Numminen
Fritz B. Simon
Da wird hier 2000 bis 3000 mal am Tag angeklickt, und man sollte vermuten, dass die Klicker sich darum kümmern, dass ich nichts Wesentliches in der Welt verpasse. Aber, was passsiert? Nichts.
Da wird mir vor einigen Tagen meine Ignoranz in Bezug auf A. M. Numminen um die Ohren gehauen, und dann tritt er gleich um die Ecke auf, und keiner sagt mir Bescheid. Hätte ich nicht gestern zufällig in der taz gelesen, dass er im Berliner Quasimodo auftritt, hätte ich das von ihm trotzig gesungene “Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen!” verpasst.
Ich war bei Numminen, spät abends, zu einer Zeit, wo ich sonst schon im Bett liege oder zumindest ManU gegen Barca sehe. Jetzt also der finnische Helge Schneider.
Fazit: Gelesen ist der Tractatus besser, und Numminen sieht wirklich aus wie Helge Schneider, er singt auch so… Allerdings scheint mir Helge Schneider etwas mehr von Musik zu verstehen.
Viele Fans. War mir nicht klar, dass den hier überhaupt jemand kennt. Er kommt so, habe ich heraus gehört, alle 30 – 40 Jahre nach Berlin.
Ich gehe erst beim übernächsten mal wieder hin.
3 Kommentare
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…und ich hoffe, dass wir mindestens ebenso lange noch etwas von Ihnen hören d.h. hier lesen dürfen.
Liebe Grüße
Markus Mall
Kommentar by Markus Mall — 30. April, 2008 @ 10:48 Uhr
“Da wird hier 2000 bis 3000 mal am Tag angeklickt …”
Habe folgendes schon lange nicht mehr geprueft und vielleicht ist heute die Klickzählerei intelligenter:
ich habe mich einmal über den riesigen Verkehr auf einer sehr speziellen und drögen Webseite gewundert. Es stellte sich heraus, dass es im Wesentlichen die Webcrawler, also Suchmaschinen waren, die uns massenhaftes Interesse vorgaukelten.
Kommentar by duscholux — 30. April, 2008 @ 18:18 Uhr
Mal Hand auf´s Herz!
Sind wir denn nicht alle irgendwo Suchmaschinen?
Kommentar by Max Liebscht — 1. Mai, 2008 @ 15:29 Uhr