Unterhosenbomber
Fritz B. Simon
Der sympathisch, wenn auch etwas verwöhnt, wirkende junge Nigerianer, Sohn eines der prominentesten Bürger seines Landes, der vorige Woche versucht hat, ein amerikanisches Flugzeug in die Luft zu sprengen, ist eigentlich ja nicht der Typ Mensch, der irgendwem Angst machen sollte. Er hatte den Sprengstoff in seiner Unterhose versteckt. Dort zu sprengen hat meist ja eher das Ziel der Selbstkastration. Wahrscheinlich auch in diesem Fall. Immerhin behaupten Experten, dass es mit dieser Ladung auch möglich gewesen wäre, das Flugzeug zum Absturz zu bringen (und wer bin ich, dass ich das in Zweifel ziehen könnte, obwohl…).
Selbstkastration als Versuch, seine Potenz zu zeigen, ist zwar originell, aber, der langen Rede (kurzer) Sinn: So richtig beeindruckend finde ich Al Qaida auch nicht mehr, wenn sie auf solche neurotischen Jüngelchen mit überladenen Unterhosen zurück greifen muss. Eher ein psychiatrisches als ein politisches Problem.
4 Kommentare
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Bitte machen Sie den mühsam aufgebauten Gegner nicht lächerlich.
Viel Feind, viel Ehr. Das ist Ernst.
Kommentar by es — 29. Dezember, 2009 @ 11:09 Uhr
Schäuble, Flugzeuge, Abschuss…
http://www.youtube.com/watch?v=tSKqqg9Qy7s
Kommentar by Mathias Wölfelschneider — 29. Dezember, 2009 @ 11:21 Uhr
Na also, da ist er, der Nacktscanner!
Neben Schuhputzern und Sicherheitspersonal bietet sich dem engagierten Nichtmehrflieger und Hartz IV Empfänger zukünftig sicher ein Job als Magen-/ Darm -Spiegler und Kleidungs-durchwühler.
Bei weiter steigendem Sichereitsbedürfnis sind auch die von F.B.S geliebten Bahnhöfe, bzw. alle mit einigen Menschen gefüllten Räume gut zu untersuchen. Ein riesen Markt.
Da soll doch nochmal jemand sagen, die Politik tut nichts….
Vom Exportweltmeister zum Hochsicherheitstrakt.
Kommentar by es — 30. Dezember, 2009 @ 17:23 Uhr
Wer verrückt ist
- wodurch auch immer –
muss beobachtet werden.
Kommentar by Max Liebscht — 31. Dezember, 2009 @ 09:02 Uhr