12 Gedanken zu “Eltern leben länger als Kinderlose

  1. Naja, „true is open to proof“.
    Bei Dieter Thomä finden die Prolegomena 1992 dazu,
    „Sein und Zeit“ basiert:
    „Eltern. Kleine Philosophie einer riskanten Lebensform“.
    Ausdauer-Training im Live-Experiment scheint (so embedded) offenbar doch wesentlich elastischer zu halten, als ein getunter e-(S)print.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19285834.html

  2. Kinder sind unsere Zukunft, heißt es. Doch das ist viel zu allgemein formuliert.
    Richtig wäre: Kinder sind die Zukunft ihrer Eltern, denn Kindererziehung hält jung – notgedrungen.
    Statistische Daten belegen: Heute geborene Kinder können über 100 Jahre alt werden. Doch die meisten Kinder sind arbeitslos und lassen sich von ihren Eltern aushalten. Deshalb müssen verantwortungsbewusste Eltern ebenfalls immer älter werden, um ihre Kinder am Leben zu erhalten, denn ohne permanente Milchzufuhr drohen diese augenblicklich zu kollabieren.

    Man stelle sich eine Welt ohne Kinder vor. In dieser kinderlosen Welt gebe es auch keine Eltern. Es gebe ausschließlich Singles, die sich nicht vermehren können, und Paare, die sich nicht vermehren wollen. Die müssten es dann machen wie die Kinder (die es freilich bloß in einer Welt mit Kindern gibt): Diese Kinder können sich auch nicht vermehren und werden trotzdem täglich mehr – autopoietisch.

  3. Zumindest mal gibt es schon länger Hinweise, dass sich soziale Beziehungen ganz allgemein positiv auf die Überlebenszeit auswirken:

    „…the influence of social relationships on the risk of death are comparable with well-established risk factors for mortality such as smoking and alcohol consumption and exceed the influence of other risk factors such as physical inactivity and obesity.“

    Holt-Lunstad, Julianne, Timothy B. Smith, and J. Bradley Layton. „Social relationships and mortality risk: a meta-analytic review.“ PLoS Med 7, no. 7 (2010): e1000316.

    http://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1000316

    Jedoch zur Innenperspektive von Eltern: Vor allem so zwischen 3 und 5 Uhr morgends weitet sich die Zeit jedoch manchmal ebenso wie die Augenringe…

  4. Kinderlose sind immer Glückslose.

    Ein Leben ohne Kinder ist wie ein Leben ohne Simons Systemische Kehrwoche: möglich, doch sinnlos.

  5. Die Einführung eines Kinderfreibetrags für Familien in der gesetzlichen Rentenversicherung schlägt eine SPD-Arbeitsgruppe für ihr neues Regierungsprogramm vor. Schließlich sicherten diejenigen, die Kinder hätten, das Rentensystem der Zukunft, heißt es zur Begründung.

    Völliger Quatsch! Eltern leben länger und beuten die Rentenkasse stärker aus als Kinderlose – folglich sollten sie auch höhere Rentenbeiträge zahlen müssen. Alles andere wäre ungerecht und unfinanzierbar.

  6. Tipp an die Kinderlosen: Regelmäßig Brokkoli kann die Lebenserwartung ebenfalls deutlich steigern.

  7. @ 8: Noch ein Langlebigkeitstipp: Wer lange raucht, lebt lang.

    „Chefarzt Thomas Beier (…): „Offensichtlich wirken sich die Freude und das Vergnügen am Rauchen positiv auf den Allgemeinzustand aus.“ Der Geriater vermutet, dass der Verzicht auf Zigaretten passionierte Raucher viel mehr stressen würde. Ein weiterer Lebensstil-Faktor, der die Lebensdauer positiv beeinflussen kann, ist das soziale Umfeld. „Ab einem gewissen Alter sind Kontakte zu anderen Menschen wichtiger, als der Schaden, den eventuell eine Zigarette anrichtet“, sagt Beier. Oft wirke sich die Vereinsamung eines alten Menschen viel negativer auf die Psyche und somit auf den allgemeinen Gesundheitszustand aus als das Rauchen.“ Raucher sind in der Regel geselliger als Nichtraucher. Daher ist es sinnvoll, gemeinsam mit anderen Rauchern seinen Lebensabend zu verbringen.

    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/medizinwunder-alt-bundeskanzler-trotz-rauchen-und-bewegungsarmut-helmut-schmidt-hat-ein-ueberlebensrezept_id_4977689.html

  8. tja, was die Verknüpfungen der bio-psycho-sozialen Systeme angeht, kann man mit Statistiken doch so manche Überraschungen erleben.

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