Warum die Demokraten die US-Wahl verlieren
Fritz B. Simon
Ich bin inzwischen bereit, größere Beträge darauf zu wetten, dass die Republikaner auch die nächste Wahl gewinnen.
Einer der Gründe dafür ist, dass diese Partei nicht bereit ist, für eine Sache, für ihre Sache zu kämpfen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Rede, die gestern Hillary Clinton gehalten hat. Sie hat darin zwar offiziell Barack Obama unterstützt und zur Einigkeit aufgerufen, und sie hat eine leidenschaftliche Rede gehalten, aber es war keine leidenschaftliche Unterstützung für Obama. Sie wartet offensichtlich darauf, 2012 die Kandidatin zu sein und gewählt zu werden.
Man braucht nicht an Verschwörungstheorien zu glauben, aber offensichtlich ist, dass die Republikaner in der Regel besser organisiert sind, wenn sie ihre machtpolitischen Ziele verfolgen. Oder besser, man muss eine umgekehrte Verschwörungstheorie formulieren: Die Demokraten sind nicht in der Lage sich zu verschwören…
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Lieber Fritz, ich teile Deine Befürchtungen. Tiefere Einblicke (und Gründe für diese Befürchtung) hat mir da das Buch “Moral Politics: How Liberals and Conservatives Think, Second Edition: How Liberals and Conservatives Think” gegeben, das ja auch Gegenstand des Bandes “Auf leisen Sohlen ins Gehirn. Politische Sprache und Ihre heimliche Macht” ist, ein Gespräch zwischen Lakoff und Elisabeth Wehling zum Thema, das im Carl-Auer-Verlag erschienen ist.
Kommentar by Tom Levold — 28. August, 2008 @ 10:07 Uhr