Simons Systemische Kehrwoche

Wirtschaftstheorie

Fritz B. Simon

Wen es interessiert: Ich habe versucht, eine Einführung in die Wirtschaftstheorie aus systemtheoretischer Sicht zu verfassen. Das Büchlein, das sich in die Reihe der Carl-Auer-Compact Einführungen fügen soll, wird voraussichtlich im nächsten Frühjahr erscheinen. Der Text ist aber bereits jetzt als Vorabdruck auf der Website der “Revue für Postheroisches Management” zu lesen. Wer seine Kommentare dazu abgeben mag, ist herzlich eingeladen (jetzt habe ich noch die Gelegenheit, etwas am Manuskript zu ändern – obwohl mir ja lieber wäre, im müsste nicht…):

http://www.postheroisches-management.de/blog/index.php

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8 Kommentare

  1. Oh – Herr Liebscht!! Rein zufällig folgte ich dem link, weil ich die “Revue” mal sehen wollte. Sie sind jetzt anonym-heroisch unterwegs? Wohl auf der Suche nach neuem, wirklich kritischen Publikum zur Vollendung Ihres “occupative profil design”? Sollten Sie aber, – beruflich betrachtet, was Ihre Karriere betrifft, nicht vorher mal selbst ein Buch schreiben? Was FBS scheinbar nebenbei macht, bei Ihnen scheint es sich nicht ganz auszugehen. Entschuldigen Sie – es geht mich natürlich wirklich nichts an. Ich bin nicht mehr Ihr Coach hier, es hat mich nur gerade gewundert, weil ich dachte, Sie haben sich schon ans Schreiben gemacht und glückliche Prioiritäten gesetzt. In jedem Fall alles Gute beim Buch, wenn Sie es doch noch schreiben!

    Kommentar by Sylvia Taraba — 26. Juni, 2008 @ 11:25 Uhr

  2. Hallo Herr Prof. Simon,

    bin Ihrem Tipp für den Link gefolgt und habe dort auch schon meinen Kommentar abgegeben. sehr interessant und ich habe mich sehr in ihren Ausführungen wiedergefunden. Beschäftige mich mit ähnlichen Themen und bin immer wieder neugierig, andere Betrachtungsweisen und neue Dinge zu erfahren.

    Schauen Sie gerne auch einmal auf meine Blogs:

    http://coaching-training.blog.de/

    http://reissprofile.blogspot.com/

    Freue mich auch auf Ihre Beiträge dort.

    Kommentar by alexander reyss — 26. Juni, 2008 @ 11:53 Uhr

  3. Da haben wir es wieder: Alte Liebe rostet nicht.
    Manche Leute müssen eben doch so ein bißchen auch was arbeiten gehen. Tschuldigung, war gemein. Aber so is es halt. Und für Querköpfe gibt es vermutlich nicht so einfach Support. Jedenfalls nicht hier, im östlichen Pampaloosien.
    Ich könnte den ganzen Tag schreiben. Nicht mal aus Passion, es gibt Unterhaltsameres. Einfach aus Furcht zu vergessen.
    Aber von der Schreiberei kann man sich i.d.R. nix kaufen.
    Herr Simon war ehrgeiziger oder eben beizeiten entsprechend sozialisiert.
    Als Professor kann er sich solchen Luxus leisten.
    Wenn man innovative Ideen hat, kann man hier eigentlich zu Hause bleiben, weil die Leute es mit der Angst bekommen, daß ihre gewohnten Routinen perturbiert werden könnten.
    Wenn es heißt, daß es für jeden Projekterfolg Träumer, Macher und Kritiker braucht – ich mein, davon lebt doch das Beratungsgeschäft, daß die Langweiler unter sich bleiben und die Unberechenbaren nur in Notfällen in den Laden reinlassen. Vielleicht ist es an Privatunis anders und das gibt es wirklich, daß jemand gefördert wird, obwohl er eine Nervensäge ist. Aber üblicherweise erschöpft sich wohl das Meiste in symbolpolitischem Nachweisen der Notwendigkeit öffentlich geförderter Existenz. “Wir machen mal irgendwas. Und es ist verdammt witzelnschaftlich.” Da braucht man keine Querköppe, die das mit dem “so als ob” nicht schnackeln wollen.
    Und wenn es keinen Support gibt, kann man das eben nur als Freizeitvergnügen betreiben. So wie auch diesen Pausensport hier. Trotzdem entwickelt es sich und entwickelt sich. Es wächst und man steht wie daneben und guckt zu. Wie Rausch ist das, was sich an Übersicht mehr und mehr offenbart. Und eine immense Menge an Anwendungsmöglichkeiten. Aber ich sag Ihnen, ich hab ein paar Wochen diesen Sommer!
    Außer den angedrohten und mir selbst inzwischen fast schon ein klitzekleines bißchen langweiligen Sachen bastel ich an was ähnlichen wie Herr Simon: “Eine psychologische Theorie der Organisation.” Ergebnis wird eine Art Generalkarte sein, mit der die Entsprechungen in den Idiomen von Soziologie und Psychologie nachvollziehbar werden. Und dazu braucht man übrigens den Lakoff, von dem man es hier neulich hatte.
    Früher hatte ich gedacht, ich brauche einen Betriebeswirtschaftler, der mir mal die Zusammenhänge in der Wirtschaft erklärt. Seit ich den habe, gehe ich der fixen Idee nach, ich weiß mehr als gedacht, sobald ich das, was ich über die Psyche weiß, als Metapher für Organisation verwende… Also in der Richtung so etwa flieht das Reh.
    Und selbst, zupfen Sie immer noch olle Hegel am Barte?

    Kommentar by Max Liebscht — 26. Juni, 2008 @ 18:11 Uhr

  4. Habe eben herzhaft gelacht, da sind sie wieder, Frau Taraba und Herr Liebscht! ‘Freut mir’, wie der Berlina so sagt. Ich habe mich schon gewundert, wo die beiden abgeblieben sind.
    Und wie überall, die Gruppendynamik funktioniert auch im virtuellen Raum. Nicht schlecht.
    So langsam wird es für mich zur alltäglichen Routine, hier reinzuschauen und mich an die Kurzlebigkeit der Themen – jeden Tag ein neuer, ganz anderer Gedanke – zu gewöhnen. Reisende soll man nicht aufhalten…

    Kommentar by Elisabeth B. Far. — 27. Juni, 2008 @ 09:56 Uhr

  5. Früher hatte Herr L. (#3) gedacht, er brauche einen Betriebeswirtschaftler, der die Zusammenhänge in der Wirtschaft erklärt.

    Würde mich Wundern, wenn ein BWLer diese Zusammenhänge erklären könnte, ich würde dazu eher einen Volkswirt suchen, oder am besten mehrere, einen aus jeder Schule (ist fast wie bei den Psychologen).

    Im übrigen bin ich dafür, dass Herrn Liebscht der “Prof. h.c. peinlich” verliehen wird.

    Kommentar by duscholux — 27. Juni, 2008 @ 11:05 Uhr

  6. Frau Farack, die Gedanken reisen nicht so schnell, wenn Sie noch weiter vorne im Monat gucken, die Gedanken tragen Früchte, die Peinlichkeiten reissen nicht ab.

    Kommentar by Sylvia Taraba — 27. Juni, 2008 @ 15:28 Uhr

  7. Na also, das ist ja mal eine Anerkennung!
    Ja mh, also ja … wär nicht nötig gewesen, aber trotzdem Danke!

    Und die offenbar hinreichend gedankenschnelle Elisabeth (hieß meine Oma, also da werden jetzt vermutlich die entsprechenden Komplexe aktualisiert) B. Far. scheint also tatsächlich multibel angelegt. Hoffentlich is da auch schon dem Lehranalytiker ordentlich Bescheid gegeben worden, daß der das weiß und im Weiteren beaufsichtigen kann. Immerhin teile ich Ihre Ansicht, daß diese Veranstaltung zumindest hinsichtlich gruppendynamischer Gesichtspunkte ziemlich berechenbar verläuft. Also ich weiß (typisch für meinen bevorzugten Part) gar nicht, was der Gruppenführer da hat. Es is vielleicht nich ganz so wie er es von seinen Waldeinsätzen her kennt und in manchen Prozessphasen etwas verzögert. Trotzdem kann er doch zufrieden sein. Zupft er sich ein Krümel aus dem Bart, fängt die Truppe prompt zu rätseln an, was dieses Orakel zu bedeuten haben könnte. Es wird ihm angetragen, ihm abseits der restlichen Meute in intime Details einzuweihen, ja es entbrennt womöglich ein Wettstreit darüber. Erinnert mich an Betriebweihnachtsfeiern bei denen StabsstelleninhaberInnen sturzbesoffen um die Wette strippen u.s.w. u.s.f. Das ist doch wunderhübsch und müßte doch eigentlich mal reichen für so ein wenig narzistischer Selbstvergewisserung – nicht? Aber vielleicht ist er aus seinen wilden 70 – ern ja auch noch ein bißchen mehr Aktion gewohnt. Da fehlt den beteiligten Truppenteilen hier aber wohl ein wenig anarchistisches Potential.
    Im Sinne eines Happy End bzw. constructive beginning (?) wäre es natürlich jetzt noch der das Geschehen hier (zeitversetzt) fasziniert verfolgenden Weltöffentlichkeit zu demonstrieren, wie es gehen kann, die Potentiale eines dummen August so zu integrieren, daß sie nicht erst im Notfall zur Verfügung stehen, also wenn sich die Gruppe vor lauter Konsensbeflissenheit mal wieder verlaufen hat. Ehrensache aber, daß man sich da als Außenseiter und (im Gegensatz zur viel zu braven und im Zweifeslfall stets feminin- konservativen (…) Frau Taraba) Insider in Sachen Peinlichkeitsforschung, nicht so einfach vereinnahmen läßt!
    Von Leuten zumal, die vermutlich justament peinlich fähnchenschwenkend und sportlich in die Chipstüte greifend, zu Hause anläßlich Brot und Spielen vor der Flimmerkiste hocken, auf daß ein anderer heldenhafter Görlitzer Ihnen ein bißchen Grandezza in ihr mehr oder weniger moluskes Dasein zaubern möge.

    Kommentar by Max Liebscht — 27. Juni, 2008 @ 16:03 Uhr

  8. Aber irgendwie scheint die Truppe hier noch immer nicht so recht in die Leistungsphase zu kommen.
    Womöglich brauchte es doch face – to – face oder wenigstens body talk per Telephon, daß eine gewisse Betriebstemperatur qua Interaktionsdichte entstehen kann und “Wir” über norming hinausgelangten.

    Kommentar by Max Liebscht — 28. Juni, 2008 @ 17:54 Uhr

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