Plutonium
Fritz B. Simon
Hanford, im US-Bundesstaat Washington, ist einer der Orte, wo Plutonium-Abfälle gelagert werden. Er wird streng bewacht. Der Boden ist verseucht. Daher hat die Regierung beschlossen, ihn zu säubern. Das war 1989. Angefangen hat man bis heute noch nicht, da niemand weiß, wie man das macht.
Das Problem ist, dass irgendwann das ganze Zeug ins Grundwasser kommen wird. Noch nicht heute, aber irgendwann. Heute wird der Müll noch streng bewacht. Aber da die Halbwertzeit von Plutonium 24000 Jahre beträgt – das heißt mit anderen Worten: es handelt sich um sehr zuverlässigen Dreck – ist vorhersagbar, dass irgendwann nicht mehr bewacht wird. Und selbst wenn, die geologischen Veränderungen werden dafür sorgen, dass das Grundwasser kontaminiert wird.
http://www.nytimes.com/2010/07/11/science/earth/11plutonium.html?_r=1&hp
2 Kommentare
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Ist doch alles bloß Propaganda um gerade jetzt nach der WM besser von den Ufos ablenken zu können.
Kommentar by Max Liebscht — 12. Juli, 2010 @ 06:51 Uhr
Jahrelang wurde Plutonium in Herzschrittmachern eingesetzt. Hält einfach länger als Batterien. Für Bundesdeutsche mini AKW- Träger gibt es eine genaue Buchführung. Allerdings haben Migranten (vor allem aus Russland) keine Meldepflicht.
Das Thema liegt also vor der Haustür, wenn Sie in der Nähe eines Friedhofs wohnen.
Kommentar by es — 12. Juli, 2010 @ 10:53 Uhr