktheit der Gemeinschaft potentieller KundInnen für Ihre mehr oder weniger kompromissbehaftete Gebrauchskunst ablehnen, desto weniger bzw. später wird man umgekehrt geneigt sein, Sie samt Ihrer originellen Perspektiven anzuerkennen. Posthum kriegen Sie dann totsicher ihren Master, Ehrendoktor, Heiligenscheinorden für besondere Verdienste an der künstlerisch aufgeschlossenen Weltöffentlichkeit. Dafür können Sie sich noch nicht mal ein Ohr wieder annähen lassen. Was wollen Sie jetzt?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;B) Aus Verhältnissen, die sich realiter vorzüglich über  analoge Mehr- oder- weniger Abbildungen erschließen dürften, behagt es Ihnen, entweder / oder zu machen. Blöd oder nicht blöd. Politisches Engagement 100% oder 0 %. Wisch oder nicht Wisch. Sinnvoll einbringen oder Fuck You! Ich selber verfalle gern in so ein Schwarz/weiß- denken, wenn ich mich übertrieben ärgere. Ärger muss man zwar manchmal auch genießen, um was draus lernen zu können. Zu wundern aber brauche ich mich nicht, wenn ich zu trivialen Ergebnissen komme folgedessen ich die Verhältnisse trivialisiere. Stattdessen: Was ist der erste kleinstmögliche Schritt, den ich schon jetzt tun kann? Es steht Ihnen doch völlig frei, 10 000 Leute zu mobilisieren, die mit Ihnen bspw. in die FDP eintreten! Bei wem fangen Sie an? Oder die allerblödeste UNI scheinheilig zu unterwandern. Auch das könnten Sie in Angriff nehmen. Nehmen Sie sich an Jojo Fischer ein Beispiel: In der Zielgerade können Sie ja versuchen, das Ganze etwas anders zu gestalten als das alte Schwabbel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit dem lästigen Wisch ist es wie mit jeder anderen Eintrittskarte auch. Es ist Mist, wenn man so Sachen grad nicht am Mann hat. Aber wenn man erst einmal drin ist im exclusiven Club, interessiert sich ohnehin keine S. mehr dafür. Wenn Ihnen das Schlange stehen und an der Eintrittskasse bezahlen zu albern ist, erfinden Sie was eigenes! Machen Sie Ihr eigenes Curriculum, Kokolorum e.t.c. und geben dafür Eintrittkarten, Ablassbriefe und all die Wische heraus. Und bereiten Sie sich und Ihren Lehrbetrieb gut vor! Denn mit geradezu gesetzmäßiger Wahrscheinlichkeit wird eines passieren: Eines fernen Tages wird jemand bei Ihnen vor der Tür stehen und zeigt Ihnen den Stinkefinger. Vielleicht erinnern Sie sich dann gar nicht mehr daran, dass Sie auch einmal so eine Nervensäge waren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von daher: Biolehrerin hin, Lamarque her. Auf wen warten Sie? Wenn die Schulen, Unis als Organisationen schlauer und innovationsfreundlicher wären, wären Leute wie Herr Simon oder auch meine Wenigkeit arbeitslos oder müßten noch schlimmeren Zumutungen nachgehen. Im Meer bspw. umgeben sich die großen Bestien mit so Putzerfischen. Selbst dass Biolehrerinnen und Masterstudiengänge mitunter etwas schlicht gestrickt sind, hat in der Regel seinen guten Sinn. Finden Sie heraus welchen? Welchen Sinn es FÜR SIE machen könnte, dass die Verhältnisse imperfekt aber vorläufig noch am Leben und mitgestaltbar sind. &quot;Probleme sind Lösungen!&quot; sagen die Systemgläubigen – kriegen Sie heraus, a) für wen das, was Sie ärgert, eine Lösung ist und für wen es ein Problem ist und dann, b) wo für Sie eine günstige Position dazwischen ist, von wo aus Sie sich wichtig machen und vermitteln können. Es ist furchtbar einfallslos aber die erwachsenen Leute machen das alle so.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klar ist dabei, für das Spiel von Angebot und Nachfrage der mehr oder weniger kompromissbehafteten künstlichen Verhaltensbeiträge vom Bäcker, Organisationsberater, Wischaussteller bzw. Wischverweigerer, Darwin-InterpretInnen und Ihnen selbst gelten natürlich die Spielregeln der Radikalen Marktwirtschaft. Die Chancen für Ihr einzigartiges Life - Investment werden im Wartezimmer nicht besser. Wer ist nicht einzigartig? Womit können Sie sich wichtig machen? Kultivieren Sie Bodenbakterien, welche die Schwermetalle aus verseuchten Ackerboden binden, machen Sie einen lustigen Film http://www.youtube.com/watch?v=QnQX09DZLYE oder erfinden Sie einen unerhörten Handyklingelton für die Sedierten. Je nachdem was Sie mögen  .... Watzlawick schreibt irgendwo so was wie; Wenn einer 20 ist und noch nicht viel geleistet hat, dann sagt man: „Das ist aber ein vielversprechender junger Mann!“ Wenn einer dann 30 ist und noch nicht viel geleistet hat, dann sagt man: „Das ist ein viel versprechender junger Mann. Der weiß das aber und läßt sich Zeit.“ Nur wenn einer 40 ist, dann  – anders als im Märchen - sagt man das irgendwie nicht mehr. Nicht mit dem vielversprechend, nicht mit dem jung und nicht mit dem ganzen Rest der noch dranhängt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem es Ihnen offenbar gefällt, sich die Fragen in genau der Form zu stellen, dass sie mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht sinnvoll beantwortbar sind, kommt es auf ein paar weitere solcher verkehrt gestellten Fragen sicher nicht an. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;http://www.youtube.com/watch?v=00CTHH92AYg
Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch eine halbe Stunde zu leben. Das ist ja wirklich nicht allzu viel. Gott hat Sie gerade aus einer eilig zusammengescharrten Handvoll Staub geformt und probeweise mit seinem göttlichen Hauch beseelt. „Du bist aber eine komische Nummer!“, wundert er sich selbst und schüttelt seinen Kopf. „Willst Du es denn überhaupt drauf ankommen lassen auf die halbe Stunde und draußen Dein Glück versuchen?“ Wahrscheinlich winken Sie stolz ab und lassen sich wieder auseinanderlegen und mit dem anderen Matsch verrühren. Ein halbe Stunde Leben. Das ist ja wirklich nicht viel. Wozu erst damit anfangen. 
Immerhin, es gibt Geschöpfe, für die gilt ein Tag wie ein Leben. Vielleicht kommen Sie als Eintagsfliege zur Welt. Während Sie durch ein Gebirge wandern aus angedauten Apfelresten, erscheint märchengleich eine wunderschöne Fee hinter einer Spelze. In Gestalt einer Fruchtfliege bietet sie sich ihnen dar und fragt Sie, ob Sie noch einen halben Tag leben wollen oder sich mit ihr unter einem Erdrutsch aus Kartoffelschalen begraben lassen wollen. Einige tausend Sekunden wären das immerhin.
Sie können sich aber auch ganz einfach vorstellen, dass Sie ein ganz normaler Mensch mit landesüblichem Zeitempfinden sind. Sie kommen gerade vom Fluss um ihrer unter Bleivergiftung leidenden Mutter Wasser für Ihre Hirsepampe zu bringen. Sie haben überhapt keinen Bock mehr auf all den Dreck und das versiffte Wasser. Da grinst Ihnen ein zahnloser Bettler durch seinen Haarfilz zu: „Dich kotzt es voll an, was! Zieh Dir doch einfach eine Plastiktüte über den Kopf. Das kickt voll krass und das Schlimmste, was passieren kannst, ist, dass das ganze Elend endlich aufhört und vorbei ist.“ Also, man kann sich der existentiellen Frage ja mal in so einer Form stellen. Will ich überhaupt leben unter so scheiss Konditionen? Komischerweise wollen viele. Bis ums Verrecken klammern, die sich an jede Minute, die noch irgendwie was hergeben könnte. Falls das Letzte jetzt Ihr Vorstellunsgvermögen zu sehr gefordert hat, können Sie sich auch einfach in ein ganz alltägliches T-Raumbild vertiefen und sich ausmalen, die von Ihnen für am wenigsten blöd eingeschätzte Schönheit würde „Natalie“ heißen und George Michael hören. Derart schreckliche Grausamkeiten kommen immer wieder vor unter weiblichen Säugern. Sie werden deshalb wahrscheinlich bitter leiden. Aber Sie werden aufgrund des überzeugenden Hüftschwungs dranbleiben, Kompromisse eingehen, innere Konflikte ausstehen und darauf hoffen, dass es sich mit George noch verwächst. Quasi so was wie kämpfen. Stellen Sie sich nun einfach noch vor, die am wenigsten blöde UNI würde &quot;Natalie&quot; heißen. Dann stellt sich die Frage nämlich nur noch derart WIE sportlich Sie sind und nicht, OB.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;LG&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Theologe ist bestimmt auch ein schöner Beruf.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da die liebe Frau Taraba die Carl Auer UNI schwänzt und Herr Simon sich als Führungskraft leider immer wieder als chronisch verantwortungsscheu  erwiesen hat, ist es offenbar an mir armen Sünder, theologische Aufklärungsarbeit und Seelenrettung zu leisten. Man kann es natürlich nur versuchen.</p>
<p>Zunächst aber der schöngeistige Nachtrag zur Rückgängigmachung der Rückgängigmachung der Bodenreform:<br />
Wer über reale Werte verfügt und diese auch zu bevorraten und schützen vermag, der verfügt über die Macht zu geben und zu nehmen (Arbeits- und Kampfkraft sind zwar phasenweise auch überschüssig neben Wasser, Acker, Strom, Speck, Sprit e.t.c. aber dennoch einigermaßen wertbeständig.). Das ist schon jetzt so. In welchem Maße aber wird das so sein, wenn wir zum Semmelnkaufen mit Schubkarre statt Portemonnaie anrücken müssen? Die realen Werte verleihen diese Macht dann um so mehr. All der Mindfuck interessiert in solchen Zeiten ausgesprochen wenig. Mieser Wechselkurs.</p>
<p>Die Leute rätseln immer noch über das Wörgl- Experiment und tun wichtig mit ihren Regionalwährungen. Was viele liebe Leute nicht begriffen haben, dass Wörgl längst läuft. Wer innerhalb der bemessenen Frist seine Chips nicht eingetauscht hat, kann sich sein Phantasiegeld in den Allerwertesten stecken. </p>
<p>In den Größenordnungen jedenfalls, in denen die letzten Jahre reale Werte umverlagert und gegen zunehmend symbolische Werte eingetauscht wurden, da ist Deflation nicht die wesentlich  schlechtere Variante für wirklich Vermögende. Was die billigen Chips immerhin betrifft  &#8211; selbst eine Ruine in der Post &#8211; DDR stellt einen realen Wert und nice to have dar anstatt nur Zettel und poesievolle Kontoziffern. Wer über reale Werte verfügt, wird so oder so noch dazu gewinnen.  Inflation wäre einfacher, naheliegender, um in dieser Schafsverarsche wieder auf 0 zu kommen. Das ist aber auch alles. Im Krieg sind wir ja schon – soweit dss überhaupt einen noch wundert oder irgendwie stört. Inflation hat oft genug funktioniert und wird wieder funktionieren. So dall wie die Leute Dank Multimedia inzwischen sind, wird sich das Gezappel in Grenzen halten. Weder die Welt noch Oma klein Häuschen retten wir durch Tastaturengeklapper.<br />
D i e  Einsicht aber hatten wir bisher nicht zu erbringen gehabt. Hausaufgabe lautet: a) Geld oder besser was Äquivalentes einhandeln, b)  in eine bevorratbare Form bringen, da Sie und ihre Lieben mal davon was abbeißen können und c) die Werte schützen lernen. Von Vermehren ist da noch nix gesagt.</p>
<p>Solange die &#8220;Leistungsverweigerung&#8221; nicht existenzbedrohlich wird, stellen sich bei manchen Bohemiens die existenziellen Fragen nicht in der Weise, dass Kreativität als Form von Resilienz hinreichend vitalisiert würde. Das ist bei vielen Künstlern m.E. der Hintergrund: Irgendeine Oma, von der man zumindest intuitiv weiß, dass es mal was zu erben gibt, als letzte Ausfahrt. &#8220;Schrei wenn Du brennst!&#8221; (Bukowski) fällt mir dazu nur ein oder &#8220;Kunst ist das, was man tut, wenn einem gar nichts anderes übrig bleibt.&#8221; Ich persönlich kann die bürgerlichen Leistungsverweigerer daher in aller Regel nur bedingt ernst nehmen. Der Bäcker, die einsame Omi von schräg gegenüber, der Weihnachtsmann vom Arbeitsamt. Wer von denen macht keine Kunst? Nach Beuys ist das unausweichlich. Die einen machen mehr Kompromisse dabei, die anderen weniger. Manche Leut kommen gar nicht aus der Kunst heraus. Mir hängt das dauernd Kunst machen müssen zum Halse heraus.<br />
Aber Kompromisse machen, gute Kompromisse machen, ist eben auch schon wieder eine Kunst für sich. Und Ansonsten: Konsequentes Versagen ist auch irgendwo ein Erfolg. Ein Grund mehr, bspw. die Kunst von diesem Künstler zu lieben; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gOCMosXIG-g&#038;feature=related" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=gOCMosXIG-g&#038;feature=related</a>  &amp;<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hijq1pWNXL8&#038;NR=1" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=Hijq1pWNXL8&#038;NR=1</a></p>
<p>Bei den Unis ist es ja womöglich wie mit gruppendynamischen Veranstaltungen oder Äpfeln. Die Unis, Orgas, Gruppen sind mehr oder weniger blöde bis genial. Die Äpfel mehr oder weniger schmackhaft oder nur noch für die Maden genießbar. Gerade an den allerblödesten Unis wird die Blödheit nicht von alleine weichen. Man wird ein bißchen nachhelfen müssen. Und eine Vorläufigkeit durch die nächste ersetzen. Bis andere wieder was auszusetzen haben. Wenn Ihnen das als künstlerische Herausforderung zu groß angelegt ist, gibt es ja womöglich welche, die ein ganz klein bißchen weniger blöde sind&#8230; In der Richtung wäre wohl die lösungsorientiertere Herangehensweise. Die Sie sicher kennen oder im Zweifelsfall nachlesen und anwenden können. </p>
<p>Ansonsten scheint mir mit Verlaub, dass es Ihnen beliebt, die Verhältnisse zu trivialisieren. A) Fragen, die alltäglich immer wieder neu zu beantworten sind, versuchen Sie ein für alle Mal zu beantworten. Was meinen Sie, auf welcher Art Veranstaltung Sie sind? Müssen Sie kämpfen oder reicht es, lieb zu sein? <a href="http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/diaet-gesund/2010-02/galerie/raucher-schock-kampagne.phtml" rel="nofollow">http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/diaet-gesund/2010-02/galerie/raucher-schock-kampagne.phtml</a><br />
Ist die Gesellschaft ein Art familiäres Gemeinwesen mit Solidarverpflichtung Ihnen gegenüber oder gilt „homo homini lupus est“? Wenn Sie letzteres als versuchsweise Arbeitshypothese annehmen wollten, was würde das ändern? Das Wort „Leistungsverweigerer“ scheint mir auf eine Verwechslung der Rahmendefinitionen hinzudeuten, die durch Begriffe wie &#8220;Mutterland&#8221; und &#8220;Vater Staat&#8221; befördert wird. Niemand fordert etwas von Ihnen. Es macht in einer Massengesellschaft keinen Unterschied, ob es Sie gibt, wenn Sie selbst den Unterschied nicht zwingend nahelegen.</p>
<p>Was wäre, wenn Sie von lauter leckeren Menschenfressern umgeben wären? Die würden Sie mögen, rein um ihrer selbst willen. Oder vielleicht sind Sie von lauter Menschenaffen umgeben? Das würde es immerhin erklärlicher machen, dass Sachargumente speziell im Schulkontext nur im absoluten Notfall geeignet sind, Ihnen Geltung und Anerkennung ein zu bringen. Beziehungsaspekt first. Falls Sie das trösten kann: Die schlimmsten Betonköpfe und Oberpaviane an den UNI´s &#8220;von heute&#8221; sind die zornigsten jungen Männer von einst. Selbst in einer Gemeinschaft von Heiligen werden Sie sich Ihren Platz erkämpfen müssen. Make love not Peace. </p>
<p>Mit derart archaischen Erwartungen, wie Sie an Ihr psychosoziales Integrationsprojekt heranzugehen scheinen, das ist sympathisch aber &#8211; möglicherweise &#8211; weltfremd. Wir sind keine Stammesgemeinschaft mehr, die auf sie angewiesen wäre &#8211; noch Sie unbedingt auf diese. Die Gemeinschaft der Mitgesellschafter braucht Sie offensichtlich nicht, sonst hätte sie sicher schon mal bei Ihnen an der Türe gekloppft und bitte, bitte gesagt.<br />
Sie haben es bei dieser Form von Gesellschaft, UNI- Betrieb leider nicht mit einem familiär aufgelegten  Indianerstamm zu tun. Die würden Ihnen gegenüber vielleicht nicht nur bitte, bitte sagen sondern auch rabiat werden und Ihnen in den Hintern treten, wenn Sie den mehr oder minder beschränkten Rules Ihrer Ursprungsgemeinschaft die Gefolgschaft versagen. </p>
<p>Je kompromissloser Sie die Beschränktheit der Gemeinschaft potentieller KundInnen für Ihre mehr oder weniger kompromissbehaftete Gebrauchskunst ablehnen, desto weniger bzw. später wird man umgekehrt geneigt sein, Sie samt Ihrer originellen Perspektiven anzuerkennen. Posthum kriegen Sie dann totsicher ihren Master, Ehrendoktor, Heiligenscheinorden für besondere Verdienste an der künstlerisch aufgeschlossenen Weltöffentlichkeit. Dafür können Sie sich noch nicht mal ein Ohr wieder annähen lassen. Was wollen Sie jetzt?</p>
<p>B) Aus Verhältnissen, die sich realiter vorzüglich über  analoge Mehr- oder- weniger Abbildungen erschließen dürften, behagt es Ihnen, entweder / oder zu machen. Blöd oder nicht blöd. Politisches Engagement 100% oder 0 %. Wisch oder nicht Wisch. Sinnvoll einbringen oder Fuck You! Ich selber verfalle gern in so ein Schwarz/weiß- denken, wenn ich mich übertrieben ärgere. Ärger muss man zwar manchmal auch genießen, um was draus lernen zu können. Zu wundern aber brauche ich mich nicht, wenn ich zu trivialen Ergebnissen komme folgedessen ich die Verhältnisse trivialisiere. Stattdessen: Was ist der erste kleinstmögliche Schritt, den ich schon jetzt tun kann? Es steht Ihnen doch völlig frei, 10 000 Leute zu mobilisieren, die mit Ihnen bspw. in die FDP eintreten! Bei wem fangen Sie an? Oder die allerblödeste UNI scheinheilig zu unterwandern. Auch das könnten Sie in Angriff nehmen. Nehmen Sie sich an Jojo Fischer ein Beispiel: In der Zielgerade können Sie ja versuchen, das Ganze etwas anders zu gestalten als das alte Schwabbel.</p>
<p>Mit dem lästigen Wisch ist es wie mit jeder anderen Eintrittskarte auch. Es ist Mist, wenn man so Sachen grad nicht am Mann hat. Aber wenn man erst einmal drin ist im exclusiven Club, interessiert sich ohnehin keine S. mehr dafür. Wenn Ihnen das Schlange stehen und an der Eintrittskasse bezahlen zu albern ist, erfinden Sie was eigenes! Machen Sie Ihr eigenes Curriculum, Kokolorum e.t.c. und geben dafür Eintrittkarten, Ablassbriefe und all die Wische heraus. Und bereiten Sie sich und Ihren Lehrbetrieb gut vor! Denn mit geradezu gesetzmäßiger Wahrscheinlichkeit wird eines passieren: Eines fernen Tages wird jemand bei Ihnen vor der Tür stehen und zeigt Ihnen den Stinkefinger. Vielleicht erinnern Sie sich dann gar nicht mehr daran, dass Sie auch einmal so eine Nervensäge waren. </p>
<p>Von daher: Biolehrerin hin, Lamarque her. Auf wen warten Sie? Wenn die Schulen, Unis als Organisationen schlauer und innovationsfreundlicher wären, wären Leute wie Herr Simon oder auch meine Wenigkeit arbeitslos oder müßten noch schlimmeren Zumutungen nachgehen. Im Meer bspw. umgeben sich die großen Bestien mit so Putzerfischen. Selbst dass Biolehrerinnen und Masterstudiengänge mitunter etwas schlicht gestrickt sind, hat in der Regel seinen guten Sinn. Finden Sie heraus welchen? Welchen Sinn es FÜR SIE machen könnte, dass die Verhältnisse imperfekt aber vorläufig noch am Leben und mitgestaltbar sind. &#8220;Probleme sind Lösungen!&#8221; sagen die Systemgläubigen – kriegen Sie heraus, a) für wen das, was Sie ärgert, eine Lösung ist und für wen es ein Problem ist und dann, b) wo für Sie eine günstige Position dazwischen ist, von wo aus Sie sich wichtig machen und vermitteln können. Es ist furchtbar einfallslos aber die erwachsenen Leute machen das alle so.</p>
<p>Klar ist dabei, für das Spiel von Angebot und Nachfrage der mehr oder weniger kompromissbehafteten künstlichen Verhaltensbeiträge vom Bäcker, Organisationsberater, Wischaussteller bzw. Wischverweigerer, Darwin-InterpretInnen und Ihnen selbst gelten natürlich die Spielregeln der Radikalen Marktwirtschaft. Die Chancen für Ihr einzigartiges Life &#8211; Investment werden im Wartezimmer nicht besser. Wer ist nicht einzigartig? Womit können Sie sich wichtig machen? Kultivieren Sie Bodenbakterien, welche die Schwermetalle aus verseuchten Ackerboden binden, machen Sie einen lustigen Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QnQX09DZLYE" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=QnQX09DZLYE</a> oder erfinden Sie einen unerhörten Handyklingelton für die Sedierten. Je nachdem was Sie mögen  &#8230;. Watzlawick schreibt irgendwo so was wie; Wenn einer 20 ist und noch nicht viel geleistet hat, dann sagt man: „Das ist aber ein vielversprechender junger Mann!“ Wenn einer dann 30 ist und noch nicht viel geleistet hat, dann sagt man: „Das ist ein viel versprechender junger Mann. Der weiß das aber und läßt sich Zeit.“ Nur wenn einer 40 ist, dann  – anders als im Märchen &#8211; sagt man das irgendwie nicht mehr. Nicht mit dem vielversprechend, nicht mit dem jung und nicht mit dem ganzen Rest der noch dranhängt.</p>
<p>Nachdem es Ihnen offenbar gefällt, sich die Fragen in genau der Form zu stellen, dass sie mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht sinnvoll beantwortbar sind, kommt es auf ein paar weitere solcher verkehrt gestellten Fragen sicher nicht an. </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=00CTHH92AYg" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=00CTHH92AYg</a><br />
Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch eine halbe Stunde zu leben. Das ist ja wirklich nicht allzu viel. Gott hat Sie gerade aus einer eilig zusammengescharrten Handvoll Staub geformt und probeweise mit seinem göttlichen Hauch beseelt. „Du bist aber eine komische Nummer!“, wundert er sich selbst und schüttelt seinen Kopf. „Willst Du es denn überhaupt drauf ankommen lassen auf die halbe Stunde und draußen Dein Glück versuchen?“ Wahrscheinlich winken Sie stolz ab und lassen sich wieder auseinanderlegen und mit dem anderen Matsch verrühren. Ein halbe Stunde Leben. Das ist ja wirklich nicht viel. Wozu erst damit anfangen.<br />
Immerhin, es gibt Geschöpfe, für die gilt ein Tag wie ein Leben. Vielleicht kommen Sie als Eintagsfliege zur Welt. Während Sie durch ein Gebirge wandern aus angedauten Apfelresten, erscheint märchengleich eine wunderschöne Fee hinter einer Spelze. In Gestalt einer Fruchtfliege bietet sie sich ihnen dar und fragt Sie, ob Sie noch einen halben Tag leben wollen oder sich mit ihr unter einem Erdrutsch aus Kartoffelschalen begraben lassen wollen. Einige tausend Sekunden wären das immerhin.<br />
Sie können sich aber auch ganz einfach vorstellen, dass Sie ein ganz normaler Mensch mit landesüblichem Zeitempfinden sind. Sie kommen gerade vom Fluss um ihrer unter Bleivergiftung leidenden Mutter Wasser für Ihre Hirsepampe zu bringen. Sie haben überhapt keinen Bock mehr auf all den Dreck und das versiffte Wasser. Da grinst Ihnen ein zahnloser Bettler durch seinen Haarfilz zu: „Dich kotzt es voll an, was! Zieh Dir doch einfach eine Plastiktüte über den Kopf. Das kickt voll krass und das Schlimmste, was passieren kannst, ist, dass das ganze Elend endlich aufhört und vorbei ist.“ Also, man kann sich der existentiellen Frage ja mal in so einer Form stellen. Will ich überhaupt leben unter so scheiss Konditionen? Komischerweise wollen viele. Bis ums Verrecken klammern, die sich an jede Minute, die noch irgendwie was hergeben könnte. Falls das Letzte jetzt Ihr Vorstellunsgvermögen zu sehr gefordert hat, können Sie sich auch einfach in ein ganz alltägliches T-Raumbild vertiefen und sich ausmalen, die von Ihnen für am wenigsten blöd eingeschätzte Schönheit würde „Natalie“ heißen und George Michael hören. Derart schreckliche Grausamkeiten kommen immer wieder vor unter weiblichen Säugern. Sie werden deshalb wahrscheinlich bitter leiden. Aber Sie werden aufgrund des überzeugenden Hüftschwungs dranbleiben, Kompromisse eingehen, innere Konflikte ausstehen und darauf hoffen, dass es sich mit George noch verwächst. Quasi so was wie kämpfen. Stellen Sie sich nun einfach noch vor, die am wenigsten blöde UNI würde &#8220;Natalie&#8221; heißen. Dann stellt sich die Frage nämlich nur noch derart WIE sportlich Sie sind und nicht, OB.</p>
<p>LG</p>
<p>Theologe ist bestimmt auch ein schöner Beruf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pascal</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24408</link>
		<dc:creator>pascal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:42:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1616#comment-24408</guid>
		<description>&lt;p&gt;Lieber Herr Liebscht, vielen Dank für Ihre Kommentare. 30 Jahre sind in der Tat eine eine kühne Voraussage. Lassen Sie mich korrigieren mit &quot;20-30 Jahren&quot;. Denn ich sehe wirklich nicht, dass allzu schnell etwas passieren wird. Die von Ihnen angedachten Möglichkeiten zur Schulden-Vernichtung (wahrscheinlich verstehe ich aber gar nicht richtig, was sie meinen) sind glaube ich keine, die von der derzeitigen herrschenden Klasse befürwortet werden würden, oder? Ich glaube nicht, dass die ihre Macht so schnell abgeben werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Was mich privat nervös stimmt, ist bspw., wenn mir mein an sich biederer Bankberater mit großen Augen genau die Dinge über Wirtschaft, Gesellschaft und Geld erzählt, für die ich vor drei Jahren noch für bekloppt erklärt worden bin.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sehr gut. Verärgert Sie das nicht? Ich habe vor 10 Jahren (in der 9. Klasse) gegen eine Wand in Form meiner Biolehrererin argumentiert, weil ich gesagt habe, dass die rein zufällige genetische Varianz und zufällige Selektion (also der radikale Darwinismus) überhaupt keinen Sinn ergibt, und dass Lamarck zu Teilen recht gehabt haben muss. Ich gestehe, ich hätte bis vor einigen Jahren sicher auch nicht geglaubt, dass der &quot;Stand der Wissenschaft&quot; in dieser Hinsicht so schnell korrigiert wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;die Ergebnisse von Laborversuchen zu verallgemeinern natürlich so eine Sache. (Bei Drosselung der Futterzufuhr steigt die Kopulationsrate an.)&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist sicher auch bei Menschen so. Entspringt aber eher dem spontanen Wunsch nach Verbesserung der Gefühlslage, also mehr ein Trieb, denn überlegtes Handeln. Darüber hinaus funktioniert die Regulation des Essbedürfnisses und die des Fortpflanzungsbedürfnisses z.T. über das selbe Rezeptornetzwerk (HTR2C). Und bedenken Sie bitte, in welchem Maße auch die Abtreibungsrate zunimmt, und wie diese im Verhältnis stehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Ansonsten: Unbedingt weitermachen mit dem Leistungsverweigern!
a.) Solange es Spaß macht. b) Solange sich noch jemand für den Handelwert dieser Art von Verhaltensbeitrag (i.S. von Zurückhaltung) interessiert.
Wichtig ist natürlich, den günstigen Zeitpunkt zum Wiedereintritt in den Markt nicht zu verpassen. Radikale Marktwirtschaft läßt grüßen.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich komme manchmal mit Ihrer vordergründigen Ironie nicht so ganz klar... aber Sie haben ja Recht. Aber zu a): Es macht mir sicher keinen Spaß! Im Gegenteil, ich laboriere daran. Ich würde mich gerne sinnvoll einbringen, sehe aber wenige Möglichkeiten. In die Politik kann ich nicht, ohne mich irgendeiner idiotischen Partei unterzuordnen und in ihr unterzugehen. In die Wissenschaft oder in einen anspruchsvollen Bereich in dem ich mich sinnvoll einbringen könnte (und dabei anständig entlöhnt würde) kann ich nicht, da ich keinen Wisch über ein abgeschlossenes Magisterstudium vorweisen kann. Der ist ziemlich viel wert, so ein Wisch! Das mit dem Studium habe ich versucht, aber nach zwei Jahren hatte ich wirklich keine Geduld mehr, bei soviel Verblödung in unseren Universitäten! Also bleibt mir vorerst keine Wahl, als mich als Künstler zu versuchen, und nebenbei einen Gesellschaftsentwurf zu kreieren, den zu veröffentlichen dann irgendwann in der gutgläubigen Hoffnung, dass er erhöhrt würde, ich hoffe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe jetzt gewiss vieles vergessen oder nicht erwähnt...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;PS: Ihr Grundbesitz ist angekommen und in der Tat eine schöne Partiallösung. Aber ebenfalls zu utopistisch, glauben Sie nicht?&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Liebscht, vielen Dank für Ihre Kommentare. 30 Jahre sind in der Tat eine eine kühne Voraussage. Lassen Sie mich korrigieren mit &#8220;20-30 Jahren&#8221;. Denn ich sehe wirklich nicht, dass allzu schnell etwas passieren wird. Die von Ihnen angedachten Möglichkeiten zur Schulden-Vernichtung (wahrscheinlich verstehe ich aber gar nicht richtig, was sie meinen) sind glaube ich keine, die von der derzeitigen herrschenden Klasse befürwortet werden würden, oder? Ich glaube nicht, dass die ihre Macht so schnell abgeben werden.</p>
<p>&#8220;Was mich privat nervös stimmt, ist bspw., wenn mir mein an sich biederer Bankberater mit großen Augen genau die Dinge über Wirtschaft, Gesellschaft und Geld erzählt, für die ich vor drei Jahren noch für bekloppt erklärt worden bin.&#8221;</p>
<p>Sehr gut. Verärgert Sie das nicht? Ich habe vor 10 Jahren (in der 9. Klasse) gegen eine Wand in Form meiner Biolehrererin argumentiert, weil ich gesagt habe, dass die rein zufällige genetische Varianz und zufällige Selektion (also der radikale Darwinismus) überhaupt keinen Sinn ergibt, und dass Lamarck zu Teilen recht gehabt haben muss. Ich gestehe, ich hätte bis vor einigen Jahren sicher auch nicht geglaubt, dass der &#8220;Stand der Wissenschaft&#8221; in dieser Hinsicht so schnell korrigiert wird.</p>
<p>&#8220;die Ergebnisse von Laborversuchen zu verallgemeinern natürlich so eine Sache. (Bei Drosselung der Futterzufuhr steigt die Kopulationsrate an.)&#8221;</p>
<p>Das ist sicher auch bei Menschen so. Entspringt aber eher dem spontanen Wunsch nach Verbesserung der Gefühlslage, also mehr ein Trieb, denn überlegtes Handeln. Darüber hinaus funktioniert die Regulation des Essbedürfnisses und die des Fortpflanzungsbedürfnisses z.T. über das selbe Rezeptornetzwerk (HTR2C). Und bedenken Sie bitte, in welchem Maße auch die Abtreibungsrate zunimmt, und wie diese im Verhältnis stehen.</p>
<p>&#8220;Ansonsten: Unbedingt weitermachen mit dem Leistungsverweigern!<br />
a.) Solange es Spaß macht. b) Solange sich noch jemand für den Handelwert dieser Art von Verhaltensbeitrag (i.S. von Zurückhaltung) interessiert.<br />
Wichtig ist natürlich, den günstigen Zeitpunkt zum Wiedereintritt in den Markt nicht zu verpassen. Radikale Marktwirtschaft läßt grüßen.&#8221;</p>
<p>Ich komme manchmal mit Ihrer vordergründigen Ironie nicht so ganz klar&#8230; aber Sie haben ja Recht. Aber zu a): Es macht mir sicher keinen Spaß! Im Gegenteil, ich laboriere daran. Ich würde mich gerne sinnvoll einbringen, sehe aber wenige Möglichkeiten. In die Politik kann ich nicht, ohne mich irgendeiner idiotischen Partei unterzuordnen und in ihr unterzugehen. In die Wissenschaft oder in einen anspruchsvollen Bereich in dem ich mich sinnvoll einbringen könnte (und dabei anständig entlöhnt würde) kann ich nicht, da ich keinen Wisch über ein abgeschlossenes Magisterstudium vorweisen kann. Der ist ziemlich viel wert, so ein Wisch! Das mit dem Studium habe ich versucht, aber nach zwei Jahren hatte ich wirklich keine Geduld mehr, bei soviel Verblödung in unseren Universitäten! Also bleibt mir vorerst keine Wahl, als mich als Künstler zu versuchen, und nebenbei einen Gesellschaftsentwurf zu kreieren, den zu veröffentlichen dann irgendwann in der gutgläubigen Hoffnung, dass er erhöhrt würde, ich hoffe.</p>
<p>Ich habe jetzt gewiss vieles vergessen oder nicht erwähnt&#8230;</p>
<p>PS: Ihr Grundbesitz ist angekommen und in der Tat eine schöne Partiallösung. Aber ebenfalls zu utopistisch, glauben Sie nicht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Liebscht</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24403</link>
		<dc:creator>Max Liebscht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:34:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carl-auer.de/blog/?p=1616#comment-24403</guid>
		<description>&lt;p&gt;&quot;Eine Konnotation der Zentralrede.
Unter Zentralrede verstehe ich (nach Debord) &quot;die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält.&quot;&quot;
Hurschtengewichtelsappenduss? Trewolt krama wodinu lech zwelf ruppendurr?
Ach so, jetzt hab ich´s! Ja okay, glaube zu verstehen.
Da haben wir ihn also mal wieder, den Arthus P. Feldmann.
Inzwischen sogar zum Doktor geworden.
Fetzt!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich weiß nicht, ob die &quot;Zentralrede&quot; durch Schramm &amp; Co nicht ungewollt, indirekt oder kalkuliert unterstützt wird. Vielleicht läßt sich die Frage so auch gar nicht sinnstiftend stellen. Bei den ins Meinungsoff torpedierten Omegas haben wir ja so Phänomene wie bei Isolationshaftopfern, die irgendwann anfangen zu hoffen, dass ihr Folterer sich wenigstens mal zeigt oder sie gar mal eines Schimpfwortes würdigt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich glaub, beim Antwortversuch auf diese spannend erscheinende, aber zumindest doch auch ziemlich schwierige Frage, ob Kabarett oder schöngeistiges Herumgehocke-und-Geblogge eine nützliche Form von „Was tun“ ist, kommt man sehr weit ins Religiöse hinein bzw. ist zack schon drin. Und mit Godot zu kalkulieren, ist immer so eine Sache. Wenn man ihn wirklich mal braucht, haben ihn meist grad schon andere gemietet. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein in seiner Funktion aufgehender Omega jedenfalls bzw. der sozial funktionale Feuermelder kann alleine weder Revolution machen noch das Schlimmste verhindern. Eine Leber sieht man auch eher selten allein an der Bar sitzen, soweit ich mich erinnere. Vielleicht, dass es für´s erste wenigstens bei den Spendenbeträgen der Mienenopferwohltätigkeitsbälle einen schönen Unterschied macht, wenn das Sudoku der Oligarchen vor zahlendem Publikum ausgedeutet wird. Immerhin sind die sich auch nicht ganz grün. Im „Jeder macht, was er kann und Gelegenheit macht Diebe – Miteinander Gegeneinander – Spiel“ wird man Außenübertragung eines lustigen Sherlock Holmes sicher zu schätzen wissen. In umfänglicherer Führungsverantwortung würde ich meinem Omega aber auch nicht bloß zu beißen geben und in Form sondern auch in Ehren halten. So viel sollte man wohl doch über Führung wissen. Auch die Steuersünderdatensachen sehe ich eher als Service und Zusatzfeature an im Spielspaß der sportlichen Rechenkünstler um die Macht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich selber nutze die Mitschnitte als eine Art Nachrichten, um trotz Elfenbeinturmlage wenigstens einigermaßen abschätzen zu können, was sich hinter dem medialen Irrgelichter gerade für Konstellationen aktualisieren. Das lechz und rings der Paulskirche ist doch schon eine Weile her und vorbei, nicht wahr? Oder kreiseln wir etwa doch immer noch in den Ehrenrunden? Im Wesentlichen sind die Stücke und Lieder, die gespielt werden, ja irgendwie allesamt schon mal gelaufen. Aber Geschichtsbewußtsein ist ja wahrscheinlich sowieso eher was für Besserverdienende. Es zieht sich aber auch mit der sozialen Evolution! Aber es hat auch niemand gesagt, dass man etwas schon muss, bloß, weil man es noch kann: Lernen zum Beispiel. Das ist bei Teams und Orgas schon so eine Sach. Geschweige im gesellschaftlichen Maßstab. Internet statt Goebbels- Schnautze. Die Leute scheinen es zu mögen. Hasen und Luchse.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn ich mir die leutselig lächelnden Berufsganoven und Hofstaatslakaien, die mitunter ja geladen im Publikum sitzen, ansehe, so scheint denen das Reentry (?) jedenfalls durchaus von Interesse zu sein. Es hat was Sportliches, wie man da mit den sozial mitzudenkenden Spielkarten öffentlich observierbar herumsitzt, äugt und zu raten sucht, wie gut man denn nun schon miteinander bekannt ist. Der Meinungsisolierte hat endlich seine Sonne und die Selbstbewußten mal einen Blick in den Außenspiegel. Zumal, man leibhaftig nicht mit ansehen muss, was bspw. der Herr Wagenhofer an unappetitlichen Konsequenzen der Globalkleptokratie geschmackloserweise zu zeigen sucht. Die Spitzbuben, die bei Schramm und Rether sitzen, spitzen freilich – das glaube ich als berufssozialisierter Psychofritze jedenfalls -  selber auf Leitsignale, wie es anders ginge, bzw. auf ein besseres Angebot, wie man sich appetitlicher arrangieren könnte. Zumindest ist das auch mein subjektiver Eindruck, wenn ich ab und an mal hierzuland mit „Spitzen der Gesellschaft“ zu reden komme.. Ich nehme kühn an, der Unterschied zu den weitläufiger organisierten Raubrittern erschöpft sich vornehmlich darin, dass hier auf Kreisklasseniveau gepokert und geblöfft wird. Prinzipiell aber greift man hier wie da auf Herrenmenschenfolklore zurück.  &quot;Wir reizen ja nur das aus, was mit und ohne Euch möglich ist.&quot; Von Zeit zu Zeit übernimmt die Ökologie als Alpha die Regie über das ganze Theater und einige der Besucher im Realkabarett erinnern sich, es schon lange kommen gesehen zu haben. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im besten Fall kann Harlekino ja genau auch nur das bemerken, was andere längst wissen über ihren mehr oder minder ausgeprägten Einfallsreichtum. Und aus lösungsorientierter Sicht reicht das eben nicht aus für erstklassige Kollektiv -Tansformationen. Von daher ... „Herrscher des Wörterbuchs“ – ich weiß nicht. Ich glaub eher Einfallslosigkeit und fraktale Beschränktheit zu sehen statt Verschwörung Überblicksbegabter. Vielleicht von wegen Rogers und meiner eitlen Erfolge vor kleinem Publikum. Deformation professionelle. In meinem Bekanntenkreis habe ich bspw. einen ultrarechten alten Hasser und einen traditionskonservativen Linken: Unabhängig voneinander bedauern beide aufrichtig die gering ausgeprägte Gewaltbereitschaft der Leut in ihren Zellen. Aus meiner Sicht eher eine der guten Seiten an der Degeneration.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eine Konnotation der Zentralrede.<br />
Unter Zentralrede verstehe ich (nach Debord) &#8220;die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält.&#8221;"<br />
Hurschtengewichtelsappenduss? Trewolt krama wodinu lech zwelf ruppendurr?<br />
Ach so, jetzt hab ich´s! Ja okay, glaube zu verstehen.<br />
Da haben wir ihn also mal wieder, den Arthus P. Feldmann.<br />
Inzwischen sogar zum Doktor geworden.<br />
Fetzt!</p>
<p>Ich weiß nicht, ob die &#8220;Zentralrede&#8221; durch Schramm &amp; Co nicht ungewollt, indirekt oder kalkuliert unterstützt wird. Vielleicht läßt sich die Frage so auch gar nicht sinnstiftend stellen. Bei den ins Meinungsoff torpedierten Omegas haben wir ja so Phänomene wie bei Isolationshaftopfern, die irgendwann anfangen zu hoffen, dass ihr Folterer sich wenigstens mal zeigt oder sie gar mal eines Schimpfwortes würdigt. </p>
<p>Ich glaub, beim Antwortversuch auf diese spannend erscheinende, aber zumindest doch auch ziemlich schwierige Frage, ob Kabarett oder schöngeistiges Herumgehocke-und-Geblogge eine nützliche Form von „Was tun“ ist, kommt man sehr weit ins Religiöse hinein bzw. ist zack schon drin. Und mit Godot zu kalkulieren, ist immer so eine Sache. Wenn man ihn wirklich mal braucht, haben ihn meist grad schon andere gemietet. </p>
<p>Ein in seiner Funktion aufgehender Omega jedenfalls bzw. der sozial funktionale Feuermelder kann alleine weder Revolution machen noch das Schlimmste verhindern. Eine Leber sieht man auch eher selten allein an der Bar sitzen, soweit ich mich erinnere. Vielleicht, dass es für´s erste wenigstens bei den Spendenbeträgen der Mienenopferwohltätigkeitsbälle einen schönen Unterschied macht, wenn das Sudoku der Oligarchen vor zahlendem Publikum ausgedeutet wird. Immerhin sind die sich auch nicht ganz grün. Im „Jeder macht, was er kann und Gelegenheit macht Diebe – Miteinander Gegeneinander – Spiel“ wird man Außenübertragung eines lustigen Sherlock Holmes sicher zu schätzen wissen. In umfänglicherer Führungsverantwortung würde ich meinem Omega aber auch nicht bloß zu beißen geben und in Form sondern auch in Ehren halten. So viel sollte man wohl doch über Führung wissen. Auch die Steuersünderdatensachen sehe ich eher als Service und Zusatzfeature an im Spielspaß der sportlichen Rechenkünstler um die Macht.</p>
<p>Ich selber nutze die Mitschnitte als eine Art Nachrichten, um trotz Elfenbeinturmlage wenigstens einigermaßen abschätzen zu können, was sich hinter dem medialen Irrgelichter gerade für Konstellationen aktualisieren. Das lechz und rings der Paulskirche ist doch schon eine Weile her und vorbei, nicht wahr? Oder kreiseln wir etwa doch immer noch in den Ehrenrunden? Im Wesentlichen sind die Stücke und Lieder, die gespielt werden, ja irgendwie allesamt schon mal gelaufen. Aber Geschichtsbewußtsein ist ja wahrscheinlich sowieso eher was für Besserverdienende. Es zieht sich aber auch mit der sozialen Evolution! Aber es hat auch niemand gesagt, dass man etwas schon muss, bloß, weil man es noch kann: Lernen zum Beispiel. Das ist bei Teams und Orgas schon so eine Sach. Geschweige im gesellschaftlichen Maßstab. Internet statt Goebbels- Schnautze. Die Leute scheinen es zu mögen. Hasen und Luchse.</p>
<p>Wenn ich mir die leutselig lächelnden Berufsganoven und Hofstaatslakaien, die mitunter ja geladen im Publikum sitzen, ansehe, so scheint denen das Reentry (?) jedenfalls durchaus von Interesse zu sein. Es hat was Sportliches, wie man da mit den sozial mitzudenkenden Spielkarten öffentlich observierbar herumsitzt, äugt und zu raten sucht, wie gut man denn nun schon miteinander bekannt ist. Der Meinungsisolierte hat endlich seine Sonne und die Selbstbewußten mal einen Blick in den Außenspiegel. Zumal, man leibhaftig nicht mit ansehen muss, was bspw. der Herr Wagenhofer an unappetitlichen Konsequenzen der Globalkleptokratie geschmackloserweise zu zeigen sucht. Die Spitzbuben, die bei Schramm und Rether sitzen, spitzen freilich – das glaube ich als berufssozialisierter Psychofritze jedenfalls &#8211;  selber auf Leitsignale, wie es anders ginge, bzw. auf ein besseres Angebot, wie man sich appetitlicher arrangieren könnte. Zumindest ist das auch mein subjektiver Eindruck, wenn ich ab und an mal hierzuland mit „Spitzen der Gesellschaft“ zu reden komme.. Ich nehme kühn an, der Unterschied zu den weitläufiger organisierten Raubrittern erschöpft sich vornehmlich darin, dass hier auf Kreisklasseniveau gepokert und geblöfft wird. Prinzipiell aber greift man hier wie da auf Herrenmenschenfolklore zurück.  &#8220;Wir reizen ja nur das aus, was mit und ohne Euch möglich ist.&#8221; Von Zeit zu Zeit übernimmt die Ökologie als Alpha die Regie über das ganze Theater und einige der Besucher im Realkabarett erinnern sich, es schon lange kommen gesehen zu haben. </p>
<p>Im besten Fall kann Harlekino ja genau auch nur das bemerken, was andere längst wissen über ihren mehr oder minder ausgeprägten Einfallsreichtum. Und aus lösungsorientierter Sicht reicht das eben nicht aus für erstklassige Kollektiv -Tansformationen. Von daher &#8230; „Herrscher des Wörterbuchs“ – ich weiß nicht. Ich glaub eher Einfallslosigkeit und fraktale Beschränktheit zu sehen statt Verschwörung Überblicksbegabter. Vielleicht von wegen Rogers und meiner eitlen Erfolge vor kleinem Publikum. Deformation professionelle. In meinem Bekanntenkreis habe ich bspw. einen ultrarechten alten Hasser und einen traditionskonservativen Linken: Unabhängig voneinander bedauern beide aufrichtig die gering ausgeprägte Gewaltbereitschaft der Leut in ihren Zellen. Aus meiner Sicht eher eine der guten Seiten an der Degeneration.</p>
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		<title>Von: es</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24400</link>
		<dc:creator>es</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:23:56 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Eine Konnotation der Zentralrede.
Unter Zentralrede verstehe ich (nach Debrod) „die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält.“&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Konnotation der Zentralrede.<br />
Unter Zentralrede verstehe ich (nach Debrod) „die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält.“</p>
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		<title>Von: es</title>
		<link>http://www.carl-auer.de/blog/simon/misbrauch/comment-page-1/#comment-24401</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:23:56 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Eine Konnotation der Zentralrede.
Unter Zentralrede verstehe ich (nach Debrod) „die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält.“&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Konnotation der Zentralrede.<br />
Unter Zentralrede verstehe ich (nach Debrod) „die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält.“</p>
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