Simons Systemische Kehrwoche

Werner Herzog

Fritz B. Simon

“I’m the only one who is clinically sane in the whole film industry!”

(W. H. in einem Interview mit BBC)

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5 Kommentare

  1. Naja.
    Dieser Mensch hat Klaus Kinski ja sicher nicht ohne Grund bewundert.

    Kommentar by Max Liebscht — 27. Februar, 2010 @ 15:05 Uhr

  2. Kinski bewundert?
    http://www.youtube.com/watch?v=75ADI9p2wHY
    Gebändigt, Herr Liebscht:-)

    Kommentar by E.B. Far — 27. Februar, 2010 @ 18:24 Uhr

  3. Das mögen die aggroverklemmten 68`& drumherum gern glauben.
    Im Grunde genommen ist dahinter nix wie die versteckte Faszination an dem, was schon die Eltern und Großeltern fasziniert hat; die Kongruenz der Enthemmung.
    Bspw. Fritz Simon wird sich speziell in Wernern gut wiederfinden können, kann ich mir vorstellen.

    Kommentar by Max Liebscht — 27. Februar, 2010 @ 21:01 Uhr

  4. Warum bloß “clinically”? Hat er das attestiert bekommen?

    Kommentar by pascal — 27. Februar, 2010 @ 23:31 Uhr

  5. Empfehlung:
    “Kill your Idols!” ist – im übertragenden Sinne – ja eine der Forderungen aus der Reformationszeit, die man alltäglich zur Neuauflage bringen sollte. Die ganze Zen – Literatur ist voll von diesem Wachsen an Leitern, die man dann hinter sich lassen statt mitschleppen soll.

    Zu Kinskis Klaus fiel mir dieser Tage noch einer dieser seltenen Menschen ein, die – für mich – genau so eine Ausnahme darstellen. Und siehe da: Surprise! Unglaublich talentiert (nicht im Sinne eines Schimpfwortes) und dabei bescheiden. So jemanden kann man als besonders schätzenswerten Zeitgenossen wenn nicht Idol mental ausnahmsweis am Leben lassen.
    Nach bitterlich zu bedauerlichem Scheitern diverser, selten origineller Bandprojekte wie “Stan Red Fox” und “Ich schwitze nie” hat er mit seinem Wahnsinn die letzten Jahre die deutsche und österreische Filmszene bereichert; http://www.larsrudolph.de/flash.html; in “Die totale Therapie”, “Die Siebtelbauern” oder auch “Edgar” einem Film mit Helga Göring, in dem er das Liebesleid einen geistig behinderten Zeitgenossen zutiefst berührend auf die Leinwand bringt.

    Nu is dieser geniale Mensch endlich auch wieder in Sachen Klangerzeugung unterwegs und rockt all die etwas weniger exaltierten Kulturtrottel aus ihren Beklemmtheiten. Herzerwärmendst! http://www.youtube.com/watch?v=g-hxH0JfR5k&feature=related
    Wer daher irgend die Chance hat: Hingehen! DER Abend ist dem Tod entrissen.
    http://www.youtube.com/watch?v=glEWGHasZQI&feature=PlayList&p=9AEFFC2F5588033A&playnext=1&playnext_from=PL&index=95

    Kommentar by Max Liebscht — 2. März, 2010 @ 09:38 Uhr

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