Parasiten
Fritz B. Simon
Im italienischen Fernsehen (RAI 1) wird gegenwärtig vor den Nachrichten ein Spot gezeigt, der sich mit Zoologie beschäftigt, genauer gesagt mit Parasitologie.
Nacheinander werden die Bilder – meist Zeichnungen, wie man sie vor dem Siegeszug der Fotografie in Lehrbüchern fand – unterschiedlicher Parasiten präsentiert. Mit lateinischen Namen. Flöhe, Hundebandwürmer, Zecken und andere Blutsauger. Und dann ein Steuerhinterzieher (Foto, nicht gezeichnet).
Würde mich interessieren, wer sich für dieses Shooting (im wahrsten Sinne des Wortes) zur Verfügung gestellt hat. Und was er dafür als Bezahlung erhalten hat. Und ob er den Betrag versteuert hat.
4 Kommentare
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Das Ausschließungsspiel.
Ohhh und Ahhhh… die Opera buffa wird vom Kulturinsassen hingerissen konsumiert. Der gesunde Menschenverstand will unterhalten sein. Einige drängen ins Licht, während andere unsichtbar werden im Parasitentango.
Die Regel der Parasitenkaskade lautet: „Wer sich im Rücken aller platziert, gewinnt das Spiel“ (Serres).
Urplötzlich taucht der Parasit im Rücken derer auf, die hinter seinem Rücken schmausen. Der Parasit versucht die Parasiten zu vertreiben.
http://www.newscientist.com/article/mg21228354.500-revealed–the-capitalist-network-that-runs-the-world.html
Kommentar by es — 13. Dezember, 2011 @ 10:41 Uhr
Derlei Metaphern hatten wir schon mal in der letzten Runde.
Die Zersetzung schreitet fort.
Kommentar by Max Liebscht — 13. Dezember, 2011 @ 16:06 Uhr
Missmut als Lebenselixier?
http://www.youtube.com/watch?v=Mg92C_1u4yM
Kommentar by es — 14. Dezember, 2011 @ 11:12 Uhr
Da steckt immerhin noch Mut drin.
Kommentar by Max Liebscht — 14. Dezember, 2011 @ 17:54 Uhr