Happy Birthday, Mr. President

Wladimir Putin wird heute 65 Jahre alt.

Keine Sorge, liebe Putinversteher (hallo Gerhard), er wird sich nicht zur Ruhe setzen, denn er ist ja – wie die vielen Fotos und Filme, die ihn mit nacktem Oberkörper zeigen (was – wie ich in einer repräsentativen Befragung feststellen konnte – bei Frauen aus dem Westen keine besonderen körperlichen Reaktionen hervorruft) beweisen – in guter Form und fit.

Allerdings sind ja (noch) nicht alle Menschen Putin-Fans. Meine ständige Begleiterin, zum Beispiel, findet, dass er wie ausgekotzt aussieht. Außerdem, was wahrscheinlich noch vernichtender ist, mache er den Eindruck Vanillepudding (mit Klümpchen) zu mögen, Nylonsocken und spitze Schuhe zu tragen und beim Schwitzen ganz unangenehm zu riechen. Was die von ihm signalisierte Lebensfreude angehen, so sei die in einer Skala, die von 0 (= keine) bis 10 (= maximale) reiche, bei minus 6 einzuordnen.

Wenn Wladimir das liest, wird sein Selbstbild wie eine Seifenblase zerplatzen und er sich einen Strick nehmen, vermute ich.

56 Gedanken zu “Happy Birthday, Mr. President

  1. @0 Und Recht hat sie. Der Mensch hat den Sexappeal einer dieser aufblasbaren Gummipuppen aus den 80ern für Frauen, die nachts einen Beifahrer benötigen.
    Vermutlich muss frau, bevor sie jemanden attraktiv findet, der nicht nur Politiker ist, sondern der vorher auch noch eine gründliche Ausbildung absolviert hat, wie man Menschen aus dem Hinterhalt erschießt, das Stammhirn in der Waschmaschine gehabt haben … zuviel Balalaika-Hören tut es aber vermutlich auch.
    Ich mein, hallo, der kommt aus einem Land, da machen sie Schnaps aus Kartoffeln.

  2. @0 Sehe ich ähnlich.

    Wladimir Kaminer (und wie er betont, ist er sich da mit seiner Frau einig) kommen nach ausgiebiger Beobachtung zum Schluss, dass Putin eigentlich lieber eine Frau wäre, dies aber (unbewusst) abwehrt und sein übertrieben absurd-lächerlicher Machismus, Homophobismus u.a. sich quasi nun von selbst (v)erklärt. 😉

    Was für ein Geburtstagsgeschenk könnte ihm denn helfen, in seiner Lebensfreude von -6 auf -5 zu gelangen. Damit er den Griff zum Strick (bei sich und anderen) noch etwas hinaus zögert? Vorschläge bitte.

  3. @2 Zuerst einmal einen Bart. Man kann doch nicht unter Wodka-Trinkern so glatt aussehen. Von einem Präsidenten von Russland würde ich ein bisschen mehr Bärigkeit erwarten – schon allein, um dem Gedanken nationaler kultureller Einheit gerecht zu werden.

  4. @2 Vorschläge bitte: Mal in den Spiegel gucken und sich anlächeln – oh je, vielleicht nimmt er bei diesem Vorschlag dann doch den Strick…:-)

  5. @4 kannte ich noch nicht – na, immerhin bringt er alle anderen zum lachen (mich übrigens auch 🙂

  6. Wladimir Putin „Ich bin keine Frau. Ich habe keine schlechten Tage“
    https://www.welt.de/politik/ausland/article165290034/Ich-bin-keine-Frau-Ich-habe-keine-schlechten-Tage.html

    Wladimir Putin mag der ständigen Begleiterin von FBS nicht sonderlich sympathisch sein (Vanillepudding mit Klümpchen) und selbst oben ohne bei repräsentativ befragten Frauen aus dem Westen keine besonderen körperlichen Reaktionen hervorrufen, doch bei Männern kommt seine machtbewusste Männlichkeit überaus gut an: Gérard Depardieu und Gerhard Schröder – die Ikonen internationaler Männlichkeit – können nicht irren.

    Wladimir Putin: Ein toller Hecht! Bilder eines wahrhaft männlichen Urlaubs.
    hatetepe://www.zeit.de/politik/ausland/2017-08/putin-bergsee-russland-fs

  7. Ich vermute ja, dass Putin von den Kommentaren hier schwer beeindruckt wäre, sie ihm leider nicht zugänglich sind. Also beantrage ich, Fritz zu beauftragen, sie Putin in schriftlicher Form gedruckt zuzustellen. Und damit es besser rutscht, legen wir alle zusammen für eine Flasche Gorbatschov als Beilage. Prost, Waldemar bzw. Sa twajo zdarowje, Wladimir!

  8. Aber die Übergabe von Fritz (Pussy Simon) sollte mit nacktem Oberkörper erfolgen.
    Ich mach da auch gerne mit und erläutere ihm das schlandsche kapitalhirschgedeckte Hurenmodell …..

    Hannah

  9. uupps, wo bin ich denn hier gelandet??!?
    ist Politikerbashing ne neue Klopfmethode oder endlich eine neue Sportart für frustrierte Intellektuelle? Systemische Kehrwoche- ein bischen degoutant, wie die Französin sagt. Und tschüss.

  10. also ich find dieses Getue rund um das „bodyimage“ ja schon seit den Anfang der 70er faszinierend. Zumal ich damals als Hiwi im Inst. für Med. Psychologie zum Thema recherchieren mußte. Komisch auch, was Männer denken, was sie verbergen sollten bzw. was sie attraktiver erscheinen lassen könnte.
    Glatzen waren überhaupt nicht in und äußerst schambehaftet. Davon scheinen sie sich emanzipiert zu haben, denn dann kam auch die Ganzkörperrasur, sonst funktioniert das mit den Tattoos auch garnicht.
    Blöd ist nur, daß auch die gestählten Körper bor sich hin altern.
    Und daß es für „mens sana in corpore sano“ halt doch keine Garantie zu geben scheint.
    Außer vielleicht für die die fest daran glauben, schockgefrostet wieder auferstehen zu können.
    Probleme gibt’s, die gibt’s eigentlich garnicht. Nichts desto trotz schließe die ch mich den Glückwünschen an.

    Liebe Grüße nach Moskau, Wladimir
    und sauf nicht zuviel.
    Mit 65 steckt man den Alkohol doch nicht mehr so gut weg als mit Mitte 20.

  11. Nach einigen Yellow-Press-Anleihen der Vielfalt zuliebe mal ein (er)nüchtern(d)es Zitat aus einem Artikel des seriösen R. Lauterbach
    „Das Land, das Putin als Präsident 2000 übernahm, war am Ende. Die wirtschaftlichen Kennziffern waren um 40 Prozent schlechter als im Perestrojka-Krisenjahr 1990. Die Finanzkrise und Staatspleite von 1998 hatte die paar Ersparnisse hinweggefegt, die die Leute mit etwas Glück nach ihrer ersten Enteignung durch die Hyperinflation der frühen 1990er Jahre wieder hatten anlegen können. Die tschetschenischen Separatisten, die die erste Phase des Krieges 1994–1996 politisch und militärisch nicht schlecht überstanden hatten, erhoben erneut ihr Haupt; Putin-Förderer Beresowski machte mit ihnen Geschäfte. Der gerade ernannte amtierende Präsident flog noch in der Neujahrsnacht von Moskau ins russische Hauptquartier in der Tschetschenien benachbarten Republik Inguschetien. Bei einer Besprechung mit den Kommandeuren erhob er sein Glas – und setzte es gleich wieder ab. »Genossen, trinken können wir nach dem Sieg«. Die Mienen der Generäle bei dem vom Fernsehen übertragenen Treffen waren sehenswert.

    Wenn das die erste PR-Aktion für den bevorstehenden Wahlkampf war, dann kam sie gut an. Ein Präsident, der sich dem Schnäpschen in Ehren sogar an einem Tag verweigerte, an dem ein Rausch in Russland zum sozialen Besitzstand gehört – einen stärkeren Kontrast zu Jelzin hätte sich kein Werber besser ausdenken können…“
    https://www.jungewelt.de/artikel/319573.pragmatiker-der-macht.html?sstr=

  12. @15)
    Dieser Artikel nebst Kommentaren sind Abwehrversuche früher und tief verschütteter Sehnsüchte nach gruppenorientierter Gemeinschaft, Wärme und Geborgenheit.
    Süppchen, Schnaps und Balaleika.
    Im Dörfchen nah der weiten Taiga.
    Goldsuchen a la Amerika?
    Wozu? Wir haben uns. Trraraah.

  13. @15)
    Und Neidreaktionen alternder Schachteln, die ihren Busen schon lange nicht mehr zeigen wollen.
    Diese „bitte Sachlichkeit und Distanz!“ -Brüllerinnen, weil sie aussehen wie Wellpappe mit Most.

  14. Ich mag den Putin auch nicht. Er hat den Fauxpas einer seiner
    Vorgänger ,Gorbatschow, der uns Ossis an den Westen verkaufte, um die marode
    Russenwirtschaft zu retten, nicht bereinigt.

  15. Wenn Putin ein Demokrat wäre, hätte er sich über kritische Bürger gefreut, welche ihre Mündigkeit und Demokratiefähigkeit mit friedlichen Demonstrationen unter Beweis stellen, anstelle Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

    Humorlosigkeit bei Politikern zeigt sich oft in hässlichen Reaktionen gegenüber ihren Kritikern.

  16. Er hätte die Bürger zu seiner Geburtstagsfeier einladen sollen – zu Vanillepudding mit Stückchen ((psst, laut KGB: uranhaltigen))…

  17. @28 Guten Morgen, lieber Siggi. @alle
    Ich finde an diesen Themen weniger das Thema selbst interessant, als die Reaktionen auf es – in diesem Falle auf ihn. Putin setzt ja ganz bewusst sexuelle und Machtsymbole ein, Symbole auf dem 2. Schaltkreis, wie Leary sagen würde. Imponiergehabe halt. Der Schimpanse rüttelt bei Gewitter an den Ästen.
    Dazu passt dann so gar nicht das Gesinge – ich nehme an, das ist der Versuch sich völkisch zu geben? „Seht her, ich bin der zweitmächtigste Mann auf Erden, aber ich bin doch ein ganz normaler Mensch.“ Wodurch dann unterstrichen wird, dass er es eben nicht ist.
    Und man reagiert darauf – das, was die Probleme an seiner Unterdrückungspolitik sind, wird zum Thema der Sympathiefrage, die augenblicklich dann zwischen Kritikern und Anhängern zum ad personam untereinander wird. Gut verlagert, würde ich sagen.
    Dann höre ich dazu die Stimmen jener, die sagen „Massenmörder“, „Krimineller“ und frage mich, ob es angemessen ist, ihm das Etikett „Politiker“ zu verleihen oder nicht.
    FBS kommt immer wieder darauf zurück, dass das passende Verhalten Terroristen, Rassisten, Extremisten gegenüber die Verweigerung der symmetrischen Beziehung ist. Entsprechend lese ich den Eingangstext als bewusst herabsetzendes Lächerlichmachen eines Mannes, der in seiner Selbstpräsentation seine größte Schwäche zeigt: Er möchte gern groß und stark sein.
    Nun finden aber Menschen, die sich um eine freiheitlichere Perspektive bemühen, solche, die sich mit so plumper Symbolik Herrschaft zu erobern suchen, sexuell und auch intellektuell eher nicht attraktiv.
    Vor dem Hintergrund dieser plumpen Machtsprache scheinen mir die Manipulationsversuche Russlands in den Vereinigten Staaten durchaus auch dadurch mit motiviert: Je alberner der Trump, desto größer der Putin. Ein Weg zum größten Politiker der Zeit zu werden?
    Machtdenken. Und auch Besitz-, bzw. Identifikationsdenken. Mir fällt dabei ein, dass der durchschnittliche Putin-Versteher augenblicklich, kommt die Kritik an ihm, eine an Obama oder einem anderen großen westlichen Politiker folgt. Dass des Einen Untaten die des Anderen nicht geringer machen, ist ein sachlicher Gedanke, der bei der Verteidigung des Sympathie-, Identifikations- und Meinungsterritoriums nichts verloren hat. Er findet auf einem anderen semantischen Feld statt, dem „3. Schaltkreis“.

  18. @ 30: Ist das nicht bereits der vierte, der sozio-sexuelle Schaltkreis? Dieser Schaltkreis „beherrscht die sexuelle Lust, die lokalen Definitionen von „richtig“ und „falsch“, die Fortpflanzung, die Persönlichkeit des Erwachsenen oder Elternteils (Geschlechtsrolle) sowie die Ernähung der Jungen.“ (WILSON, 31)

    Wladimir Putin genießt in Russland weitgehend Respekt und Anerkennung. Auch hat er meines Erachtens sehr zurückhaltend und sichtlich bescheiden gesungen. Für mich repräsentiert er das genaue Gegenteil des infantil-emotionalen, unberechenbaren Donald Trump: Putin ist äußerst diszipliniert und kontrolliert – umso gefährlicher, machtgieriger und brutaler ist er. Die freundliche Fassade ist bloß vorgetäuscht. Putin ist so eiskalt wie Stalin.

  19. @31 Nein, es geht um den Territorialausbau. Putin spricht die Sprache des „Zigarre rauchenden Dinosauriers“ (Leary, Exo-Psychologie, Sphinx Verlag 1981).
    Fasst man das Modell weiter, geht es beim Vierten Schaltkreis auch um den Ausbau der Rolle. Insofern könnte man sagen, es ist vom Vierten Schaltkreis aus motiviert, spricht aber definitiv den Zweiten an. Wobei Ulrich Sollmann in dem von Dir verlinkten Video (danke!) aufzeigt, dass er seine Körpersprache nicht so beherrscht, wie er das vielleicht möchte (linker Arm/rechter Arm). Da habe ich mich allerdings gefragt, ob das etwas damit zu tun hat, dass er Scharfschütze ist.

  20. @29 Stimmt, Gitta.
    (Guten Morgen, übrigens. 🙂
    „Dass des Einen Untaten die des Anderen nicht geringer machen, ist ein sachlicher Gedanke, der bei der Verteidigung des Sympathie-, Identifikations- und Meinungsterritoriums nichts verloren hat. Er findet auf einem anderen semantischen Feld statt, dem „3. Schaltkreis“.“

    Nur haben es Schaltkreise so an sich, daß sie -auf Kosten der Kreativität- dazu verleiten im Kreis zu rotieren; i.e. zu lange in derselben RiIIe zu laufen, wenn sich erst der Erfolg erst einmal eingestellt hat.

    Was bedeutet, es droht ganz besonders dann problematisch werden, wo zum einen die Methode exakt zu passen scheint, das Geschäft läuft und zum anderen kein Wölkchen die Harmonie mehr zu trüben verspricht …
    … im Ergebnis findet sich dann die ganze Arbeit anschließend als höhen- und tiefenkastrierte „Supermarkts-Musik“ im Selbstbedienungsladen wieder, die in Endlosschleifen vom Band läuft.

    Gruselig, diese Form von Prominenz zu erreichen, aus der es -unter Zwang zum Erfolg- keinerlei Entrinnen mehr gibt bzw. zu geben scheint.

    VII. debattieren wir maI über Routinen, die derart penetrant zum Selbstläufer geworden sind, daß sie mittlerweile nur noch ausgeluscht und ausgelatscht zum Himmel stinken;
    Verdammt schwer zu ertragen, dieser Status, auch im Status von PermaIinks.

    Wie wohltuend, wenn zumindest Satzzeichen u.ä. derartiges zu unterbrechen pfIegen, den TextfIuß unmerkIich unterbrechend, vII. auch in Fußnoten umleitend.

    Rettungsanker, die dann doch noch die Erwartungsstrukturen, die N.L. als theoretisch ergiebiger bezeichnet hatte -in Zusammenhang mit dem ‚zivilen Ungehorsam‘ – einzuführen in der Lage scheinen
    und die auch in Zusammenhang mit der Okkupation des „NEIN“ wieder erinnern lassen,
    daß unter „BART AB“, doch noch ein Fünkchen Hoffnung ruhen könnte,
    wenn eierköpfige Glatzköpfigkeit, zum Retro-Styling in aufblühenden Barbour-Shops gehört,
    und erinnern läßt, daß Turing nicht ganz das Ende war,
    zumaI ein Apfel normalerweise auch nicht weit vom Stamm fällt…

    Kurzum, nimmt man’s von den Grundrezepturen her,
    bleibt zu erwähnen, gekocht wird doch in der Regel überaII nur mit Wasser ..
    selbst wenn ich China ein Sack Reis umfäIIt, dürften die eigenen Kinder äußerst selten anderen Leuten ähneln.

    FESI:
    #Erwartungsstrukturen;
    #Schöpfungstheorien;
    #Redundanz
    #Morphogenese

    „Aber die Gesellschaft evoluiert, zum Glück oder zum Unglück, nicht auf Ebene ihrer Organisationen.“ N.L., GdG, S. 497, ISBN 978-3-518-28960-0

    🙂

  21. @33 Wunderbar, liebe DeaXmac. Mir scheint hier der letzte Absatz aus dem von FBS verlinkten Artikel, Thema AfD und Pathos zu passen:
    „Ganz entscheidend wird es sein, eine Politik zu machen, die die Desintegration beendet, also eine Integrationspolitik auch für alle Deutschen, die das Gefühl haben, ausgeschlossen zu sein. Allerdings bin ich kein guter Ratgeber, denn angesichts des weiter ausgreifenden Kapitalismus bin ich sehr pessimistisch. Alle internationalen Untersuchungen, die ich kenne, sagen, dass Anpassungen nach rechts nichts bringen, sondern nur Veränderungen im genannten Zusammenwirken. Ich habe meine Zweifel, ob die herrschende Politik das überhaupt will – und kann.“

    Kann es sich ein Politiker heute noch erlauben, auf Populismus und Marketingsprech zu verzichten?

  22. @ 32 (Gitta Peyn): „…dass er seine Körpersprache nicht so beherrscht, wie er das vielleicht möchte (linker Arm/rechter Arm). Da habe ich mich allerdings gefragt, ob das etwas damit zu tun hat, dass er Scharfschütze ist.“
    Meinst du den für Putin typischen Gang mit den wiegenden Schultern? Das ist typisch russisch, ich habe das bei Russen oft beobachtet. Da zeigt sich der Bauer (der berühmte Muschik), der immer noch irgendwie in den Russen steckt, und wenn sie die Leiter noch so hoch geklettert sind. Das erklärt vielleicht auch, dass die Figur des bäurischen Mönchs Rasputin die letzte Zarin (und der Petersburger Adel) so faszinierte.

  23. fraFri, 8. Oktober 2017 um 14:24
    Tippe eher auf (rollenden) Seemannsgang (Popeye ?), da St. Petersburg / Leningrad auf und ans Wasser gebaut.
    Im Übrigen waren uns die Russen, besonders die Petersburger, das eine oder
    andere Mal auch kulturell voraus (wenn mal nicht durch Hungerblockade durch unsere Altvorderen an den Rand der Barbarei gebracht):
    „Am 19. März 1917 marschierten schließlich 40 000 Frauen durch Sankt Petersburg, angeführt von Reiterinnen, den sogenannten Amazonen. Dahinter spielten zwei Orchester auf. In der Mitte des Demonstrationszuges saß in einem Fahrzeug Wera Figner, eine altgediente und geachtete Revolutionärin. Die Frauen zogen zum Regierungssitz und verschafften sich Gehör. Bis zum Abend zogen sich die Gespräche hin. Schließlich gab Fürst Lwow nach und gestand den Frauen das Wahlrecht zu.“
    https://de.rbth.com/kultur/geschichte/2015/09/01/frauenwahlrecht-vier-fakten-zum-kampf-rusischer-frauen_393879

  24. @ 36, 37, 39: Muschik ist das russische Wort für einen leibeigenen Bauern, umgangssprachlich auch für alter Kerl.
    Bei Wladimir Putin scheint mir eher dessen disziplinierte militärische Zurichtung und das eiserne Judo-Training seinen Körper und die Bewegungsabläufe zu prägen, vor allem wenn er ein zu enges Sakko trägt.

  25. Seh schon, daß der Mehrzahl offenbar der klinische Blick für Rechts-Links-Träger abgeht.
    Dabei ist das für die Schneiderei schon wesentlich,
    bei der die schlichte Bauern- bzw. Faustregel im Hinblick auf erworbene Besonderheiten gilt:
    Je älter der Sack, desto dicker das bzw. die Eier

  26. PS: Wer hat denn eigentlich den Hintergrunds-Film von Sollmann derart perfekt von rechts auf links von links auf rechts gedreht?
    Oder ist das der chinesischen Zeichensetzung geschuldet, im Sinne von „Der Anfang von Himmel und Erde hat keinen Namen“.
    Cut! Und der Transport über die Seiten-Raupen-straße entlang, über und unter der chinesischen Mauer her
    … is perfect.
    🙂

  27. Der kalte Krieg geht eben weiter.
    Hier in Sachsen werden die Leute auch immer wilder.
    Heute hatte ich einen Heizungsmonteur in der Bude, er rückte ein wie ein Misch aus
    Lenin und Hitler. Er erteilte ca 30 Befehle in einer halben Stunde mit dem Ergebnis, daß sich mein Sohn beinahe mit ihm schlug. Es war unglaublich.
    Und dann noch dieses ursächsisch! „Isch bresche abb!!“ drohte er ständig, wenn nicht das oder das Möbelstück da und dorthin., Himmel, die werden jetzt keck nach ihrer Afd- Wahl. Ich stellte den Kerl dennoch etwas starr, und zwar mit einer Story, daß ich ein funkgesteuertes Knie hätte und die Frequenz für seinen Funk- Heizverbrauchmesser erst mal beantragt werden müsse, da mir sonst das Knie hoch schlagen würde ,es könnte ja die selbe Frequenz sein .Der fragte wirklich , auf welcher Frequenz meine Knieprothese arbeiten würde, todernst war er dabei. Und DAS macht mir im Nachhinein Sorge. Soo angespannt und humorlos, wie die Sachsen in letzter Zeit sind, das erlebte ich wirklich noch nie.

  28. @43 „ein Misch aus Lenin und Hitler“

    Um Himmels willen, liebe Katharina, so eine Potenzierung, wirkt auch auch mich besorgniserregend. Passen Sie und ihr Sohn gut auf sich auf.

    Und die Idee mit dem funkgesteuerten Knie, merk ich mir, für den Fall, dass sich die Handwerker im Freistaat Bayern ähnlich gebärden sollten. 😉

  29. Welche Uniform werden sie mir überstülpen, wenn der Sturm auf den Westen losgeht? EinebBraune? Eine blaue? Eine funkgesteuerte? Werde ich im Feldlazarett arbeiten müssen? Oder Landkarten zeichnen? Meerrettiche in der Gulaschkanone reiben?

  30. @44)
    Die Frequenz sei übrigens 880, (auch noch diese teufliche Zahl!!), daß Sie eventuell die Rettung Bayerns übernehmen können, gebe ich Ihnen mal diese konspirative Info, Siggi. Wenn der tiefe Westen schon fallen muß.

  31. 47) 880 Hz? Dann würden Sie die Datenübertragung des Funk-Heizverbrauchmessers hören. In der Musik hat der Standard-Kammerton eine Frequenz von 440 Hz.

  32. @48)
    Das sagte er wirklich! Er fragte, auf welcher mein Knie denn arbeite. Da sagte ich „56“,
    obwohl ich überhaupt nix über Funktechnik weiß. Und da meinte er, sein Meßgerät arbeitet auf 880. Hat der mich verscheißert?

  33. Vielleicht heilen die Dinger ja meinen Tinnitus. Der klingt wie eine Klospülung. Wieviel Hertz werden das sein?

  34. @52)
    Gigahertz? Da bräuchte ich also kein Handy mehr zum Telefonieren und spreche in die Heizrippen? Jo. Nur wo tippe ich die Nummer ein?

  35. #52 Michael S. am 11. Oktober 2017 um 14:57
    „@ 50: Wohl eher Gigahertz.

    Auch den Megahertzbereich können Sie hören (Rundfunkwellen).“

    Donnerwetter, was manche hier hören können oder müssen(?):

    schon 880 MHz wäre UHF (ultra high frequency) und ist bestimmt unhörbar.

    u.a. & als Beispiel den 800 MHz … 900 MHz Bereich:
    https://fccid.io/frequency-explorer.php?lower=800&upper=900

    854MHz … 894 MHz This band is used in the Business/Industrial Land Transportation Service, the Cellular Radiotelephone Service, the Public Safety Radio Service, and the Specialized Mobile Radio (SMR) Service. Operation of unlicensed Part 15 Devices is permitted between 854 and 894 MHz.

    Und Gigaherzen pfeifen noch höher:
    http://www.searchnetworking.de/definition/GHz-Gigahertz

  36. 06)
    Unsinn, mich bringt er mit seinen „Nackt“-fotos z.B. nicht zum Lachen.
    Es gehört zur Kultur der Russen, sich gern so zu präsentieren.
    Ich habe mehrere russische Künstler in meinem Freundeskreis, allesamt feinsinnige, nahezu dauerphilosophierende Wesen. Sie lieben es einfach, sich mit freiem Oberkörper zu bewegen. Selbst Kaminer zeigte sich schon mit solchen Aufnahmen in der Öffentlichkeit. Aber nicht nur Sie, sondern viele Andere hier haben sich über die russischen Gepflogenheiten des Putin übel, gar zotig lustiggemacht, und das als geoutete Ablehner von Fremdenhass. Kein Wunder, daß den Wessis nachgesagt wird, daß sie Heuchler sind. Hier zumindest boten einige allen Grund zu der Annahme, daß sie Heuchler sind.
    Die „alterne Schachteln mit Most und Wellpappe“ nehme ich dennoch gern zurück.

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