Schulden
Fritz B. Simon
Der von mir sehr geschätzte Peter Bofinger hat heute in Spiegel-online einen Artikel zur Schuldenproblematik in den meisten westlichen Ländern geschrieben. Ich kann ihm in seiner Analyse nur vorbehaltlos zustimmen. Deshalb hier der Verweis:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,779326,00.html
3 Kommentare
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“Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat in den vergangenen Jahren zu einem dramatischen Anstieg der Staatsverschuldung geführt.” Quatsch als Einstieg. Eine Krise kann zu gar nichts führen sondern ist selbst Ausdruck von etwas. Von was wohl? Von systematischer Werteumverteilung mittels der Waffe Geld. Für uns Dummies:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mandrake-Mechanismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Fiat_Money
Kommentar by Max Liebscht — 11. August, 2011 @ 19:30 Uhr
Mir erscheint nicht nur die für Staaten verfügbare Geldmenge relevant zu sein für den Wohlstand, das Überleben der Bürger. Es erscheint mir mindestens ebenso relevant für was dieses Geld ausgegeben wird. Und da gibt es durchaus politischen Diskussionsbedarf.
Kommentar by o.werner — 12. August, 2011 @ 14:36 Uhr
Bofinger spricht benutzt in dem verlinkten Spiegelartikel u.a. auch Hypothesen über den langfristigen Zinssatz, ohne anzugeben, welchen Zinssatz er meint, Realzins oder konstante Zinsen. Seine Annahmen zur Inflation verheimlicht er.
Und wenn er den Lastenausgleich aus der fiskalischen Trickkiste zieht, müsste er eigentlich auch etwas sagen zu umlagefinanzierten Sozialausgaben, denn in seinem System werden kapitalgedeckte Systeme praktisch marginalisiert.
Kommentar by duscholux — 15. August, 2011 @ 00:46 Uhr