Trainings-Gruppe
Fritz B. Simon
In der vergangenen Woche hatte ich mal wieder ein gruppendynamisches Training (Simon, Weber & Friends). Parallele Gruppen. Kleingruppenprozesse, Intergruppenprozesse, die Entwicklung von Teams, der Unterschied zwischen Teams und Organisationen und die daraus folgenden Konsequenzen für das, was man gemeinhin “Führung” nennt usw.
Nirgendwo kann man mehr lernen – über soziale Prozesse im Allgemeinen, die Dynamik in Teams im Speziellen und – last not least – über sich selbst, die eigenen Reaktionen in solchen Gruppen und die eigenen Einflußmöglichkeiten, meist auch über die paradoxen Wirkungen der eigenen Strategien…
Eigentlich finde ich, dass man niemandem erlauben sollte, irgendeinen Leitungsjob anzutreten oder auszuüben, ohne durch derartige Trainings (eins reicht meistens nicht) gegangen zu sein.
Dass das leider der Fall ist, erlebt ja fast jeder jeden Tag im Arbeitsalltag. So ist das halt, wenn man nicht auf mich hört…
4 Kommentare
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Lieber Herr Simon, die Verwendung von nur 1 Sinneskanal, dem Hören, reicht hier zur Lösung des Problems nicht aus. Man müßte bei Ihnen auch tief blicken können… Herzliche Grüße und noch einen schönen Adventsonntag!
Kommentar by Manfred Bögle — 27. November, 2011 @ 22:32 Uhr
Gelten auch Erfahrungen in Chören, Orchestern und Theatergruppen – von andern mal zu schweigen?
Kommentar by Matthias Ohler — 28. November, 2011 @ 08:58 Uhr
@2: Nein, denn Chöre etc. sind zwar auch lehrreich, aber etwas ganz anderes… verdünnt, weniger konzentriert, und man kann auch ohne jede Reflexion dessen, was da passiert über Jahre gemeinsam singen… Die Reflexion und theoretische Aufarbeitung macht den Unterschied.
Kommentar by Fritz B. Simon — 29. November, 2011 @ 22:05 Uhr
Den Oberpavianen machen diese Gruppendynamischen Trainings immer sehr viel Spaß.
Kommentar by Max Liebscht — 4. Dezember, 2011 @ 11:58 Uhr