Pornographie und Holocaust
Fritz B. Simon
In diesen Tagen räume ich auf. Dabei habe ich erstmals einen Fernsehbeitrag zu einem Thema, von dem ich hier – glaube ich – schon einmal berichtet habe, zu sehen bekommen. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich im Frühjahr schon einmal über eine Film-Dokumentation zu pornographischen Comics geschrieben, die sich in Israel lange Zeit großer Beliebtheit erfreuten. In ihnen sind Amerikaner und Briten die Opfer attraktiver Nazi-Frauen und KZ-Wächterinnen, die sie sexuell missbrauchen. Ein faszinierendes Phänomen (nicht die Nazi-Frauen, sondern die Comics).
Näheres dazu in einem Beitrag der 3Sat Kulturzeit, an dessen Entstehung ich am Rande beteiligt war:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=24114
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Jeder wird mal alt.
Manche waren es schon immer.
Ich erinnere mich an einen Beitrag zur Völkerverständigung. Meinen.
Der Vater – auch ein eher weniger weltzugewandter Mensch – hatte wenige Kumpels. Einer von den beiden hat Betriebsferienlager organisiert. Das Kind muss doch mal raus.
Der Kumpel war wirklich in Ordnung. Ich wollte ihn nicht hängen lassen mit seinem Kram. Auch wenn ich bei der Aufgabenverteilung für das Fest der Völkerverständigung für vieles mich nicht so geeignet fühlte. Lieder singen. Typisch deutsche. Rumpelstielzchen konnt ich. Über ein Feuer hüppen? Ja. Vor 300 bulgarischen, polnischen und eigentlich wirklich netten Truppenteilen. Scheiwie peinlich. Aber ich hab es gemacht.
Und Sie machen so was.
Ohne Aufsicht is vielleicht wirklich nicht gut.
Kommentar by Max Liebscht — 28. Dezember, 2011 @ 21:52 Uhr