Simons Systemische Kehrwoche

Sven Lorig

Fritz B. Simon

Herr Lorig moderiert alle 14 Tage das ARD-Morgenmagazin aus Köln. Er ist das, was umgangssprachlich als “Schwiegermuttertyp” bezeichnet. Ein netter, harmloser, immer gut gelaunter und ganz ansehnlicher großer Junge, der keiner Fliege, geschweige denn einer Tochter, etwas zuleide tun kann. Das zeigt sich unter anderen darin, dass er immer guter Laune ist, unabhängig davon, ob es einen Anlass dafür gibt oder nicht. Wer würde sich nicht solch einen Sonnenschein in der Familie wünschen?

Antwort: Meine ständige Begleiterin.

Sobald sie diesen netten Jungen sieht, fängt sie an, vollkommen unangemessenen Gefühle zu äußern. Sie – der friedlichste Mensch Welt (… eigentlich) – wird richtig gehend aggressiv. (Diese Eigenschaften habe ich der Anonymisierung wegen hinzugefügt, damit sie sich nicht wieder erkennt.)

Und als potentielle Schwiegermutter widerlegt sie das Schwiegermutter-Klischee: “Gott sei Dank bringen mir meine Töchter nicht solch einen Typen ins Haus. Jeder schmuddelige Kiffer mit verquasten Ideen wäre mir lieber!”

Hinzufügen muss man wohl, dass der Mensch, der dieser Beschreibung am nächsten kommt, ich bin…

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4 Kommentare

  1. Damit wetzen Sie die Big Brother – mäßige Administratorenepisode natürlich wieder aus. (wobei … klar … in Organisationen …. irgendeiner muss offenbar die Bad Bank – Rolle übernehmen, nicht?)
    Zumindest scheint es so, dass sich diese Arbeitsteilung nicht nur in Orgas wie dem CAV bewährt hat.
    Stellen Sie sich einfach Ihr Leben als Führender und Führen lassender noch mal vor, Prämisse: Sie seien 15 cm kleiner auf die Welt, das heißt: in Orgas gekommen. (Fortgeschrittene können sich – achtung jetzt! – vorstellen, sie müßten sich mit einem Fernfahrerbusen arrangieren, also eigenem Fernfahrerbusen natürlich)

    Mein persönliches Fazit aus der hypnosystemischen und evolutionspsychologischen Embodimentdiskussion: ein wirklich guter Führungskräftetrainer, also einer der im Gegensatz zu allzeit angestaunten Riesenbabies weiß, wovon er spricht, sollte i.d.R. nicht größer als 1.70 sein. Wenn der als Führungskraft unter regressionssüchtigen Säugetieren überlebt hat, kann man von dem was lernen. Die Grinsbacken sind einfach nur gut zum Hinstellen, als Armleuchter wie man früher gesagt hat. Ohne einen Richelieu im Hintergrund sind sie i.d.R. zu unbedarft um freihändig einen Eimer Wasser umzuschmeissen. Im Top-Management findet man überproportional häufig Männer über 1.85 und Frauen die durchschnittlich proportioniert sind (genetisch: die goldene Mitte). Wer bei der Pupillefixation einen Anstieg von 15 cm zu überwinden bzw. auszugleichen hat, geht rein von der Physiologie erst mal in einen Zustand, wie er für Kinder typisch ist, die von unten nach oben auf den abkanzelnden oder direktiven verkündenden Erwachsenen hochschauen. Von daher weiß man gar nicht genau ob sie nicht selber ein in die Jahre gekommener Sven Lorig sind. Wenn Frauen (samt Begleitung) in Resonanz gehen fragt sich immerhin schon mal mit welchen Anteilen. Wo nichts ist, klingt nichts an. Ach so ja… 1.78 m. Für die Facebook-Voyeure: FFB eher weniger, ist noch in Arbeit.

    Kommentar by Max Liebscht — 25. November, 2011 @ 06:01 Uhr

  2. Außer, daß ich mich bei solch einem Kommentar kringeln könnte, Man muss Sie einfach mögen: bei solch einer Liebeserklärung :-)

    Kommentar by Petra Backes — 25. November, 2011 @ 06:19 Uhr

  3. Zum Verhältnis von Teil und Ganzem:
    Wenn weltweit auch nur 1 Frau oder 1 Kind
    so einen Knilch liebt,
    dann k a n n er
    kein totales Arschloch sein.

    Kommentar by Max Liebscht — 26. November, 2011 @ 18:43 Uhr

  4. http://www.sven-lorig.de/ :

    Mein großartiger Vereinstrainer Thomas Eickmann vom LAZ PUMA Troisdorf/Siegburg bringt mich mit viel Geduld auf Trab…

    Zeit ist so unfassbar kostbar. Ausreichender Schlaf aber auch!

    Das merke ich überdeutlich, seitdem ich beim Teilchenbeschleuniger ARD-Morgenmagazin“ arbeite. Der ständige Rhythmuswechsel zwischen Nacht- (in einer Sendewoche beginnt ein Arbeitstag gegen 1 Uhr in der Nacht, etwa gegen 14 Uhr gehe ich schlafen!!!) und Tagarbeit sorgt dafür, dass ich für etliche Dinge und Mitmenschen leider nicht mehr die Zeit habe, wie ich mir das wünsche. Entschuldigung!

    Kommentar by duscholux — 27. November, 2011 @ 14:18 Uhr

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